Kontakt mit Cannabis droht MPU

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Hallo Jughin

eine MPU musst du deswegen (noch) nicht machen, aber ein äG wird evtl angeordnet, siehe:

gesetzliche Bestimmungen: § 2 Abs. 12 StVG:

"Die Polizei hat Informationen über Tatsachen, die auf nicht nur vorübergehende Mängel hinsichtlich der Eignung oder auf Mängel hinsichtlich der Befähigung einer Person zum Führen von Kraftfahrzeugen schließen lassen, den Fahrerlaubnisbehörden zu übermitteln, soweit dies für die Überprüfung der Eignung oder Befähigung aus der Sicht der übermittelnden Stelle erforderlich ist. Soweit die mitgeteilten Informationen für die Beurteilung der Eignung oder Befähigung nicht erforderlich sind, sind die Unterlagen unverzüglich zu vernichten."

Ärztliches Gutachten:

Wird man polizeilich mit BTM "erwischt" (Konsum, Besitz, Handel... auch bei geringen Mengen), muss man damit rechnen, durch die Fahrerlaubnisbehörde zur Vorlage eines ärztlichen Gutachtens aufgefordert zu werden. Legt man kein Gutachten vor, ist die Fahrerlaubnis weg. Und wenn du noch keine Fahrerlaubnis hast wird das äG bei einem späteren Neuantrag gefordert

schau mal hier rein, da sind Erfahrungsberichte über äG's

http://www.verkehrsportal.de/board/index.php?s=&showtopic=56523&view=fin...

es werden auch zwei Abstinenznachweise gefordert.

Das geht deshalb ans Verkehrsamt, weil das Bedienen eines Kraftfahrzeugs unter Beeinträchtigung durch Cannabis sehr gefährlich ist. Sei froh wenn du keine Sperrzeiten deswegen bekommst. Bei so etwas ist es das gute Recht der Öffentlichkeit, dich vom Steuer fernzuhalten, selbst wenn der Schweisstest bei dir negativ war.

also wenn wirklich kein Konsum festgestellt / gestanden / bestätigt wurde in form von UK oder Blut.. dann sollte eigentlich keine MPU gemacht werden. Vermutlich ein Ärztliches gutachten für das strassenverkehrsamt. der führerschein ist leider immer gefährdet bei Drogenkonsum / besitz..... Das ist Deutschland ;)

Vielen Dank für deine Antwort. Nein es wurden keine Test in irgend einer Weise gemacht, geht das Strassenverkehrsamt mit einem fair um wenn ich mich da erkundige oder sollte ich das über einen Anwalt machen lassen.

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@Jughin

also ich wurde auch erwischt mit 17 Jahren damals und wurde vom amt fair behandelt, im prinzip können die dir auch nicht heftiger ans Bein pinkeln. Vermutlich musst du ein fragebogen ausfüllen -> Wie oft hast du gekifft, zu welchen anlässen, wie, wieviel, warum ..... ob man schon Kontakt mit anderen Drogen hatte usw.usw.

alles natürlich abstreiten denn wir haben NIEMALS konsumiert :) anklage wird vermutlich sowieso fallen gelassen wenn es dein erstes vergehen war.

mit nem Anwalt kann man glaub ich nicht großartig was reißen beim Straßenverkehrsamt und BTM eintrag.

ich habe allerdings meinen Führerschein erst wenige jahre später gemacht weil ich etwas Bammel hatte ob ich jetzt eine MPU machen musst... im endeffekt musste ich garnichts machen, weder ÄG noch MPU... gehe aber mal nicht davon aus das es immer so ist.

aber normalerweiße : kein Konsum --> kein MPU

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@Jogi1337

alles natürlich abstreiten denn wir haben NIEMALS konsumiert :)

wenn er nicht konsumiert, warum hat er dann Cannabis in Besitz gehabt?

dealt er vielleicht?

wenn er aber angibt das Cannabis probieren zu wollen, und es deswegen gekauft hat, wird er nicht wegen Dealerei angeklagt.

anklage wird vermutlich sowieso fallen gelassen wenn es dein erstes vergehen war.

kann sein, muss aber nicht!

vor allem, wenn er NIEMALS konsumiert wird er zu 100% angeklagt und auch verurteilt (Besitz und Dealerei)

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