Konto existiert trotz Konto kündigung

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6 Antworten

Natürlich "existiert" das Konto noch - aber nur theoretisch, nicht wirklich praktisch.Das Geld müsste eigentlich von der Bank wieder an das überweisende Finanzamt zurückgeschickt werden mit dem ensprechenden Vermerkt: Konto erloschen!

Dann würde sich das Finanzamt an deine Freundin wenden - wahrscheinlich schriftlich - um neue Kontodaten abzufragen. Da sie dort ja bereits vorgesprochen hat und sicher auch die neuen Kontodaten angegeben hat, wird das Geld mit Sicherheit in den nächsten Tagen dort landen.

Banken sind i.d.R. keine "Verbrecher", die das Geld ihrer Kunden einfach so behalten.

Erfolgt die Rücksendung des Geldes nicht, einfach mal bei der Bank nachfragen mit dem Hinweis, das Finanzamt hätte das Geld irrtümlicherweise auf das bereits geschlossene Konto überwiesen. Geld geht ja nicht einfach "verloren" - die Buchungswege sind nachvollziehbar.

Leider kann das alles immer ein wenig Zeit in Anspruch nehmen.

Nebuta 06.03.2014, 12:38

Das konto soll seit Juni letzten Jahres gekündigt sein, man kommt JETZT im Februar 2014!! immernoch ins Onlinebanking rein. Sorry, aber für mich ist das schon ein Verbrechen.

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Zyogen 06.03.2014, 12:47
@Nebuta

aber für mich ist das schon ein Verbrechen.

Wieso? Kannst Du Geld überweisen? Kannst Du etwas auszahlen lassen? Auch nach Schließung des Kontos hat die Bank gegenüber dem Kunden eine gewisse Auskunftspflicht. Dieser kommt sie dadurch nach, daß der Zugang für den Kunden so lange bestehen bleibt, wie diese Pflicht besteht. Das ist viel billiger - auch für den Kunden - als wenn man bei jeder Nachfrage einen Haufen Papier aus dem Keller holen und einzelne Seiten fotokopieren müßte. Löschen darf die Bank die ganzen Daten sowieso nicht. Die muß ja noch Jahre später über jeden einzelnen Cent, welcher in die Bank hineinkommt oder diese wieder verläßt, Auskunft geben können.

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dsupper 06.03.2014, 12:50
@Nebuta

Was ist denn daran "ein Verbrechen"?

Du hast doch selbst geschrieben, dass kein Zugriff auf das Konto mehr besteht

Onlinebanking kommt immer "Technischer Fehler".>

So ist das heutzutage in der "virtuellen Welt". Erst, wenn die Kontodaten für einen anderen Kunden wieder Verwendung finden, wird es für deine Freundin nicht mehr "erreichbar" bzw. sichtbar sein.

Mit diesem Hinweis "technischer Fehler" wird doch ganz klar gezeigt, dass das Konto real gar nicht mehr existiert und niemand mehr Zugriff darauf hat.

Wenn deine Freundin sehen kann, dass der Geldbetrag auf diesem Konto eingegangen ist (was ich nicht glaube), dann kann sie doch einen Bildschirmausdruck machen und diesen der Bank vorlegen. Dann lässt sich das Problem doch sehr schnell klären.

Also verstehe ich nicht ganz, wo euer Problem liegt?

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Bogenschuetzin 06.03.2014, 16:10
@dsupper

Man kann auf ein geschlossenes Konto kein Geld überweisen, was für ein Unsinn!!! Sie sieht es im Onlinebanking, also existiert es auch noch. Punkt. Und das ist das Problem. Nachvollziehbar!

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dsupper 06.03.2014, 20:00
@Bogenschuetzin

Dass sie sehen können, dass das Geld dem Konto auch gutgeschrieben wurde, hat sie erst später in einem Kommentar geschrieben. In Ihrer ursprünglichen Frage schrieb sie nur von einem "technischen Fehler".

Wenn es dem Konto gutgeschrieben wurde, dann kann sie ja einen Bildschirmausdruck machen und damit bei der Bank das Geld auch "einfordern".

Gerade, wenn du bei einer Bank arbeitest, sollten dir ja wohl solche Aussagen, dass Banken Verbrecher wären, völlig gegen den Strich gehen, oder?

Und wenn die Bank das Geld nicht auszahlt, dann wird es dafür einen "Hintergrund" geben, der hier verschwiegen wird. Schließlich gab es vor der "Kontoschließung" ja auch scheinbar erhebliche Probleme - gleich welcher Art.

