Kommunismus osteuropa?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Genau beurteilen kann man das wohl nur, wenn man selbst betroffen war udn auch dann wird es von unterschiedlichen Menschen unterschiedlich empfunden.

Aus den Unterhaltungen mit meiner früheren Gattin (aufgewwachsen in der DDR) kenne ich etwas davon.

Kinder waren in den Kindergärten, oder in der Schule und beim FDJ (Freie Deutsche Jugend) immer unter Aufsicht. Dadurch gab es natürlich nicht die heutigen herumlungernden Jugendlichen auf der Straße. Auf der anderen Seite wurden sie mehr, oder weniger subtil auf die Ziele des Staates und den Aufbau des Sozialismus eingeschworen.

In den Betrieben war bei Arbeitsende nicht immer Feierabend. Die Brigade beriet noch, ob man den Plan übererfüllen könnte, was für Ziele man sich zum nächsten Parteitag stecken sollte usw.

Da es ja keine Arbeitslosigkeit gab, weil jedem eine Arbeitsstelle zugeteilt wurde, wenn er keine hatte, so wurden eben auch entlassene Straftäter in Betriebe gesteckt und innerhalb ihrer Arbeitsbrigade betreut, was vermutlich die Rückfallgefahr verminderte.

Über allem schwebte die Gefahr eventuell die Stasi auf sich aufmerksam zu machen, wenn man abweichlerische Gedanken äußerte.

Es gibt natürlich auch Leute, die sagen werden, wenn jeder Arbeit hat, für alles wie Wohnung Grundversorgung usw. zu günstigen Preisen gesorgt ist, ist es besser, als unser freies Leben, wo aber eben auch Leute durch das soziale Netz rutschen können.

vielen lieben dank

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was meinst du mit Kommunismus, habe ich etwas verpasst?

Kontrolle: Was meinst du damit oder was willst du hören? Man war z.B. angehalten zu den 1. Mai Demos zu gegen und 1-2 Mal im Jahr gab es Apelle in der Schule, wo was über Widerstandskämpfer und so erzählt wurde. Einmal haben wir auch Altpapier gesammelt, ob das freiwillig war, weiß ich nicht mehr, ich fand es nicht schlecht. Man hat sich nach der Schule getroffen, hat bei den Leuten geklingelt und nach Altpapier gefragt.

Ich habe gehört, das ein Schulfreund von mir keinen Studienplatz bekommen hat, da seine Eltern einen Ausreiseantrag gestellt hatten.

Vielleich kannst du ein paar Tipps geben, was du mit Kontrolle meinst.

Ich hatte damals in der ex DDR in der Schule rel. frei geredet und über den Osten und die Russen gemeckert, da ich damals von RIAS Berlin (amerikanischer Propagandasender) und ZDF angehaucht war, Rambo gut fand usw. Im Staatsbürgerunterricht (so etwas, wie Gemeinschaftskunde jetzt) hat mir die Lehrerin dann erklärt, das das Propaganda ist. Naja, sie hatte recht;)

Ob mir das nun längerfristig geschadet hätte (Studium, Beruf), weiß ich nicht, da ich es nicht mehr erlebt habe.

Im Endeffekt fand ich die Zeit aber nicht schlecht, wünsche mir die Mauer aber nicht zurück. Da mich doch die Gängelei, z.B. mangelde Reisefreiheit, gestört hat. Wer will mir vorschreiben, wohin ich Reisen darf?

Die meisten, die hier über den Osten berichten, haben ihn nicht erlebt und geben nur das wieder, was sie hier im Fernsehen gehört haben und zwar nur schlechtes.

Tolle Leistung. 1A Verharmlosung einer roten Diktatur. Die Politischen Gegangen sind Zeugen der Kontrolle wie die von angeblichen Freunden für die die Stasi Bespitzelten.

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@Niconasbeznas

wo genau liegt dein Problem. ich kann hier nur meine Erfahrung wiedergeben. Wenn du was anderes hören willst, dann such doch danach.

Und wenn der Fragesteller was anderes hören will, kann er auch hier in den Medien genug dazu finden und müsste die Frage nicht stellen.

Ich fand die DDR auch nicht toll, aber auch nicht so schlecht, wie du es hören willst.

Ich hab doch schon versucht schlechte Sachen zu nennen: verwährter Studienplatz wegen Ausreiseantrag.

Das sich meine Erfahrung nicht mit dem Bild hier in den Medien deckt kannst du mir nicht vorwerfen.

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@Niconasbeznas

Ergänzung: politische Gefangene: ja ist natürlich sch..ße aber nicht vergleichbar mit Diktaturen, wie Pinochet (17 Jahre systematische Folter mit US Unterstützung, deutsche Firmen waren auch beteiligt) und viele andere, die von "uns" unterstützt wurden. Ich hoffe, die stören dich auch, aber vermutlich nicht, da du ja auf sog. "rote Diktaturen" fixiert bist.

Stasi: noch nichts von Snowden, Obama usw. gehört?

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@tomxxxx

Wenn Fragen nach rechten Diktaturen kommen, verurteilt ich die auch. Im übrigen wurde auch bei den roten gefoltert und gemordet. Die Mauertoten waren nur die Spitze des Eisbergs.

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@Niconasbeznas

Warum berichtest Du nicht einfach, was Du ganz persönlich erlebt hast? Dann werden Deine Kommentare deutlich authentischer. So sind sie nichts weiter als Propaganda und damit auch nicht besser als ein Zeitungsartikel im »Neuen Deutschland» zu DDR-Zeiten oder der »Aktuellen Kamera«.

