Konflikt bei Privatkauf bezüglich einem Artikel - wer hat hier Recht?

... komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Die Beschreibung entspricht nicht dem Artikel. Ergo du schuldest Artikel wie sie in der Beschreibung stehen.

Da du Server-RAM nicht dort erwähnt hast, hat dein Kunde Anspruch auf Nachbesserung auf deine Kosten, oder Rückabwicklung.

Und was ist eigentlich mit den Rechten bei einem Privatverkauf?

Auch Privatverkäufer schulden Artikel gem. der Beschreibung.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von uni1234
28.07.2016, 15:05

Sehe ich auch so. Selbst wenn man den Unterschied als Fachmann anhand der Fotos hätte erkennen können schadet das nicht.

2

Ich wusste nichts von solch einem RAM, laut mehreren Websites konnte man aber deutlich erkennen, dass es Server RAM ist.

Wenn du es selbst nicht erkennen konntest, wieso verlangst du das vom Käufer?

Dein Fehler, den Artikel nicht korrekt zu bezeichnen. Gib das geld zurück.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wer hier recht hat ist schwer, der Käufer könnte sagen, dass der gelieferte Artikel erheblich von der Beschreibung abweicht, und hätte dann das Recht sein Geld zurück zu erhalten. - Wenn du aber die echten Fotos drin hattest, würde ich sagen er ist selbst schuld. Zurücknehmen würde ich die Riegel auf garkeinen fall, da du dann direkt davon ausgehen musst defekte Riegel zu erhalten.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

wer Recht hat und wer vor Gericht Recht bekommt .. das können 2 verschiedene Dinge sein .. Ein Anwalt hätte wohl die juristische Antwort auf alle JA/NEIN Fragen .... "Es kommt darauf an" .... 

Betrug, also wissentlich falsche Angaben gemacht ...  wohl kaum 
.. dann hätte der Kaufer nicht nur Recht auf Geld zurück, sondern
auf Schadenersatz / Ersatzlieferung des Bestellten

Widerrufsrecht ? Möglicherweise, wenn du als Privater nicht
ausdrücklich auf den Verzicht auf Widerrufsrechts und Garantie
erklärt hättest - als Gewerblicher Anbieter MUSS man Widerrufsrechts einräumen bei Fernabsatzgeschäften, als Privater KANN man es ausschliessen.

Durchsetzen des Rechts: als Käufer hat man da oft nur geringe Chancen,
auch wenn man 100% im Recht ist (was hier ja gar nicht der Fall ist).
Weil:  man muss erst mal einen Anwalt finden, der wegen ein paar Euro
Streitwert ein Mandat zu normalen Gebühren übernimmt. Höhere
Gebühren kann man dem Gegner nicht in Rechnung stellen, auch wenn
man gewinnt. Und die Kosten sind leicht höher als ein 20 Euro Artikel, und fallen selbst bei bestehender Rechtsschutzversicherung normalerweise unter die Grenze der Eigenbeteiligung.

Also denke ich: wenn du Dich stur stellst, hast du gute Chancen, nie mehr
was zu hören, Bewertungen gibts bei Kleinanzeichen auch nicht, und du
hast ja geliefert was auf dem Foto zu sehen war.

Ich persönlich wäre aber eher grosszügig, immer besser Streit vermeiden und würde einen Kompromiss anbieten: Rücknahme, wenn Käufer Versand (hin und zurück) übernimmt, er hätte ja das Foto genauer ansehen können. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von franneck1989
28.07.2016, 14:45

Widerrufsrecht ? Möglicherweise, wenn du als Privater nicht
ausdrücklich auf den Verzicht auf Widerrufsrechts und Garantie
erklärt hättest

Blödsinn, darauf muss man nicht ausdrücklich verzichten

1
Kommentar von kevin1905
28.07.2016, 14:55

Bei Privatkäufen gibt es kein Widerrufsrecht es sei denn es wird explizit inkludiert.

2

Was möchtest Du wissen?