Konjunktiv wenn ich zusammenfasse?

4 Antworten

Ja, den Konjunktiv nutzt man. Z.b. Wenn man eine Textanalyse macht. Von daher kannst du das Verwenden solltest du auch. Dennis sind ja in erster Linie Behauptungen in der Reportage, die du wieder gibst. Also Behauptungen der Reportage und nicht deine eigenen.

Es gäbe gar keinen Smalltalk, sondern lediglich gute oder weniger gute Gespräche, die abhängig von einem selbst seien:

https://medium.com/@PR_Doktor/es-gibt-keinen-smalltalk-f602ed91e3f9

Wäre meine "Zusammenfassung" auf den Artikel verwiesen, aber sie erwähnt nirgends "abhängig von einem selbst seien", bloß, dass Gespräche genau das seien, was man daraus mache.

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Hei, prettyallision, prinzipiell geht das, dass du eigene Worte bei der Widergabe fremder Aussagen konjunktiv benutzt. Aber es besteht die Gefahr, dass du die Aussage dadurch verfälschst und etwas widergibst, was der Sprecher / Schreiber nicht gemeint hat. Du hast selbst ein Beispiel geliefert: <Beeinflusst> von etwas zu sein, ist etwas anderes, als abhängig davon zu sein ~~~ Erläuterung: Ich bin zwar von meinen Eltern beeinflusst worden, aber nicht mehr von ihnen abhängig, woll? Grüße!

Wieso statt richtig „gebe“ hier „gäbe“ (Kj. II), dann aber „seien“ (Kj. I)?

Und weshalb nicht „die man beeinflussen könne“? Das läge doch viel näher.

Es gäbe gar keinen Smalltalk, sondern lediglich gute oder weniger gute Gespräche, die abhängig von einem selbst seien:

https://medium.com/@PR_Doktor/es-gibt-keinen-smalltalk-f602ed91e3f9

Wäre meine "Zusammenfassung" auf den Artikel verwiesen, aber sie erwähnt nirgends abhängig von einem selbst seien, bloß, dass das Gespräche seien, was man daraus mache.

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@prettyallision

Au weia! Das „gäbe“ in dem Artikel steht doch deshalb im Kj. II, weil sich die Autorin durch den Irrealis von der Auusage distanzieren will: „Wer behauptet, es gäbe“ heißt es da. Da muss es „gäbe“ heißen, bei Dir „gebe“.

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@ErnstPylobar

Huch, danke!! Aber ist das in Ordnung, dass ich "die abhängig von einem selbst seien" schreibe, obwohl sie das nirgends schriftlich aber vom Kontext her stehen hat?

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@prettyallision

»gebe« (= Konjunktiv I)

Diese Form wird vor allem in der indirekten Rede verwendet, also zur Wiedergabe dessen, was jemand gesagt oder geschrieben hat.

 

Er schrieb, dass es keine Hinweise darauf gebe, dass das Gemälde erhalten blieb.

Das lieber statt gäbe, gäbe bezieht sich eher auf etwas mögliches

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@prettyallision

Kommt immer drauf an. In welchem Rahmen du schreibst, wenn es jetzt eine wissenschaftliche Arbeit ist? Dann muss man sich vielleicht immer etwas davor hüten zu viel selbst zu interpretieren und bleibt lieber beim Text. Aber wenn es wirklich etwas logisches ist, also ich habe jetzt nicht die Reportage oder das gelesen, deshalb kann ich das nicht sagen, aber wenn du meinst, dass es so richtig dann ist das sicher okay?

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Am besten nur kurze Satzteile mit Anführungsstrichen als Zitat kennzeichnen. Konjunktiv nur, wenn er absolut nötig ist.

Wieso denn nur wenn er nötig ist?

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