Konsequenzen bei Verweigerung der Ausbildungssuche!

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5 Antworten

Sein Vater bezieht ja für ihn ebenfalls einen Satz für den Grundbedarf und Kindergeld.

Hier ist nur denkbar, dass der Vater diesen Umstand dem JobCenter nicht mitgeteilt hat. Damit erfüllt er dann den Tatbestand des fortgesetzten Sozialbetrugs.

Wenn das JobCenter Kenntnis davon hätte, dass der Sohn seit zwei Jahren gar nicht mehr Schüler ist, wären Konsequenzen längst eingetreten.

Das wird sich für BEIDE sehr negativ auswirken.

Jedes halbe Jahr muss der Antrag auf AlG 2 wiederholt werden. Also muss schon mehrfach eine Falschaussage getätigt worden sein.

Der deutsche Hans: Jawoll!!! Immer das Schlechteste annehmen und zum Denunziatentum auffordern. Das ist ein feiner Charakter. Arbeitslager und KZ's für solche Leute, nicht wahr? Vielleicht den Fragesteller adoptieren, wegen Gleichheit im Geiste?

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@Sinara60

vor lauter dummheit müsstest du schon im schmerzkrampf liegen oder?

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Wenn der Schulbesuch beendet ist, wird der Empfänger von ALG II - wozu auch der Sohn eines Empfängers von ALG II gehört, wenn der Sohn nicht genug Einkommen oder Vermögen hat - eingeladen von seinem zahlenden Jobcenter.

Der Sachbearbeiter "Vermittlung" bespricht mit dem Sohn dann, was er sich so vorstellt und wünscht und was er so kann und was er so lernen möchte.

Danach schließt man zusammen eine SGB II § 15 Eingliederungsvereinbarungab: http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/index.html

Mag der Sohn das nicht, dann kriegt er den Inhalt einer Eingliederungsvereinbarung vom Jobcenter diktiert - und muss sich an diese ebenso halten wie an eine freiwillige Vereinbarung; sonst wird ihm sein ALG II gekürzt und am Ende gar gestrichen laut SGB II Unterabschnitt 5 Sanktionen.

Anbieten kann bzw. muss das Jobcenter diese Leistungen bzw. Forderungen laut SGB II:

  • § 15a Sofortangebot
  • § 16 Leistungen zur Eingliederung
  • § 16a Kommunale Eingliederungsleistungen
  • usw. sowie
  • § 16d Arbeitsgelegenheiten

Und das letzte wären diese Ein-Euro-Jobs.

In der Regel wird aber zunächst eine aktive Suche nach einem Ausbildungsplatz in die Eingliederungsvereinbarung geschrieben - Pennen, Saufen, Kiffen und Nichtstun senken danach rapide die Höhe des ALG II ;-).

Hinzu kommt meist noch ein Kurs in Bewerbungsschreiben und PC-Bedienung, also das Minimum, was man heute erwartet von einem Bewerber um einen Job oder eine Lehrstelle. Da muss man schonmal ein paar Wochen morgens um neun pünktlich erscheinen, sonst fällt das ALG II auch bald flach.

Gruß aus Berlin, Gerd

Keine, warum denn auch? Jeder darf doch leben wie er möchte und wenn er keine Leistungen bekommt, so jedenfalls ja die Frage, ist doch alles in Ordnung, oder?

Er lebt bei seinem Vater, der ALG ll bezieht.

Da der Vater Alg2 bezieht, lebt die geannte Person auch von Alg2 (Bedarfsgemeinschaft)

.. ich gehe fest davon aus, das die Person durch den Alg2 Träger "aktiviert" wird ... das heißt in eine Maßnahme gesteckt etc. ...

Wenn dem nicht nachgekommen wird, wird vermutlich sanktiniert (Leistungskürzung - bis auf 0 möglich)

wenn er nix tut und im alg2-bezug steht, dann sieht er seinen pap jeden monat, da er u25 ist. dieser prüft monatlich wieviel vereinbarte bewerbungen er geschrieben hat. hält er sich nicht an meldetermine, bewerbungen und anderen dingen seiner egv dann können ihn seine leistungen zu 100% für drei monate gestrichen werden, sanktioniert. in der zeit, würde ich junior wasser zum trinken geben, kaltes wasser u. kernseife zum waschen von sich selbst und seiner wäsche, keine deos und nur karges essen wie brot, butter und eine sorte wurst und quark. wenn er mehr will - von meinem geld - dann soll er sofort arbeiten gehen. weiterhin würde ich ihn täglich um 8 gewaschen oder nicht vor die tür stellen und vor 18 uhr nicht wieder rein lassen. auflage: arbeit suchen, ausbildungsplatz organisieren.

tut er dies nicht, kind rauswerfen.

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