Komplett neues Schulsystem?

Das als Schuluniform für den Frühling (mit längeren rock) - (Schule, Frauen, Glaube) Das als Schuluniform für den Sommer - (Schule, Frauen, Glaube) Das als Schuluniform für den Winter - (Schule, Frauen, Glaube) .... - (Schule, Frauen, Glaube)

12 Antworten

Generell find ich eine Änderungen des Schulsystems sehr wichtig und auch einige deiner Punkte find ich gut.

Das Thema Schuluniform ist schwierig, ich finde aber, dass es durchaus gut sein kann. Einfach deshalb, um zu verhindern, dass Kinder schon im Schulalter auf ihre Klamotten reduziert werden. Chancengleichheit bedeutet für mich auch, dass man nicht aufgrund seiner sozialen Schicht bewusst oder unbewusst diskriminiert wird.

Auch der Musikunterricht könnte moderner gestaltet werden. Es müssen aber auch die wichtigsten klassischen Komponisten unterrichtet werden und die sind nunmal alt :P . Ich glaube, es könnte schwierig werden, hier Rap mitreinzubringen, vielleicht aber eher andere Popsongs, die auf Musikinstrumenten gespielt werden können.

Eminem oder andere aus dem Bereich Hip Hop z B 2Pac könnte man beispielsweise für den Englisch Unterricht zum übersetzen von Texten nehmen (dafür sind natürlich nicht alle in der Schule geeignet) oder aber zum analysieren von Texten, wenn es um Gesellschaftskritische Themen geht.

Dass Jungs und Mädchen beieinander sitzen und in Gruppen aufgeteilt werden, war bei uns sogar die meiste Zeit sowieso der Fall. Das finde ich auch gut so.

So nun zum Thema Religion.

Es ist nicht jeder religiös, somit kann man den Unterricht nicht allgemein zum Hauptbestandteil der Schule machen. Allerdings könnte man natürlich mit den Religionslehrern darüber sprechen, ob diejenigen, die am Unterricht teilnehmen öfter eine Kirche besuchen oder auch zusammen beten. Dagegen sollte denke ich nichts sprechen.

Für mich wäre z.B eher wichtig, dass die Schule weniger theoretisch und mehr praktisch stattfindet. Außerdem sollte man viel mehr gesellschaftliche und politische Themen mit einbeziehen und die Schüler besser auf das Leben vorbereiten, anstatt sie nur 1000 Dinge auswendig lernen zu lassen.

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Bin genau deiner Meinung!

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Das Schulsystem ist quasi ein Experiment. Die Gesellschaft befindet sich momentan in einem Umbruch, während das Schulsystem mit dieser Entwicklung nicht klarkommt. Das Wissen verändert sich schneller, als Schulbücher gedruckt werden können. Im Prinzip bedarf das gesamte Schulsystem einer kompletten Überarbeitung. Alle wissen, dass es so, wie es heute an Schulen gemacht wird, nicht funktioniert. Aber keine Idee ist wirklich erprobt genug, um sagen zu können: so müssen wir es machen.

Private Schulen haben oft schon deutlich bessere Ergebnisse. Zahlen aus anderen Ländern zeigen, dass es bessere Systeme gibt. Aber bring das mal Lehrern bei, die viele Jahre lernen mussten, um das heutige System zu machen. Sie müssten ja alle umschulen. Das bedeutet: ein Systemwechsel in der Schule braucht Zeit und oft laufen dann unterschiedliche Methoden nebeneinander.

Die Idee mit den Schuluniformen ist gut. Aber eigentlich kaschiert sie nur ein Problem gesellschaftlicher Art. Wenn Kinder lernen würden, keine Unterschiede zu machen, sich nicht durch Kleidung zu definieren und nicht neidisch zu sein auf das, was andere besitzen, dann braucht man auch keine Schuluniformen. Wenn Kleidung das ist, was sie eigentlich ist: ein Funktionsgegenstand, dann spielt es keine Rolle mehr, was jemand an hat, so lange es seine Funktion erfüllt. Im Prinzip "verdeckt" die Schuluniform nur ein Problem, statt es wirklich zu lösen.

Religionsunterricht hat in der Schule nichts zu suchen. Wenn jemand was über seinen Gott lernen will, macht er das in seiner Kirche/Moschee/Synagoge/Gemeinderaum oder einfach in seiner Familie. Bei so vielen verschiedenen Glaubensrichtungen macht ein zentraler Unterricht einfach keinen Sinn.

