Kommunistisches oder faschistisches Land?

Das Ergebnis basiert auf 27 Abstimmungen

Kommunistisch 67%
faschistisch 33%

14 Antworten

Hart zu entscheiden. Auf der einen Seite gab es richtigen Kommunismus noch nie auf der Erde. Aber die Versuche ihn umzusetzen endeten in der Geschichte mit ca 4 mal so vielen Toten wie das Nazi Regime. Es klingt vielleicht falsch es zu sagen, aber Kommunismus ist zu risiko reich, da man nicht wissen kann wie er enden würde. Aber beim Faschismus weiß man, dass es sehr wohl nach hinten losgehen kann.

Am Ende würde ich tatsächlich eher zum Faschismus tendieren, da dieser nicht immer zur mörderischen Diktatur wurde. Bei den VERSUCHEN (kein richtiger Kommunismus) Kommunismus umzusetzen, ging es gleich doppelt und dreifach so sehr nach hinten.

Ich habe nichts ausgewählt, weil ich mich nicht entscheiden kann.

Woher ich das weiß:Hobby – Ich beschäftige mich außerschulisch häufig mit den Themen.
Kommunistisch

noch nie hat es auf der Erde ein Land gegebene, das in irgendeiner Weise dem entsprochen hätte, was sich Karl Marx darunter vorgestellt hat.

Faschistisch, mit Verbrennungseinrichtungen in den Konzentrationslagern und einem verheerenden Weltkrieg?

Es gibt tatsächlich Menschen, die so etwas wieder haben wollen.
Warum auch nicht, die bösen Kommunisten wollen ja die Produktionsmittel in gesellschaftliches Eigentum (nicht zu verwechseln mit Staatseigentum) überführen.
Entsetzlich, wenn ich als Hausbesitzer nicht mehr von Mieteinnahmen leben könnte und selbst arbeiten müsste.

Ja. Was Carl Marx sich vorgestellt hat, kam nie zustande. Weil so etwas nicht anwendbar ist.

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@soheil605

Erstens hieß er "Karl". Zweitens kann etwas gar nicht zustande kommen, wenn alle stets behaupten, es sei "nicht anwendbar" und zum Scheitern verurteilt :)

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@VeryBestAnswers

"Zweitens kann etwas gar nicht zustande kommen, wenn alle stets behaupten, es sei "nicht anwendbar" und zum Scheitern verurteilt"
Kporrektur: Es wurde angewendet und ist gescheitert.

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@5432112345

wie gebildet muss man sein, um nicht mal den Unterschied zwischen Staatseigentum und Gemeineigentum zu kennen. Wo gab es als Eigentumsform von Produktionsmitteln diese Gemeineigentum?
Ach ja richtig, nicht mal der Finanzminister kennt den.

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@soheil605
Weil so etwas nicht anwendbar ist.

warum begründest du das nicht mit Fakten?
Aber bitte nicht mit den Versuchen in der Sowjetunion und den Staaten, die sich sozialistisch nannten. Marx ging nie davon aus, dass Sozialismus/Kommunismus in unterentwickelten Staaten eingeführt werden kann. Russland war nach 1918 alles andere als ein entwickeltes Land.

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Achso, du vergleichst also den Faschismus, zu dem Weltkriege und Konzentrationslager nicht zwingend gehören, mit dem fiktiven Kommunismus?

Warum vergleichen wir nicht den fiktiven Faschismus mit dem Kommunismus der mit Gulags und Offizierssäuberungen daher kommt?

Achso, weil bei der Überlegung dann nicht das gewünschte Ergebnis raus kommt...

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@5432112345

Und was soll dieser "fiktive Faschismus" sein? Muss ich dich daran erinnern, dass der Begriff "Faschismus" vom italienischen Diktator Mussolini stammt, der u.a. Franco und Hitler unterstützte? Im Gegensatz zum Kommunismus ist der Faschismus in seinem Kern rassistisch und menschenverachtend.

