Kompaktkameras mit Wechselobjektiven

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6 Antworten

Hallo

Am liebsten mache ich Bilder von kleinen Tieren (Insekten, Vögel,...) oder Fotos mit geringer Schärfentiefe.

Also Schmetterlinge in der Wiese haben, je nachdem wie "geschickt" man ist, die Fluchtdistanz von 80 bis 120cm. Ergo brauchst du ein Tele mit etwa 150-200mm Brennweite und gutem Nahfocus der stufelos bis unter 1m runtergeht (Also keine doofe "Makroschaltung"). Je länger die Optik, um so besser. Aber dass wird dann teuer.

Alternativ kaufst du dir einen 10€ Käscher und fängst die Schmetterlinge ein. Danach gibt es die Methode des "Killspray" dann ist der Schmtterlig tot und du kannst denn in aller Ruhe fotografieren auch mit einer Normaloptik...

Oder es gibt "Betäubungssprays" der Schmetterling bleibt dann sitzen ist nach wenigen Sekunden wieder "fitt" dann pumpt er mit den Flügeln, entweder du haust dann nochmal "Betäubungsspray" drauf oder du kannst schnell arbeiten.

Um schnell zu arbeiten muss man schnell fokussieren und zwar auf den bildwichtigen Punkt..... Bei einem Vollformatigen Schmetterling mit offener Belnde reicht die Schäfentiefe nur für 1-2mm. Der Rest wird unscharf selbst mit Blende 22 reicht es oft nicht dafür dass der Flügel komplett scharf wird. Mit Autofocus wird der Focus meist nicht "mittig" im Schärfenfeld angesetzt sondern beim höchsten Kontrastpunkt (Weil der AF nun mal den höchsten Kontrast als scharf empfindet).

Also wenn due die falsche Kamera hast wirst du Schmetterlingsleichen hinterlassen müssen wenn das optimale Bild rauskommen soll.. Am besten gehen Schmetterlinge übrigens mit einer 300er Optik oder einem kleinen Spiegeltele...

Natürlich gibt es noch andere Insekten, Bienen sind "berechenbarer" und sind beim Pollensammeln meist kurz "still" und Bienen kann man auch fast auf den Pelz rücken (30cm). Wespen sind noch "toleranter" und Fliegen kann man mit einem "Köder" langsam auf wenige cm rankommen. Käfer, Tausenfüssler, Raupen überall gibt es spezifische unterschiede aber je näher man rankommt um so problematischer wird das Licht also braucht man einen Zangen oder Ringblitz am Objektiv.. (oder Durchlichtvorsätze)

Bei Vögeln ist die Fluchtdistanz grösser aber dafür sind die meist auch grösser daher wird man dort auch 200-300mm als gute Brennweite bevorzugen. Bei Futterkästen oder Zivilisationsvögeln kann man auch mit einem 100er arbeiten.

Übrigens gibt es ein paar "Irre" Tierfotografen die machen Ihre Bilder grundsätzlich mit einer "Normaloptik" oder einem leichten Tele weil man damit die "dramatischern" weil noch "plastischen" Bilder hinbekommt. Mit einem 600er Tele ein paar Vögel von den Bäumen "schiessen" ist keine Kunst aber denn Vogel aus 30cm Fotografieren machen ur "wenige" und die "wenigen" die Leben davon und gewinnen Fotopreise für gute Bilder.

Soooo, diese Brennweiten über 100mm lassen sich nur mit eine DSLR handeln. Mit der NEX hast du da keine Chance du musst dann freihändig zielen und dich auf den Autofocus der Kamera verlassen.

Die meisten Superzooms simnd eigentlich Müll und dafür gemacht dass man mit der langen Brennweite bei den Nachbarn spionieren (spannen) kann oder am Strand die "Nixen" abschiesst. Das sind keine dynamischen Objekte und das kann man vom Stativ aus runterfilmen.... Dass ist angenehm mit der NEX weil man das längere Zeit am Display betrachten kann und da ist auch egal wo was scharf gestellt ist.

Aber bei Wildlife Fotografie kann man die NEX vergessen, völlig wertlos und reine Zeitverschwendung (uneffektiv) Und was macht man wenn man im grellen Sonnenlicht was anpirscht und das Display nicht erkennbar ist ???

Früher vor über 100 Jahren haben sich die Fotografen extra grossen Hüte mit Blendschutzgardinen angezogen evtl. wird dass wieder Mode ??

