Kommunismus - Zwei Meinungen

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15 Antworten

Der Hang zum Bösen ist nicht angeboren und lässt sich überwinden.

In der Frage nach Gut und Böse geht es um den freiwilligen subjektiven Grund, eine gute oder böse Maxime anzunehmen. Neben den Anlagen für die Selbsterhaltung und Leben in Gemeinschaft, für das Selbstwertgefühl und für das moralische Gefühl, die angeboren sind und den Menschen weder gut noch böse machen, kann man den Hang zum Guten erwerben oder sich den Hang zum Bösen zuziehen. Der böse Mensch ist nicht bösartig, sondern hat nur nicht dem moralischen Gefühl den Vorrang gegeben. Wir neigen zum Bösen, sind aber der Besserung fähig, und darin gründet die richtige Religion, die nur die des guten Lebenswandels sein kann. Zusammenfassung

Wenn wir hier von Natur des Menschen reden, meinen wir nicht (wie üblich) den Grund dessen, was man unfreiwillig tut, sondern den subjektiven Grund des Gebrauchs der Freiheit. Der Charakter (des Einzelnen wie der Gattung) bestimmt, welche Maxime man annimmt. Der Charakter liegt aller Erfahrung des Subjekts zu Grunde und ist insofern seit der Geburt da, also angeboren. Die Anlagen der menschlichen Natur, die sich unmittelbar auf das Begehrungsvermögen und den Gebrauch der Willkür auswirken, sind die Anlage für die Tierheit (Erhaltung seinerselbst und der Gattung und Gemeinschaft mit anderen Menschen), die Anlage für die Menschheit (sich vor den anderen einen Wert verschaffen) und die Anlage für die Persönlichkeit (moralisches Gefühl). Der Hang zum Bösen ist moralisch (nicht physisch) und zugezogen (nicht angeboren, also keine Anlage) und in 3 Stufen: der Gebrechlichkeit (aus Schwäche die guten Vorsätze nicht vollziehen können), der Unlauterkeit (Pflichtmäßige Handlungen nicht aus reiner Pflicht tun) und der Bösartikeit oder Verderbtheit (anderen Triebfedern als dem moralischen Gesetzt Vorrang zu geben). Der Mensch ist nicht grundsätzlich böse, sondern nur aus Verkehrtheit des Herzens. Der Anfangsgrund des Bösen ist für uns unbegreiflich. Wir neigen zwar dazu, sind aber der Besserung fähig. Die richtige Religion ist die des guten Lebenswandels.

Immanuel Kant

http://www.philosophisches-lesen.de/kant/1792,1.html

Der Gedanke des Kommunismus ist die Gleichheit aller Menschen aus welcher Gesellschaftsschicht sie auch stammen. Alles Hab und Gut wird zusammengelegt und jeder bekommt den gleichen Teil ab. Der Gedanke ist zwar schön aber im wirklichen Leben nicht durchführbar. Unsere Jäger-und Sammler Urgene lassen dieses nicht zu. Warum sollte auch jemand der z.B. eine gute Beute gemacht hat, diese einfach so an andere (nicht der Sippe zugehörig) abgeben? Der Egoismus des Menschen steht dem ebenso im Wege. Es gibt allerdings auch Menschen die gerne anderen von ihrem Hab und Gut abgeben - aber das sind wenige. Die Natur des Menschen ist davon bestimmt sich um die eigene Sippe/ Familie in erster Linie zu kümmern. Das hat nichts mit gut oder böse zu tuen. Die meisten Politiker sind sowiso der Realität enthoben.

also ich denke, dass der Kommunismus an sich keine schlechte Ideologie ist, aber man sollte es meiner Meinung nach nicht so streng nehmen wie es in manchen Staaten der Fall war/ist. Man sollte den Leuten schon gewisse Freiheiten lassen und sie nicht so "einsperren". Eines muss ich jedoch schon sagen: ich würde mich eher dem linken Professor anschließen, da ich finde dass alle Menschen gleich behandelt werden sollten und das der Ideologie rechter Parteien widerspricht. Diese Frage muss wohl jeder für sich selbst beanworten, aber ich denke dass beide politische Seiten sowohl positive als auch negative Seiten aufweisen.

Böse, böse! Nein, im Ernst, ich glaube, was Marx und alle nachfolgenden Kommunisten nicht berücksichtigt haben, war, dass der Mensch gierig und ein ewiger Neidhammel ist (biblisch schon Kain, der seinen Bruder Abel erschlug...). Allein deshab funktioniert die Sache nicht. Irgendeiner will immer mehr als der andere.Falls man das als böse bezeichnen will, nun...

