konnte man in der DDR (als Nichtpolitiker) reich werden?

6 Antworten

Hallöchen gesagt.

Jetzt müsste man den Begriff "reich werden" noch besser definieren können.

Vieles, was die Lebenshaltungskosten betraf, kostete ja eh schon wenig.

"Sogenannte" Luxusgüter waren dann wiederum fast unerschwinglich.

Künstler, Sportler, Mitarbeiter staatlicher Organe und "linientreue Bürger" haben aber schon "gewisse" Vorzüge genießen dürfen, die man mit "reich sein" vergleichen könnte.

Beispiele: Fahrzeuge, Grundstücke, Häuser als Prämie, oder aber ohne Wartezeit und besonders "günstigen" Preisen waren keine Seltenheit.

Dafür war aber auch die Enteignung bestimmter, nicht linientreuer Bürger ebenfalls eine sehr häufige Praxis. Einen Grund fand man immer, wenn nötig wurde dieser auch erfunden.

Man musste also sogar aufpassen, das man erst gar nicht in deren Fokus geriet, sonst war das "Vermögen" auch mal ganz schnell wieder weg.

Gruß aus Berlin

Nur wohlhabend, aber nicht reich.

Was möchtest Du wissen?