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@5432112345

hast du auch mal auszugsweise in Hitlers "Mein Kampf" gelesen? Ist da nicht die Ausrottung und Unterdrückung gut herauszulesen? Dann lies mal in Programmen von kommunistischen Parteien. Nicht mal im Programm der KPDSU der Stalinzeit finden sich derartige Ansätze.
Du hast aber Recht, Stalin hat an vielen Stellen das Konzept "Führer" übernommen und seine Gegner umbringen lassen. Ist es nicht eigenartig, dass ein sehr großer Teil die Kommunisten waren, dessen Macht er erhalten sollte?
Behaupten kann leider jeder Demokrat oder Kommunist zu sein, was aber nichts daran ändert, dass er es nicht ist. So lassen sich aber Menschen täuschen.

Da denke man nur an das Christentum und die Inquisition. Hitlers Partei hatte auch sozialistisch im Namen.

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@guenterhalt

Eben, der große Punkt ist ja der, dass man entweder verschiedene Anwendungsbeispiele vergleicht oder eben die theoretischen Konstrukte.

Wenn man den Faschismus in Nazi-Deutschland heranziehen möchte, dann handelt es sich hierbei um ein Anwendungsbeispiel, so dass man auch auf der Seite des Kommunismus ein Anwendungsbeispiel heranziehen muss.

Möchte man den Kommunismus in seiner Theorie mit anderen Gesellschaftsformen vergleichen, dann muss man das auch mit den theoretischen Formen der anderen tun. Faschismus mag Menschen einen unterschiedlichen Wert und damit unterschiedliche Rechte beimessen - dass tun viele andere Gesellschaftsformen jedoch genauso, nur eben nach einem anderen Kriterienkatalog. Monarchien (Adelsstand und Pöbel), Kastensysteme (Berufsstand), Theokratien (Religion), etc.

Auch der Expansionismus ist kein inheränter Teil des Faschismus sondern wohnt ebenso dem Imperialismus und dem Kolonialismus inne.

Konzentrationslager und Vernichtungskriege sind die praktischen Auswüchse, nicht zwingender Bestandteil der Theorie.

Im übrigens sehe ich "Mein Kampf" nicht als Definitionsgrundlage für den Faschismus, denn es dient lediglich als Vorlage für den deutschen Faschismus unter Hitler.

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@VeryBestAnswers

"raschismus in seinem Kern rassistisch und menschenverachtend"
Rassistisch ja, die Rasse bildet im Faschismus das Kriterium der Werteinteilung von Menschen. Genauso wie andere Gesellschaftsformen Menschen nach Berufsstand, Religion oder Abstammung unterschiedlichen Wert beimessen.

"menschenverachtend" ist der Faschismus in seiner Anwendung gewesen, nach dieser Logik sind das aber auch meisten anderen Gesellschaftsformen. Es ist jedenfalls kein Alleinstellungsmerkmal des Faschismus, dass menschenverachtende Handlungen mit der Ideologie oder Religion gerechtfertigt werden.

Der "fiktive Faschismus" bzw. Faschismus als theoretisches Konstrukt trennt klar zwischen der Ideologie als solches und den verschiedenen Formen der Umsetzung. z. B. sind Konzentrationslager eine Form der Umsetzung, aber nicht Bestandteil der Ideologie. Die Andersbehandlung von Menschen denen die Gesellschaftsform nach ihrem Kriterienkatalog weniger Rechte zugesteht kann viele Formen annehmen.

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und nur das Recht hätten, zwischen zwei Diktaturländer auszuwählen

In diesem Falle ergebe ich mich nicht einfach wehrlos in mein Schicksal sondern ändere die Prämisse, um andere Optionen zu bekommen.

Der Lebensstandard wäre entscheidend. Wäre er identisch (in Hinsicht auf Konsum und Sicherheit), würde ich das faschistische Land wählen.

Kommunistisch

Kommunismus hat es bisher ja nicht gegeben, nur stalinistische/maoistische Vorgriffe, die sich voluntarisctisch über die Realitäten hinwegsetzen wollten.

Insofern darf man hoffen, dass echter Kommunismus vielleicht ganz nett ist - besser jedenfalls als ein rechtsextremistischer Schweinestall.

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