Kommunizieren mit Auszubildenden in der Digitalen Zeit?

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2 Antworten

Ich checke und nutze Emails regelmäßig und antworte prompt. Aber ich bin 77 Jahre alt.

Für 18-jährige Auszubildende sind Emails geradezu verstörend retro. So was für Opas wie mich, etwas, das nur noch durch Faxe und die Schneckenpost für 70 ct. an Gestrigkeit überboten wird. Die Menschen ändern sich nun mal in ihrem Verhalten, da können "Firmenrichtlinien" auch nichts dran ändern. Bedrucktes Papier kann stark sein, aber Menschen sind stärker. Da muss man sich eben etwas einfallen lassen.

Übrigens sind tausende von Firmen auf Facebook präsent, und was Facebook weiß, weiß auch WhatsApp und umgekehrt. Du kannst sicher sein, dass die sogar auch Eure "Firmenrichtlinien" im Klartext vorliegen haben.

Sind die Nachrichten, die Ihr Euren Azubis übermittelt, wirklich so extrem schutzwürdig? Ich würde an Euer Kommunikationsproblem mal einen IT-Sicherheitsexperten dran lassen. Übrigens sind praktisch alle üblichen Sicherheitsvorkehrungen, durch die Firmen sich schützen zu können glauben, eh für die Katz. Eine Firma ist nur durch eines geschützt, wenn sie und ihr Unternehmensziel für Hacker uninteressant sind.

Jugendliche unter 18 nutzen heute kaum noch E-Mails.

Vielleicht solltet ihr ab und an einen Reminder "E-Mails dringend checken" per WhatsApp oder ähnlichem schicken. Über Messenger erreicht man Jugendliche meist deutlich besser...

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