Konto abschliessen in der Buchführung

5 Antworten

Als letztes schließt man die Bestandskonten ab. Die werden über die Bilanz abgeschlossen.

Die Privatkonten werden als vorletztes abgeschlossen, denn gerade der Eigenverbrauch hat ja noch Gewinnauswirkungen. Abschluss über Eigenkapital.

Sämtliche Aufwands- und Ertragskonten (Erlöse, Kosten) werden über GuV abgeschlossen - Klar, weil man will doch das Betriebsergebnis. Das Betriebsergebnis bildet man in der Schlußbilanz im Bereich Eigenkapital ab. Theoretisch ist die GuV über das Eigenkapital abzuschließen. Deshalb wird bei Einzelunternehmen und Personengesellschaften das Eigenkapital am 1.1. auch gem. dem Kapitalposten vom 31.12. des Vorjahres vorgetragen.

Eigenkapital 1.1. Vj zzgl. Privateinlagen abzüglich Privateinnahmen zzgl. Gewinn oder abzüglich Verlust = Eigenkapital 31.12.

Alle Erfolgskonten (und du nennst drei davon, nämlich ein Aufwandskonto (Personal) und 2 Ertragskonten (Zinserträge und Umsatzerlös) schließt man über Guv ab. Wissen musst du, dass man Aufwandskonten im Soll bucht und Ertragskonten im Haben. Folglich heißen die Abschlussbuchungen bei den Aufwandskonten (GuV an Aufwandskonto; du hast ja bei dem Aufwandskonto im Soll gebucht, also steht der Saldo des Kontos im Haben und geht nach Soll im Guv) Bei den Ertragskonten heißt die Abschlussbuchung: Ertragskonto an GuV.

Alle Bestandskonen (aktive und passive) schließt du über SBK ab.

Das was du da an Konto aufführst sind alles Konten der G + V (Aufwand- und Ertrags- konten) diese sind auf G + V abzuschließen. Du musst dir mal den Kontenrahmen ansehen, z.B. SKR 4 ist ja nach dem Bilanz-Gliederungsprinzip aufgebaut, Kontenklasse 0, 1, 2, 3 sind die Bilanz (Bestandskonten), ab Kontenklasse 4 sind die Konten der G + V. Wenn du das mal anschaust, hast du keine Zweifel mehr.

Was möchtest Du wissen?