Grüsse

Hallo

Am liebsten mache ich Bilder von kleinen Tieren (Insekten, Vögel,...) oder Fotos mit geringer Schärfentiefe.

Damit wirst du früher oder später bei einer Vollformat DSLR landen.

Anderst gesagt je grösser der Sensor um so besser ist dessen Kontrastleistung im Makrobereich und auch die Schärfentiefe ist mit grossen Sensoren "geringer" (OK da geht es um maximal geringste Schärfentiefe).

Von den beiden würde ich momentan klar die PEN bevorzugen weil es da mehr Zubehör gibt und die bessere Blitzlichtechnik. Olympus hatte schon immer seine Stärke im Makrobereich. Und das PEN ist im 4/3 System verankert also kann man sich bei Panasonic/Leica eindecken oder den PEN Body später mit etwas besseren upgraden hat aber zumindest bei der Lichtechnik und einigem Zubehör schon die selben Schnittstellen. Zudem "passt" ja noch ein Teil der Panasonic/Leica G Systeme.

Das Sony NEX ist ähnlich wie das Samsung NX gerade am Anfang und basiert auf den grösseren APS-C Chips könnte also langfristig das bessere System sein zumindest bei der Preis/Leistung ist es vor Panasonic und Olympus aber die NEX ist von der Bedienung extrem reduziert also basiert auf dem Konzept der Billigkameras wo man alles über Drucktasten und Monitor einstellt. Die Konkurenz baut eher "Messsucherkameras" also DSLR ohne Spiegelkasten und entsprechender Ergonomie.

Was bei der NEX noch interesant ist dass man da den Schritt zur Filmkamera konsequenter als bei den SLR umgesetzt hat.

Ich habe noch mit keiner der Nexen zu tun gehabt die Realität zeigt immer gerne das Prospektleistungen nur im Prospekt schön aussehen...

Bei der Tieraufnahmen wirst du in die Pampa müssen und meist mit längeren Optiken aus der Hand schiessen müssen oder dich sowieso mit einem Novoflex eindecken. Und auch im Makrobereich wirst du langfristig eh vom Stativ arbeiten und evtl bei Tuben & Balgen landen bzw Optik in Retrostellung also auch da wird man nichts von den "Automatiken" gebrauchen können.

Deswegen weiss ich nicht ob es überhaupt "Sinn" macht sich mit "Füllkameras" zu beschäftigen.

Bei beiden Systemen kann man mit einem Adapter bisher vorhande DSLR Optiken verwenden aber nicht umgekehrt die Nex/NX/PEN Optiken an DSLR. Ich seh auch keinen "echten" Preisvorteil bei den Geräten die NEX sind zwar günstig aber reduziert ausgestattet (kein Blitz, mässige Standardoptik) bei der PEN sind die Preislevel eigentlich utopisch.

Irgendwie ist die Lumix GF1 vom Preis/Leistungslevel der Abräumer in der Klasse aber die G1 ist dagegen noch günstiger (aber DSLR).

Grüsse

Eine Gute Systemkamera wie die Panasonic G3 kostet mehr als eine Einsteiger-Spiegelreflex.

wenn Du wirklich nur 350 Euro ausgeben kannst dann kommt eigentlich nur eine Bridge-Kamera für Dich in Frage. Dort kannst Du zwar kein Obektiv wechseln aber dafür sind die meisten mit einem sehr flexiblem Objektiv ausgestattet, das für die meisten Anwendungen locker reicht.

Zu empfehlen wäre z.B. die Panasonic Lumix DMC-FZ45

http://www.amazon.de/s?url=search-alias%3Daps&tag=aimchade-21&field-keywords=B003WPBJ46

Ansonsten würde ich halt eine Einsteiger Spiegelreflex wie die Canon EOS 1100D empfehlen. Da liegst Du aber etwas teurer und hast auch nur ein Standartobjektiv dabei.

Sonnenblume14 23.06.2011, 12:12

Für mich geht es aber auch um die Größe der Kamera ^^

Trotzdem vielen Dank :)

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man sollte von beiden den verwendungszweck beachten, da solltest du mal in ein fotofachgeschäft nachfragen, da gibt es die beste beratung aufklährung, kaufen kannst du woanders, so mach ich es immer 30-50% gespart

IXXIac 25.06.2011, 18:17

Hallo

mach mal einen Realitätscheck...... es gibt kaum noch echte "Fachhändler" und es werden immer weniger weil die meisten mit den Preisen im Internet konkurieren müssen und dann reicht die Marge nicht für einen "Fachverkäufer" und die Miete des Ladens.... (Oft reicht es für nix mehr..)

