Komsche nervöse Angstzustände..

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3 Antworten

Ein Stück weit ist Lampenfieber normal. Das haben wir alle einmal und wir müssen alle damit klarkommen. Du scheinst unter dem Lampenfieber mehr zu leiden als dir normal erscheint. Vielleicht würde es dir helfen, wenn du kurz vor dem großen "Auftritt" noch einmal alle wichtigen Details durchgehst, so dass du das Gefühl hast, sehr gut vorbereitet zu sein. Ein geringes Selbstbewusstsein kann natürlich auch dazu beitragen, dass man sich nicht so recht traut. Du solltest also auf jeden Fall an deinem Selbstbewusstsein arbeiten. Dass du unter einer psychischen Störung leidest glaube ich nicht. Es wird bestimmt mit der Zeit und mit der Übung alles leichter für dich werden. Viel Glück.

Lampenfieber zulassen. Das war für mich der schwierigste und wichtigste Schritt überhaupt.

Weil ich mich anfangs so dagegen gewehrt hatte, habe ich es noch stärker wahrgenommen. Ich habe gelernt, dieses „Fieber“ zu akzeptieren und nicht als Negatives, – sondern im Gegenteil – als etwas Positives anzunehmen. Denn das Lampenfieber führt dazu, dass ich mich besonders gut vorbereite und dann viel konzentrierter bei der Sache bin.

Was mir nicht bewusst war: Die Zuhörer nehmen mein Lampenfieber in der Regel gar nicht wahr. Das war für mich eine große Überraschung. Bei einem Vortrag war ich sehr nervös und spürte meine „Butterknie“, die Hände waren feucht. Als nach dem Vortrag ein Freund und eine Bekannte, die unter den Zuhörern waren, mir erzählten, dass sie überhaupt nichts von meiner Nervosität gemerkt haben, war ich doch eher überrascht. Und das bestätigte mir auch ein Rhetorikcoach: Die Zuhörer nehmen die Nervosität bzw. das Lampenfieber des Vortragenden in der Regel gar nicht wahr und falls doch, wird das von ihnen überhaupt nicht als negativ empfunden – im Gegenteil. Sicherer Einstieg Natürlich ist eine gute Vorbereitung für den Vortrag, die Rede etc. enorm wichtig. Je besser die Vorbereitung, desto sicherer fühlt man sich und desto geringer das Lampenfieber. Aber das Wichtigste ist der Einstieg bzw. Beginn. Ich habe anfangs die ersten paar Sätze auswendig gelernt. Denn wenn der Beginn ruckelfrei über die Bühne läuft, hat man in der Regel schon gewonnen. Frühzeitig vor Ort Ich bin stets frühzeitig am Seminarort, bereite mit meiner Checkliste alles vor, mache mich mit den Örtlichkeiten vertraut. Von der Zeit plane ich meine Ankunft am Seminarort so ein, dass ich nach den Vorbereitungen noch mindestens eine Stunde bis Seminarbeginn habe. Diese “Zeitsicherheit” senkt den Lampenfieber-Pegel. Plaudern mit den Zuhörern Etwas Smalltalk mit den Zuhörern vor Beginn der Rede oder der Veranstaltung ist für mich ein sehr effektives Mittel gegen die Nervosität. Spannung abbauen Einen Teil der durch das Lampenfieber erzeugten inneren Anspannung lässt sich gut mit einfachen Mitteln abbauen: Stiegen steigen, einmal möglichst lange die Luft anhalten oder alle Muskeln 10 Sekunden kräftig anspannen, dann entspannen und nochmals anspannen. Das wirkt bei mir. Freundliche Gesichter Während des Seminars suche ich mir unter den Teilnehmern „freundliche Gesichter“ aus. Natürlich blicke ich auch in alle anderen Gesichter, aber die freundlichen und interessierten sind meine Ankerpunkte. :-)

http://www.zeitblueten.com/news/tipps-gegen-lampenfieber/ klingt für mich nach Lampenfieber...haben viele Leute^^ nur Mut :)

lenalenna 18.08.2014, 00:00

hab vergessen zu zittieren, sorry^^

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Ich habe Auch Angstzustände in der Öffentlichkeit. Wenn ich ein Referat in der Schule halten muss zittern mir die Hände und manchmal zittere ich am ganzen Körper. Das hört man natürlich auch in der Stimme. In mehreren Sitzungen lernte ich Imaginationsübungen, wie z. B. mir ein Team in Gedanken zur Seite zu stellen, die mich in solchen Situationen unterstützen. Mittlerweile sind meine Angstzustände auch viel weniger zum fürchten.

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