Kondensator in der Wechselspannung?

5 Antworten

Macht das einen Unterschied?

Messen wir eine Spannung an einem Bauteil, dann ist es auch die Spannung am Bauteil. Betrachten wir nur einen Zeitpunkt, dann ist es die Spannung zu diesem bestimmten Zeitpunkt.

Was du mit dieser Spannung anfängst ist deine Sache.

Anders gesagt: nimmst du einen geladenen Kondensator und steckst ihn in eine Schaltung/Stromkreis, dann hat er im ersten Moment den Zustand wie Sekunden lang zuvor. Was du misst ist einfach nur die Spannung des Kondensators. Diese Spannung "fehlt" dann im Rest der Schaltung (Spannungsfall)...

Woher ich das weiß:Beruf – Elektronik: Mein Hobby zum Beruf gemacht

Beides :).

Überlege doch mal, wie die Phasenverschiebung physikalisch zustande kommt. :)

(Die Kondensator-Ladespannung und die Quellenspannung arbeiten zeitweilig mit- oder gegeneinander, was den resultierenden Stromfluss um 90° verschiebt).

Woher ich das weiß:Hobby – Ich beschäftige mich schon mehrere Jahre damit.

Ja, der Strom eilt VORAUS. Im Wechselstrom Kreis hat der Kondensator einen kapazitiven Blindwiderstand der abhängig von der Frequenz ist. Aber wenn ich parallel zum Kondensator Messe, Messe ich dann wie voll der Kondensator geladen ist?

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@quatschmitso19
Ja, der Strom eilt VORAUS. 

Weil ich da jetzt ein Minus vergessen habe? Habe geschrieben, dass er sich um 90 Grad verschiebt - Nicht in welche Richtung :))

Ach egal.

Aber wenn ich parallel zum Kondensator Messe, Messe ich dann wie voll der Kondensator geladen ist

Du misst die Spannung, die über den Kondensator abfällt (bzw. zeichnest den U/t-Verlauf per Oszi auf).

Ob du die resultierende Oszi-Anzeige nun als Ladespannung/Zeit oder sie insgesamt als das Ergebnis von U_b=I*Xc ansiehst, ist dir überlassen. Beides ist prinzipiell richtig. Sonst wäre die Mathematik dahiner ja für'n Popo ;).


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Du misst den zeitlichen Spannungsverlauf des Kondensators. Mehr kann der Oscar so zunächst nicht leisten.

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