Zudem haben die Kamerahersteller inzwischen jedes Jahr neue Kameramodelle und die "Altmodele" werden dann verramscht. Also der Fachhändler der sich eine grosse Auswahl an Vorführgeräten hinstellt hat keine Chance das Geld dafür wieder reinzuholen.

Deswegen sind echte Fachhändler meist mit der Auswahl auf weniges beschränkt dass für die "Sinn" macht weil es auch "Profis" kaufen. Aber der typische Konsumer will immer die eierlegende Wollmilchsau die nix kostet.

Die will kein Fachhändler verkaufen weil das Müll (Ständig kaputt) ist. Ergo wird er sowieso bei der Beratung zu teueen "Profigeräten" "tendieren" oder die billigste Knippse verkaufen die der Kunde will.

Die meisten "Kunden" die beim Fachhändler beraten worden sind meinen aber der Fachberater wäre teuer weil er tendeziel immer nur das "teuere" Profimateriel verkaufen will.

Die Wahrheit ist als Fachverkäufer szehst du jeden Tag am Tresen un bekommst Superhyperdupper Kameras mit defekten von den Kunden vorgelegt und nach wenigen Monaten weisst du das 90% der Kameras die man dort verkauft am besten in Vitrinen verstauben weil wenn man die Intensiv "nutzen" tut viele Garantiefälle auftauchen.

Die Kunden verstehen nicht das eine Kamera in der Herstellung inzwischen ein Wegwerfprodukt ist und die Hersteller lieber im Garantiefall 3 mal das Gerät tauschen weil die damit immer noch bombastisch verdienen als das man 100% der Kamera zu 100% optimal baut. Damit ist kein "Geld" zu verdienen.

Kameras sind inzwischen auch Spotbillig geworden. Was man sich heute für 1000€ an DSLR Ausstattung kaufen kann hat vor 20 jahren noch soviel wie ein Kleinwagen gekostet. BZW wer sich das mit einer Leica R gekauft hat hat denn Wert eines Mittelklasseautos umgesetzt.

Wenn man die aktuellen Kameras mit der Zuverlässigkeit und Präzison der 80er Jahre herstellen wollte würde die meist das 5 Fache eher das 10 Fache kosten und ie meisten Hersteller wären zügig pleite weil die Umsätze einbrechen. Die Kunden müssten dann ja nicht jedes Jahre eine neue Kamera kaufen bzw spätestens alle 3 Jahre wenn das Gerät "spinnt" und keine "Restwert" zur Reperatur hat.

Grüsse

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Wenn du die Sony Nex3 für 320 Euro bekommen kannst, dann schlag zu, das ist eine super Kamera auf Spiegelreflexkameraniveau.

boriswulff 23.06.2011, 12:00

Sehr nervig an der Kamera ist allerdings das kein Blitz eingebaut ist. Also wer gerne drinnen fotografiert oder draussen mit Blitzaufhellung für Portaits der ist damit überhaupt nicht gut beraten, weil viel zu umständlich immer einen Blitz aufzustecken.

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TomBerlin 23.06.2011, 12:04
@boriswulff

Der Blitz ist beim Kauf dabei, den muss man nur anschrauben und er ist so klein, dass er auch dranbleiben kann.

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ddestroyer 23.06.2011, 12:08
@TomBerlin

Hallo Tom ! Mit welchem Faktor muss man bei der NEX eigentlich umrechnen bzgl. KB-Brennweite ?

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Sonnenblume14 23.06.2011, 12:10
@TomBerlin

Mit Blitz fotografiere ich sowieso nicht so gerne, sieht meistens unnatürlich aus :)

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TomBerlin 23.06.2011, 12:15
@ddestroyer

Der Cropfaktor ist 1,5, wie bei den meisten Nikon/Sony-DSLRs.

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Sony NEX inklusive Objektiv :

http://kuerzer.de/fpK1VQmuy

ddestroyer 23.06.2011, 12:20

Falls Du dann noch ein spezielles Makro-Objektiv für die Insekten, etc. brauchst, da ist ein ganz neues herausgekommen : Makro-Objektiv SEL30M35/F3.5

Genaue Preise habe ich noch nicht gefunden, soll aber ca.200 e kosten.

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