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Bogenschuetzin 06.03.2014, 20:10
@dsupper

Nein, mir gehen solche Aussagen nicht gegen den Strich,denn gerade ich als Banker weiß, dass manche wirklich Verbrecher sind. Es gibt nun mal leider schwarze Schafe unter uns Banken/Bänkern und unter diesem Ruf leidet dann die ganze Branche.

Aber ich wusste nicht, dass erst im Nachgang geschrieben wurde, dass das Geld gutgeschrieben sei. Ich hatte das alles auf einmal gelesen und mir nicht gemerkt, was wann geschrieben wurde.

Genau deswegen gebe ich dir Recht und das habe ich untern in meinem Beitrag auch geschrieben: Screenshot machen und hin, das Geld einfordern.

Allerdings fehlt mir der 2. Teil der Geschichte, es klingt mir noch nicht ganz logisch, weswegen die Bank das Geld nicht auszahlt. Irgendwas wird da ja im Busch sein, es hieß ja auch, dass es Probleme gab. Wer weiß also, wie die komplette Story ist ;))

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dsupper 06.03.2014, 20:22
@Bogenschuetzin

Ja, leider wird meist nur das geschrieben, was als Fehlverhalten der "anderen" angeprangert werden kann. Hintergrundinformationen, die für einen selbst negativ belastet sein könnten, werden gerne verschwiegen.

Daher eben auch meine Zweifel an der "Verbrecher-Theorie" (lol)

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Also manche schreiben hier einen Unfug, wahnsinn.

Ich arbeite auch in einer Bank und wenn das Konto erloschen ist, kann da auch kein Geld rauf gehen und das Geld landet wieder beim Empfänger. Da deine Freundin es aber ja im Online Banking noch sehen kann, heißt es, dass das Konto existiert, sonst hätte das geld ja nicht gutgeschrieben werden können.

Das heißt, deine Freundin sollte sich einen Screenshot von ihrem Homebanking machen, indem ersitlich ist, dass das Konto noch existiert und auch einen Saldo aufweist und dann zur Bank, mit der Bitte, das Geld auszuzahlen. Denn es ist ja offensichtlich, dass das noch da ist. Das hat mit historischen Datensätzen überhaupt nichts zu tun...

du schreibst "Ärger gehabt mit der Bank", was heißt denn "Ärger"? Pfändungen? Das kann erklären, warum das Konto noch existiert und das Guthaben nicht ausgezahlt wird.

Ein Verbrechen ist das nicht, aber so ganz logisch nachvollziehbar (noch) nicht,

Wenn du möchtest, kannst du mir auch gerne eine Nachricht schreiben und ich versuche dir, weiter zu helfen.

An die Bank wenden. Da werden Sie geholfen.

Nein, mal sachlich: Natürlich kriegt sie ihr Geld, sie muss die Bank kontaktieren und das klären.

Und dann würde ich auch mal ganz deutlich nachfrage, wieso ein Konto, das längst aufgelöst sein soll, immer noch existiert.

Falls die ihr was erzählen wollen wegen der alten Bankverbindung bei Finanzamt... DAS hat DAMIT überhaupt NIX zu tun. Die sollen das Geld ggf. zurückbuchen und das Konto dann auch auflösen,w enn sie schon so einen Zauber machen.

Nebuta 06.03.2014, 12:36

Das witzige bei der ganzen sache ist auch, daß das konto schon seit dem 1.06.2013 gekündigt sein soll.

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Warg1 06.03.2014, 12:39
@Nebuta

DAS ist definitiv zu lang. Ich war mal bei Bank, da weiss ich, dass sobald Kto gekündigt und aufgelöst, man auch per Online-Banking gar nix mehr aufrufen konnte.

Hab selbst gekündigte Konten, die seh ich ja dann auch nicht mehr im Banking. DIE haben noch Einsicht, ja, aber ICH nicht mehr.

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Nebuta 06.03.2014, 12:44
@Warg1

Ja, das ist ja das komische daran. Es ist ja nicht so das es gestern erst gekündigt wurde. Und das geld ist dem konto DEFINITIV gutgeschrieben.

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Da wird ihr nichts anderes übrigbleiben, als zur Bank zu gehen und die Angelegenheit zu klären.

Es ist allerdings mehr als seltsam, daß das Konto trotz Auflösung nioch existiert.

Na wo wohl! Bei der Bank. Da muss sie hingehen und das Geld zurückfordern. Die können das dann auf das neue Konto überweisen.

Nebuta 06.03.2014, 12:33

Wenn sie mit der Bank ärger hat, dann werden sie wohl sofort so freundlich sein, und das geld auf ihr neues Konto überweisen. Wir haben dort angerufen, lt. Denen existiert das konto ja nicht mehr. Bevor du so schlau hier rumredest, ließ den text vernünftig.