Der Kommunismus ist fast die perfekte lösung, jedoch finde ich eine mischung aus dem rechten gedanken gut und des kommunistischen wohl die perfekteste lösung, der kommunismus wie wir ihn in der geschichte kennen hat üble ausmaße gehabt, religionen wurden verboten, jeder der an einen gott oder allah oder irgendwas geglaubt hat wurde zb. in ländern wie der ehemaligen kommunistischen förderration jugoslavien auf irgendeine art und weiße diskriminiert. Zb. in der schule gab es einen jungen der sohn eines priesters war er wurde gefragt ob er an gott glaube, er antwortete mit ja. Stimmt es das in der bibel steht wenn dich dein feind schlägt halte ihm auch die andere wange hin? er sagte ja! Danach durfte jeder schüler ihm eine rein hauen, du siehst der kommunismus hat böse ausmaße genommen. Ebenso das rechte gedankengut obwohl ich denke das man h!tler nicht mit normalem rechten gedankengut gleich stellen kann. H! tler folgte einer rassen idiologischen lehre, das hat schon fast garnichts mehr mit einer rechten lehre zutun gehabt. Das einzigste was mir an beiden gefällt ist die anti kapitalistische haltung die bei dem kommunismus doch etwas besser ist als bei den rechten. Obwohl beides seine vor und nachteile hat, meines erachtens haben richtig intelligente rechte einfach die besseren argumente jedoch befürchte ich das durch eine rechte regierung viele idioten die eintrittskarte in ein hau drauf land bekommen könnten. In der geschichte sind totalitäre systeme leider immer schief gelaufen weil der mensch einfach zu fehlerhaft ist

Natürlich sind nicht alle Nichtkommunisten "böse"! Allerdings halte ich es mit A.dolf Grimme, der einmal gesagt hat:"Ein Sozialist kann auch Christ sein, ein Christ muß immer auch Sozialist sein." ;-) . PS: Ich bin mir natürlich des Unterschiedes zwischen Kommunist und Sozialist durchaus bewußt.

Oh ich kenne gerade bei den katholischen Christen sehr sehr viele, die einem sozialistischen oder auch kommunistischen Weltbild gar nichts abgewinnen können. Wobei ich den Ansatz auch sehr logisch finde.. Kapitalismus lässt sich mit christlichen Grundsätzen nicht in Einklang bringen.. aber ich schweife ab. ;-)

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Was ist denn mit böse gemeint?

Ist es das, dass man beim Verleihen von Geld, z.B. 100 €, das Geld mit Zinsen , also 105 € -125 €, zurückhaben will? Dies wäre keine Bosheit des Menschen, sondern konstituierendes gesellschaftliches Prinzip.

Oder was hast Du sonst mit böse gemeint?

natürlich nicht - die Nichtkommunisten sehen nur ein bisschen klarer, ohne Tunnelblick.

DH

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Da wir als Menschen geboren werden und nicht als gut oder böse hat der erste Professor recht!

er sagte ja auch nicht, von natur aus böse.. aber der Mensch entwickelt sich ja auch.

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@Miststueque

darauf hat der Mensch aber nicht viel Einfluss er wird dazu gemacht wozu man ihn machen will!

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@Leichnam69

Sagt der Naturalismus... ja.. aber ich glaube, dass der Mensch durchaus auch den freien Willen hat... ist nicht einfach ich weiß. Aber wie sonst würde es sich ergeben, dass Zwillinge sich gänzlich unterschiedlich entwickeln?

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Ich würde mich (wunder wunder) dem linken Professor anschließen.

Nein, nur weil der Mensch ein Nutzenmaximierer ist, muss er noch lange nicht "böse" sein.

Ich halte davon gar nichts. MIr is das alles zu blöd. Kommunismus oder nicht. Wen Intressiert das denn noch? Jedes Politische Extrem ist schlecht. Links wie rechts.

>Ich weis nicht was haltet ihr davon sind alle Nichtkommunisten "böse"???<

Nee, aber alle Kommunisten sind dumm!

Der eine Prof. hat schon recht, wenn er den Kommunismus als Ideal, welche der Natur des Menschen widerspricht, bezeichnet.

aber das solltest Du nach dem gehörten wissen

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