Beten in der Schule ist etwa so sinnvoll, wie die Aufforderung "Und jetzt nehmen alle ihr Telefon und rufen ihren Vater an und sagen, dass es ihnen gut geht.". Außerdem steht in der Bibel, Matthäus Kapitel 6, dass man in seinem Privatraum beten soll.

Man kann natürlich Schulen bauen, die dem eigenen religiösen Weg entsprechen. Manche Gemeinden machen das auch, zum Beispiel Adventisten. Dort wird also das religiöse Leben und die religiösen Ansichten voll mit in den Schulalltag eingebracht. Dort werden aber auch keine Schuluniformen benötigt, weil die Kinder schon von Haus aus anders auf Kleidung geprägt sind.

Was deine Schulzeiten angeht, da gehst du jetzt von dir aus. Leider übersiehst du, dass jeder Mensch einen anderen Rhytmus hat und der ändert sich auch gerade im Wachstum immer wieder. Sinnvoller wäre ein Unterricht mit Gleitzeit, quasi offene Kurse, wo man individuell kommen kann und einfach mitmacht. Die Schulpflicht, wie heute existent, hat ihre Funktion mittlerweile verloren. Man muss heute niemanden mehr in die Schule zwingen, weil den Leuten klar ist, dass ein Mindestmaß an Bildung nötig ist. Die wenigen "Ausreißer" kommen auch noch drauf.

Das Grundthema ist Freiheit. Die Menschen sind nicht frei. Freiheit ist also eine Illusion. Du MUSST in die Schule gehen und das ist eben ein Zwang. Eine gute Schule ist aber mit Zwang prinzipiell nicht machbar.

Funktionieren würde es, wenn die Schule so attraktiv ist, dass die Leute es wollen. Diese "Motivation" ist eine wichtige Voraussetzung, damit das Gehirn überhaupt etwas lernen kann. Wäre die Schule ein so motivierender Ort, wo man freiwillig hingeht, bräuchte es eben diesen Zwang nicht mehr.

Und was die Zeiten angeht: man kann doch den Unterricht in Blöcken anbieten. Dann hast du zum Beispiel zweimal am Tag den selben Matheblock, einmal am Vormittag, einmal am Nachmittag. Und du kannst selbst entscheiden, wie lange deine Schultage sind.

Ich kann dir hier in einem so kurzen Text kein System einer perfekten Schule aufschreiben. Ich habe mich also nur auf deine Vorschläge konzentriert. Denk darüber nach und baue in Gedanken deine perfekte Schule. Beobachte, suche nach Schwachstellen und überlege dir, wie man sie beheben könnte. Suche nach den Ursachen eines Problems und finde Lösungen, die die Ursache beheben. Sprich mit anderen Schülern, höre dir ihre Ideen an und dann baue eine Schule, die für alle Ideen einen Platz haf.

Und dann: baue diese Schule und lass dich nicht davon abbringen. Vielleicht ist es eine Lebensaufgabe und du selbst wirst kein Schüler in dieser "perfekten" Schule sein. Aber du gibst anderen die Chance auf ein besseres Schulleben. Viel Erfolg.

1) Ich wäre nicht ganz für Schuluniformen, hätte aber kein Problem damit sie zu tragen.

2) Religionsunterricht finde ich sinnlos, zumindest für die Schülerinnen und Schüler, die nicht gläubig sind. Zu was sollten sie denn beten? Ich finde der Religionsunterricht sollte freiwillig sein. Meiner Meinung nach sollte man endlich Kirche von Staat trennen.

3) Mehr oder wenigstens etwas über moderne Musik zu lernen, finde ich gut. Man sollte endlich einsehen, dass Klassik nicht mehr das ist, was es mal vor 200 Jahren war.

4) Unterricht von 8:00 - 18:00 finde ich zu früh und zu lang. Ich fände es besser von 9:00 bis 12:00. Man kann nicht von Kindern erwarten, dass sie so lange zuhören. Außerdem sollte man keine Hausaufgaben aufbekommen.

5) Dass Mädchen und Jungen mehr miteinander machen, finde ich in Ordnung. Dazu habe ich nicht viel zu sagen.

6) Ich verstehe nicht, was du immer mit diesem Beten hast. Morgens beten für Gläubige kann man machen, aber das sollte keine Pflicht sein.

7) Auch mehr über Themen wie Drogen, Sex und Pubertät finde ich wichtig. Ich finde, so etwas kommt in der Schule viel zu selten vor.

8) Strengere Regeln finde ich nicht gut. Es sollten Regeln geben, die auf dem Motto basieren: "Du darfst machen, was du willst, solange du niemand anderen behinderst".

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