Komplizierte Jobcenter frage!?

6 Antworten

Zuerst einmal würde sich durch den Auszug der Mutter euer Bedarf nach dem SGB - ll verringern,weil es dann 1 Person weniger im Haushalt gibt !

Der Bedarf würde sich also derzeit dann um 374 € Regelleistung ( Mutter ) für den Lebensunterhalt + 1 / 6 für die KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung ( Warmmiete) verringern.

Wenn dein Vater auf Dauer voll Erwerbsgemindert ist,er selber also keinen Anspruch auf ALG - 2 nach dem SGB - ll hätte,dann muss er mit seiner evtl.Rente erst einmal seinen eigenen Bedarf decken,der dann aus 374 € Regelleistung + 1 / 5 für die KDU - bestehen würde.

Die Rente würde dann in der Regel bis auf 30 € Versicherungspauschale als Einkommen auf den Bedarf angerechnet,sollte dein Vater seinen Bedarf mit seinem anrechenbarem Einkommen gedeckt haben und noch ein übersteigender Betrag vorhanden sein,dann würde dieser auf den Bedarf der Kinder angerechnet.

Nun käme deine Mutter ins Spiel,diese würde euch Kindern dann allen zum Unterhalt verpflichtet sein,weil ihr alle noch zur Schule geht,minderjährige Kinder würden beim Unterhalt vorrangig sein,es sei denn ein volljähriges Kind ( 18 - 21 ) wohnt noch bei einem Elternteil und besucht eine allgemeinb.Schule,dann ist das / die Kinder einem minderjährigen Kind gleichgestellt.

Deine Mutter hätte dann einen Selbstbehalt von min. 1080 € Netto,alles was darüber hinaus geht könnte bzw.müsste sie dann an Unterhalt für die Kinder zahlen.

Mit diesen min. 1080 € müsste sie dann ihren Lebensunterhalt + ihre eigene KDU - finanzieren.

Wenn deine Mutter dann angenommen für ihre eigene Wohnung ca. 400 € für die KDU - zahlen würde,dann bliebe im Endeffekt nicht mehr als ihr jetzt habt.

Im Gegenteil würdet ihr weniger zur Verfügung haben,weil der Freibetrag auf Erwerbseinkommen von 330 € auf das Einkommen der Mutter entfallen würde.

Aktuell wäre es ja so, dass das Geld von der Mutter auf das ALG II angerechnet wird. Würde die Mutter nun ausziehen, würde der Vater für sich, die Kinder und die Miete weiter ALG II beziehen. Die Mutter würde logischerweise kein ALG II beziehen. Allerdings wäre sie zu Unterhalt verpflichtet, was bei vier Kindern recht viel wäre.

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Die Mutter hat einen Selbstbehalt, der auch durch Unterhaltszahlungen nicht unterschritten wird.

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Ihr habt letztendlich weniger, da von dem Gehalt der Mutter noch ein Freibetrag und 20 Prozent nicht angerechnet werden und ihr somit mehr Geld hättet, als wenn ihr komplett vom Jobcenter abhängig sein würdet.

Private Haftpflichtversicherung Für ein Ausserschulisches Praktikum?!

Sers Alle zusammen,

Ich hab nächste Woche ein Praktikum in einem Baumarkt, mit dem Ziel eine Ausbildung dort zu bekommen. bis vor 2 Tagen hab ich noch vom Jobcenter Leistungen erhalten, da ich in der Bedarfsgemeinschaft meiner Mutter bin (ALG 2). Da meine mutter zum 01.04 Eine Arbeit gefunden hat, bin ich Automatisch nicht mehr in der Bedarfsgemeinschaft und bekomm somit keine Leistungen vom Jobcenter (Krankenversicherung etc.). Geld hab ich bisher noch nie vom Jobcenter bekommen, nur eben mein Unterhalt und mein Kindergeld aber das ist wieder ein anderes Kapitel ;) Da ich jetzt keine Leistungen mehr vom Jobcenter bekomme, kriege ich auch keinen Praktikumsvertrag (Brauch der Baumarkt wegs Haftpflicht)! Die vom Praktikum meinten das ich eine Private Haftpflichtversicherung abschliessen müsste, damit ich ein Praktikum bei denen machen kann. Da das ein Ausserschulisches Praktikum ist (bin sowieso seit 1 Jahr mit der Schule fertig) brauchen die ein Praktikumsvertrag vom Jobcenter. Praktikumsvertrag war auch schon fertig ausgestellt vom Jobcenter, aber der ist jetzt logischerweise nichtmehr gültig da wir ja keine Leistungen mehr vom Jobcenter/Arge bekommen.

Jetzt zu meiner Frage: was kann ich jetzt machen, damit ich das Praktikum trotzdem antretten kann? soll ich mal zur Agentur? (Arbeitlos bin ich ja gemeldet, geld bekomm ich aber trotzdem nicht da ich erst 17 bin & noch keine Steuern gezahlt habe)

Ich bin euch über Jede Hilfe Extrem dankbar!!!

Lieber Gruß aus Mittelfranken ;)

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