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Warg1 06.03.2014, 12:35
@Nebuta

Ihr habt ja beide gesehen, dass es online noch existiert. Also sollen sie das geld ggf. ans Finanzamt zurückbuchen, einkassieren dürfen sie ja nicht.

Wie lange ist das denn her? denn wenn Geld an ein nicht-existentes Konto geht, wird es ja automatisch zurückgebucht. Bissl zeit braucht das schon, aber innerhalb 1 Woche sollte HIn-Buchung und Rückbuchung heutzutage gegessen sein.

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Zyogen 06.03.2014, 12:38
@Nebuta

Wenn das Konto nicht existiert, dann wird der Betrag an das Finanzamt zurückgeschickt. Das Finanzamt wird sich sodann bei Deiner Freundin melden. Im übrigen bedeutet es keineswegs, daß gleichzeitig mit der Auflösung des Kontos auch Zugangsdaten zum Portal gelöscht werden. Geldbewegungen können natürlich nicht mehr durchgeführt werden, aber sämtliche Unterlagen und Datensätze zum Konto selbst muß die Bank noch viele Jahre aufbewahren. Das ergibt sich unter anderem aus der Abgabeordnung.

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Nebuta 06.03.2014, 12:40
@Warg1

Wir haben im Onlinebanking gesehen, das das geld dem Konto gutgeschrieben ist. Da wird nichts zurück kommen oder sonst was. Das konto existiert einfach noch.

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PatrickLassan 06.03.2014, 13:05
@Zyogen

Wir haben im Onlinebanking gesehen, das das geld dem Konto gutgeschrieben ist.

Aha. Und wieso können die Banker anscheinend nicht mal mehr das Konto sehen, wie du selbst schreibst:

Das waren wir schon, aber laut denen existiert es nicht mehr und man könne uns keine Auskunft geben.

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nightingale 06.03.2014, 18:38
@Nebuta

Wenn das Geld überwiesen wurde, dann muss das Konto existieren. Andernfalls geht das Geld zurück an das Finanzamt. Und wenn nicht, dann kann man das mit Unterlagen vom Finanzamt belegen.

Du behauptest so schlau, das Konto würde existieren, aber deine Freundin hätte keinen Zugriff. Also muss sie sich Zugriff verschaffen und das geht ja wohl nur über die Bank.

Was wolltest du denn für einen Vorschlag? Den Bankberater solange kitzeln bis er freiwillig nachgibt? Wenn das Geld zur Bank gelangt ist, dann musst du wohl das Geld auch dort von der Bank holen.

Oder mit dem Finanzamt reden, dass diese so schnell wie möglich die Überweisung zurückholen.

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Bogenschuetzin 07.03.2014, 10:54
@nightingale

Gute Antwort.Bis auf den letzten Satz. Überweisungen können nicht zurück geholt werden. Erst recht nicht, wenn sie bereits gutgeschrieben wurden.

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nightingale 07.03.2014, 19:21
@Bogenschuetzin

Na, anscheinend ist sie sich selber nicht so klar, was genau damit passiert ist. Und in einem gewissen Handlungsrahmen ist das doch möglich....

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Bogenschuetzin 10.03.2014, 10:54
@nightingale

Nein, ist es nicht. Es ist maximal möglich, wenn das Geld noch nicht das Empfängerkonto erreicht hat, ansonsten nicht.

Bei Lastschriften innerhalb von 8 Wochen, aber Überweisungen nicht.

aber dass sie sich selber nicht so klar ist, das ist mal ein Fakt.

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Warum schaut sie nicht persönlich bei der Bank vorbei und klärt das?

Nebuta 06.03.2014, 12:35

Das waren wir schon, aber laut denen existiert es nicht mehr und man könne uns keine Auskunft geben.

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Zyogen 06.03.2014, 12:43
@Nebuta

Richtig. Ein "Konto" existiert ja auch nicht mehr - wohl aber eine ganze Reihe historischer Datensätze, welche jeden einzelnen Umsatz beschreiben. Und diese Datensätze bleiben auch noch einige Jahre erhalten. Nur kann man auf "historische Datensätze" kein Geld überweisen. Zudem sind diese Datensätze vor Einsichtnahme durch die "normalen" Bankmitarbeiter geschützt.

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Bogenschuetzin 06.03.2014, 16:11
@Zyogen

unsinn. Historische Datensätze sind dann aber nicht mehr im Onlinebanking ersichtlich und weisen schon gar nicht die Überweisung aus. Sie sieht ja die Überweisung, also existiert das komplette Konto noch

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