Kompaktkamera für gute Bilder bei schlechtem Licht?

4 Antworten

Eher schlechte Aussichten. In den preiswerten Kompakten steckt immer ein kleiner Bildsensor, meist 1/2,3''-Zoll-Größe. Das ermöglicht große Zoomobjektive, aber das Bildrauschen bei schlechtem Licht ist oft schon bei ISO100 zu bemerken. Auch etwas größere Sensoren wie 1/1,7'' oder sogar 1 Zoll, verbunden mit Objektiven, die wenig Zoom (4- bis 5-fach) und eine hohe Anfangslichtstärke haben, sind meist nur wenig besser. Auch sind diese Kameras deutlich teurer (so ab 400 Euro). Richtig gute Ergebnisse erzielt man erst mit den großen Sensoren (APS-C oder Vollformat), die aber den System- und Spiegelreflex vorbehalten sind. Zwar gibt es einzelne kompakte Exoten mit großem Sensor, die aber preislich teils abartig sind und nur eine Festbrennweite haben (Sony RX1, Fuji X100, Nikon Coolpix A).

Also, soll es preiswert sein, ist die Wahl fast egal, im Rauschverhalten kann es nur kleine Unterschiede geben. Die Canon S110 (1/1,7''-Sensor) ist nicht mehr taufrisch, aber preiwert und hält bis ISO800 ganz gut mit, dazu noch guter Zoombereich und gute Anfangslichtstärke. Tipp: Im Nachtmodus werden mehrere Bilder geschossen und übereinandergerechnet. Tipp 2: Stativ und länger mit niedriger ISO belichten.

Wenn es größer und etwas teurer sein darf: Samsung NX300M, der beste Einstieg in die Systemkameras, bis ISO1600 sehr gut, ISO3200 noch gut, aber deutlich besser als jede Kompakte.

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Und auch sonst so kann man nicht pauschal sagen, dass es maximale MPX oder Lichtstärke sein muss... Hier ist vielmehr das Gesamtzusammenspiel wichtig und was man persönlich mit der Kamera verbinden möchte, wobei manche dann einfach zu viel (utopisch) wollen, was dann auch wiederum nicht klappt. ANSONSTEN...

Mit vielen Marken und Modellen kann man gutes Bildmaterial machen. Ich spreche von gutem Bildmaterial, weil sich erst durch Gutes Bildmaterial (Abbildung, Technik, Einstellung) + Nachbearbeitung (=) gute Bilder ergeben. Egal welche Kamera!

Es muss auch nicht immer Spiegelreflex sein. Das Fotografie aber was kostet, sollte Dir schon klar sein. Und neben der Kamera braucht man auch eine gute Grundausstattung wie Tasche... zum Hersteller... da würde ich Dir entweder was von Nikon oder insbesondere von Sony raten. Insbesondere Sony hat da durch z.B. Panoramafunktion, die jede Kamera hat, teilweise auch durch App-Funktion (die Schwieriges vereinfachen) die Nase Momentan vorne. Hier z.B. die Sony 5100 oder Sony 6000! Überhaupt bietet viele unterschiedliche Modelle...Schau Dir dazu auch bei YouTube die Clips von Pavel Kaplun dazu an. Das hilft bei der Entscheidung.


Ich kann die Canon Powershot G-Serie nur empfehlen. Aktuelle z.B. die Powershot G16 oder G7x.

Beide haben eine Lichstärke von 1:1.8-2.8, das ist schon sehr gut für eine Kompaktkamera. Die Bildqualität der beiden Kameras ist ebenfalls gut! Kannst dir ja im Internet mal Beispielbilder anschauen, sie werden dich überzeugen. Allerdings liegen beide Kameras preislichen zwischen 450-500€

Hi,

wenn ein optischer Zoom Pflicht ist, sind aktuell sicher die Panasonic LX100 oder die Sony RX100 die beste Wahl. Beide mit vergleichsweise großem Sensor für eine Kompakte und lichtstarkem Objektiv.

Wenn du auf ein Zoomobjektiv verzichten kannst, vergrößert sich die Auswahl um einige Kompaktkameras mit APC-C Sensor (also so groß wie bei den meisten digitalen Spiegelreflexkameras). Das wären dann Kameras wie die Fuji X100T, Nikon Coolpix A oder Ricoh GR. 

Es gibt also reichlich Auswahl :) Schlussendlich spielt natürlich auch das liebe Geld eine Rolle. Also wie viel ist dir der Spaß wert? ;)

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