Kondensator an Wechselspannung?

5 Antworten

Ja, das ist richtig. Wenn du schon dabei bist, kannst du dir auch die Wirkung einer Spule anschaun, beide funktionieren nach unterschiedlichen Ursachen, haben aber als frequenzabhängige Widerstände in Bezug zu dieser, genau entgegengesetztes Verhalten. Kondensator, je höher die Frequ. desto geringer der Widerstand, bei der Spule wird er größer.

Nette Effekte, der Kondensator liefert nach dem abschalten einen theoretisch unendlich großen Strom, die ideale Spule eine unendlich hohe Spannung.

Auch schön vergleichbar, was geschieht mit Kondensator/Spule in Reihe/Parallel geschaltet?

ja, aber da der Kondensator bzw seine Zuleitungen immer auch einen Widerstand haben, steigt die Spannung, später an, und auch die Entladung passiert später also die Welle der anliegenden Wechselspannung. Daher hat die Wechselspannung am Kondensator eine Phasenverschiebung.

diese Phasenverschiebung ist aber nicht eine Folge der Widerstände in den Zuleitungen. Oder meinst du die Phase zwischen Spannungsquelle und Uc? Dann wäre das natürlich ok.

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Ja, nicht ganz. Er lädt sich auf, solange die Spannungquellenspannung größer als seine eigene ist. Also auch wenn die Spannungsquellen Spannung schon wieder runter geht, aber noch größer als U Kondensator ist, lädt er noch auf.

Ja, aber wenn man nichts dazusagt meint man immer eine ideale Spannungsquelle. Ein C der daran hängt hat immer die Spannung dieser Quelle. Es kann da nicht vorkommen, dass Uc < Uq. Du implizierst hier einen Widerstand zwischen Uq und C.

Nich ideale Bedingungen müssen immer mit angegeben werden.

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@michiwien22

Äh, nein im Wechselstromkreis hat der Kondensator einen Widerstand, der zum gleichen Effekt führt. Der Widerstand ist abhängig von der Kapazität und der Frequenz.

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@SevenOfNein

Nochmal: Wenn du eine ideale Wechselspannungsquelle Uq(t) hast und daran einen (idealen) Konmdensator C anschließt, dann ist zu jedem Zeitpunkt t Uq(t)=Uc(t). Da gibt es keine Phasenverschiebung. Wir haben natürlich eine Phasenverschiebung von 90° zwischen Uc(t) und Ic(t).

Reden wir vom Gleichen?

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@michiwien22

Offenbar nicht. Der Fragesteller hat ja weder was von einem vorhanden oder nicht vorhandenen Widerstand gesagt oder etwas von einem idealen Kondensator. Mal sehen ob noch was kommt.

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@SevenOfNein

Es ist üblich, von idealen Bedingungen auszugehen, solange nicht Abweichungen explizit genannt werden.

Natürlich ist die Frage mehrdeutig gestellt.

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