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@Kuhlmann26

Absurd. Wenn ich die Rechten Diktaturen kritisiere ist das dann auch nicht autentisch, weil ich nicht in Südamerika gelebt habe. Also echt Diktaturen verteidigen.

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vielen dank. Ich hab mir gedacht, dass es nicht sein kann das es soo extrem schlimm war

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@ninabella13

Ist das dein Ernst? Nicht so schlimm? Ja, wenn du dich gefügt hast. Meinen Opa in Polen haben die roten Schergen so zusammen geschlagen, dass er Blut spuckte, weil er sich der Kolektivierung wiederstzte. Weil er sich nicht fügen wollte. Ließ bitte noch mal meine Antwort. Das ist nicht so schlimm? Diese Diktaturen, die die Menschen mit Kontrolle und Zwang beherrschten? Nicht so schlimm?

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@Niconasbeznas

@Niconasbeznas tut mir leid ich habe keine ahnung wie es dort ist. weil e^wenn man kommunismus hört und soziallismus tönt das schön wegen dem sozial und das es kein arm und reich mehr hat das tönt dann für ausenstehende alles schön und gut

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Wovon schreibst du genau, denn eine kommunistische Gesellschaft wurde zwar angestrebt, allerdings noch nicht erreicht.

Sozialismus, der wurde gelebt und da sprach man schon von Gaengeleien dieser Art, wie du sie hier abfragen moechtest. Allerdings war das der politische Gegner, denn in der Realitaet war das nicht so. Ich nehme hiermit einmal die DDR in Schutz.

Solltest du jetzt Nordkorea meinen, denn die sind schon einen ganzen Schritt weiter, dann kann von solchen Reglementierungen nur eine Vermutung ausgesprochen werden und das dann nur wieder von Insidern und keinen Fantasten kommen, versteht sich.

http://www.nordkorea-info.de/das-arbeitsleben-der-werktaetigen.html

Ja erzähle das mal den Politischen Gefangenen und den Mauertoten.

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@Niconasbeznas

Du als Pole hast ueber dein Land geschrieben, warum quaengelst du hier mit der DDR rum? Mit Schuessen aus dem Hinterhalt wird es nicht besser, Buerger die dort gelebt haben muessen gehoert werden, aber keine auslaendischen Nationallisten.

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@zetra

Wenn Argumente fehlen Pöbeleien. Im übrigen tun mir Opfer roter Diktaturen nun mal grundsätzlich leid. Du dagegen hast anscheinend Sympathien für unterdrückeriche rote Diktaturen.

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Warum lassen das soviele Menschen mit sich machen?

Ich habe das Glück dass ich eine Arbeit habe in der wirklich alles nach Gesetz geht. Wenn ich meinen Arbeitsplatz vorbereite dann ist das Arbeitszeit, wenn ich meinen Arbeitsplatz nach der Arbeit sauber mache so gehört dass auch zur Arbeitszeit. Wenn ich meine Arbeit unterbreche weil ich dringend aufs Klo muss, so ist das keine Pausenzeit.

Ich erlebe immer wieder von Leuten die gezwungen werden 15 Minuten vor Arbeitsbeginn auf der Arbeit zu sein um den Arbeitsplatz vorzubereiten um die eigentliche Arbeit zu beginnen. Dh. sie schalten die Maschinen an, räumen schonmal den Kram zusammen den sie brauchen werden und erst um Punkt 8 fängt die Arbeitszeit an, die 15 Minuten vorbereitung werden nicht berücksichtigt. Der AG verlangt aber auch dass nach der Arbeit noch private Zeit investiert wird um den Arbeitsplatz zu säubern. 15 Minuten lang, Maschinen ausschalten, Müll beseitigen, einmal durchfegen. Das macht jeden Tag eine halbe Stunde aus.

Ich mache beispielsweiße jeden Tag eine halbe Stunde länger dass erlaubt mir am Freitag gegen 13 Uhr nachhause zu gehen, finde diese Regelung auch ganz gut. Oder folgendes, ich war eine Woche krank, kam auf die Arbeit und Chef hat mich wieder heim geschickt weil ich noch sichtlich angeschlagen war. Aus einer woche wurden 2 ich kam auf die Arbeit und was gab es? Nichts, ich kenne das von anderen Betrieben dass die Leute nach einer Woche krank sein mit ihren Vorgesetzten ein "Krankheitsgespräch" führen. Muss man sich jetzt mal vorstellen, da werden Leute die besser bezahlt sind als wir dafür eingesetzt um ein "Krankengespräch" zu führen.

Oder ich habe von Sachen in meinem Bekanntenkreis gehört, da bekommen die Leute ein Attest und werden bereits nach 3 Tagen angerufen ob sie nicht doch früher kommen könnten, trotz krankschreibung. Oder ein Bekannter arbeitet in der Industrie, er hat immer einen Laptop Zuhause und wird in seiner Freizeit manchmal angerufen um mal eben Dinge von seinem Laptop fernzusteuern oder Daten weiterzuleiten, das ist alles in der Freizeit und keine Arbeitszeit.

Ich kenne soviele Leute die das machen müssen und ich mit meinem Arbeitsplatz wo alles im großen und ganzen geregelt abläuft bin eher die Ausnahme. Bei mir kommt es natürlich auch zu überstunden, bereitschaft und und und aber wenn ich eine Minute länger bleibe dann wird mir 1 Minute gut geschrieben, wenn ich einen Finger krumm mache, dann wird das registriert und natürlich auch bezahlt.

Wieso lassen das soviele mit sich machen? Wissen die das nicht? Ist die Angst zu groß den Job zu verlieren? Haben die Arbeitnehmer wirklich keine Lobby? Was is da los?

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