Konfessionsverschiedene Trauung?

7 Antworten

In der Regel geht das. Für einen Katholiken gilt allerdings als kirchliche Eheschließung nur die Trauung durch den katholischen Priester. Eine rein katholische Trauung ist aber möglich.

Vorschlag: Ökumenische Trauung, bei der der katholische Priester die Leitung hat und der evangelische Pfarrer anwesend ist und Teile der Feier übernimmt.

Zweckmäßig: Die ganze Sache vorher gründlich mit den Geistlichen besprechen. Außerdem sollten sich die Geistlichen untereinander absprechen.

Zwei Probleme:

  • Du bist erst 16. Ist das nicht etwas früh?
  • Du schreibst......katholischer Christ mit einem evangelischen Christen......, also männliche Form? Je nachdem geht das von kath. Seite aus gar nicht.
Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Danke!

Natürlich will ich jetzt noch nicht heiraten, wollte nur mal aus Interesse fragen.

Da hatte mein Deutsch anscheinend ein paar Mängel. Meine eine Ehe von Mann zu Frau.

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Ausserdem klappt das nur zwischen Katholischen und Evangelikalen Angehörigen. Wäre einer der Partner Christ aber ein Zeuge Jehovas würden sie dir die Ehe verweigern und dich Mobben.

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@Bibelfest

Das wäre ein fiktiver Fall. Ein Zeuge Jehovas würde für sich sowieso keiner katholisch-kirchliche Trauung zustimmen.

Das Problem entfällt. Da mobbt dann auch keiner

Oder ist das real und nachweisbar schon mal passiert?

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@Nadelwald75

Na die Katholische Trauung wird gemäß dem sei 2007 verbotenen Flyer der Katholischen Kirche verweigert. KaTolkien ist so eine auch Standesamtluche Hochzeit verboten. Der Flyer der bis heute in den Stellen der Religions- und Weltanschauungenstelle verteilt wird geht vom Mobben beider Partner durch Verwandte/Psychoterror bis hin zum Aufstehen von Autoreifen und zur Ausübung aktiver Gewalt. Wird ein katholisches Kind ZJ, soll man dessen Schuhe verstecken und es schlagen. Auf JW dot Org sind solche Handlungen dokumentiert. Unter dem Thema Christenverfolgung.

Auch ich wurdeutscher bereits mehrfach Opfer. Als Kind durch einen Lehrer. Und eine Frau brach nachdem sie von ihrer Familie gemobbt wurde die Verlobung auf.

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@Bibelfest

Es ist natürlich nicht ausgeschlossen, dass von Familienangehörigen gemobbt wird – aber nicht von der Kirche.

Da habe ich andere Infos:

  • Eine standesamtliche Hochzeit ist überhaupt nicht verboten – im Gegenteil: Sie geht der kirchlichen Trauung in der Regel voraus. Früher war das sogar unbedingt die Vorschrift.
  • Ich kenne keinen seit 2007 verbotenen Flyer.
  • Eine Religions- und Weltanschauungenstelle gibt es zumindest in der katholischen Kirche nicht
  • Was offiziell gilt, kann man hier nachlesen, und danach sind Ehen mit Partnern anderer christlicher Religionen, nichtchristlicher Religionen und glaubenslosen Partnern kirchlich möglich

https://www.erzbistum-koeln.de/seelsorge_und_glaube/ehe_und_familie/ehe_und_partnerschaft/kirchlich_heiraten/traugottesdienste/

Was bei JW verbreitet wird, ist wohl nicht verbindlich für die kath. Kirche.

Was du an Beispielen nennst, wo ein Kind zu den ZJ wechseln will oder was du selbst als Kind durch einen Lehrer erlebt hast, ist traurig, hat aber mit dem Thema nichts zu tun.

Und dein letztes Beispiel zeigt ja dann, dass das eine Sache von Familienangehörigen ist.

Schließlich: Wo es religiös begründetes Mobbing allerdings gibt – da kannst du massenweise Berichte googeln – ist ausgerechnet bei den Zeugen Jehovas gegen Aussteiger. (Mit der Eingabe „Mobbing von Aussteigern Zeugen Jehovas“ wurden 22 800 Ergebnisse angeboten.)

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@Nadelwald75

Die Stelle gibt es. Und das Mobben von Ex-Zeugen verbreitet ist hat das Landesgericht 2006 ja schon in 2000 Fällen festgestellt. 😃

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Ja, das geht, wenn ihr euch evangelisch trauen lasst. Früher war es so, dass die katholiche Kirche eine solche Trauung nicht anerkannt hat. Ob das heute noch so ist, weiss ich allerdings nicht.

Ich halte in so einem Fall eine ökumenische Trauung für sinnvoll und gut.

Grundsätzlich geht das, ist aber katholischerseits von einigen kirchenrechtlichen Faktoren abhängig.

Für eine genaue Einschätzung fehlen hier allerdings einige Informationen.

Ja, das ist möglich.

Entweder nach katholischen Ritus und einem kath. und ev. Pfarrer

oder nach evangelischen Ritus, auch mit beiden Personen.

Ökumenische Trauungen gibt es nicht, der Ritus ist immer nach einer bestimmten Konfession.

Ob ein kath. Priester anwesend ist, ist bei einer ev. Trauung rechtlich egal - wichtig ist die vorherige Dispens von der Formpflicht. Also für den katholischen Teil - dem ev. Traugeistlichen ist es wahrscheinlich egal, aber katholisch-kirchenrechtlich gilt es ohne Dispens nicht.

Und man "soll" sich verpflichten, spätere Kinder katholisch zu erziehen - mit dem Nachsatz "solange das in Einvernehmen mit dem nichtkatholischen Teil möglich ist".

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@Firmian

Stimmt, kirchenrechtlich, aber für das Brautpaar kann es wichtig sein, dass bei einer ev. Trauung ein kath. Priester dabei ist.

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@PaulPeter44

So ist es. Aber viele glauben, das sei die Voraussetzung, damit es katholischerseits gültig ist.

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ökomenische Trauung? Ich bin nicht ganz sicher, aber Freunde ließen sich so trauen...

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