Kompliziertes Verhältnis zu Eltern?

10 Antworten

Ich rate jetzt mal ins Blaue hinein...

Wenn du müde und lustlos wirst sobald deine Eltern kommen dann ist der Umgang mit ihnen für dich wohl anstrengend und es raubt dir Kraft. 

Ich kenne dieses Phänomen tatsächlich auch so von Freunden, mit denen die Freundschaft zu Ende ging, als emotionalen Ablöseprozess. 

Du willst dich von ihnen distanzieren, was tatsächlich ein normaler und sehr wichtiger Entwicklungsschritt im Leben ist. Das ist Teil der erwachsenen Identitätsbildung. 

Da bei dir noch andere persönliche Probleme mitschwingen, und es so klingt als hättest du eben keine richtigen anderen Personen die dir nahestehen, fällt dir das Ablösen wohl schwer und es zieht sich wie Kaugummi. Es ist wirklich so, dass bei psychischen Problemen oft Probleme mit den Menschen entstehen, denen man am nächsten steht, auch räumlich.

Das sollte besser werden, wenn du enge Freundschaften aufbauen kannst, eigene Ziele im  Leben entwickelst und verfolgst und öfter auch mal wo anders unterwegs bist.

Vielleicht kannst du mal in den Ferien mit einer Jugendgruppe verreisen oder mehrere Tage bei Verwandten woanders sein. Räumliche Trennung, und andere Menschen um sich haben, wenigstens kurz, kann auch helfen.

Super Antwort!!👌

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Das kommt mir plausibel vor... Ich denke das mehr sozialer Kontakt mich auch von gelegentlichen depressiven Verstimmungen wegbringen könnte. Naja ich weiß es sogar! Deshalb bin ich auch gerade dabei mich zu "resozialisieren".

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Mach doch ein Auslandsjahr oder etwas ähnliches. Ist für Deine Eltern ja auch nicht so schön, die kommen bestimmt abends mit dem Gedanken/Angst nach Hause, wie Deine Stimmung so ist.

Das 16-jährige abends nicht mehr auf der Couch der Eltern sitzen ist normal, ich fand das als Elternteil immer unangenehm.  

mir geht es da so ziemlich gleich und ich finde es so irritierend weil ich es einfach nicht verstehe, mit meinem bruder komme ich sogar super klar solange wir alleine sind.
gut in meiner familie lief nicht immer alles ganz rund aber daran kann das ganze irgendwie kaum liegen so schwerwiegend wie das ist. ich hoffe so da irgendwie eine erklärung zu finden. finde es ehrlich gesagt schon mal etwas erleichternd dass ich anscheinend nicht die einzige bin der es so geht.

Für mich auch... Hätte ich nicht erwartet.

Bei mir ist es genau gleich, mit meinem Bruder läuft auch alles wie geschmiert. Interessant ist auch, dass ich jeweils mit den einzelnen Elternteilen sehr gut klarkomme. Erst wenn alle zusammenkommen habe ich dieses Problem.

Vielleicht ist mein Problem ja eher eine soziale Angst (vor Erwartungen an mich). Ach... wer weiß?

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da ist es bei mir ebenfalls das selbe. wie ich meine erwartungshaltung runterschrauben kann ist mir jedoch nicht klar und auch sonst kommt mir einfach keine lösung in den sinn, die das problem beheben könnte. ich frage mich ob man vielleicht einfach machen muss. sprich einfach (was nicht ganz so einfach ist) reden und auch mal am tisch bleiben, wobei das bei mir in eine für mich quälende situation führ. an den punkt dass es nach einer weile besser werden könnte kam ich so also noch gar nicht da ich mich dann doch irgendwann verdrückt habe.

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