Kommunismus oder Kapitalismus?

9 Antworten

Das Extreme ist selten die beste Lösung.

Kommunismus endet in Misswirtschaft und Ausbeutung der Bevölkerung durch den Staat. Das bedeutet Leid, Hunger und Tod.

Anarchistischer Kapitalismus führt zu Monopolen über Ressourcen, langfristig zum aussetzen vieler Marktmechanismen, und letztendlich zur Entstehung von totalitären Staaten, welche sich von sozialistischen/"kommunistischen" Staaten nicht groß unterscheiden werden.

Folglich kommt es auch hier zu Misswirtschaft und Ausbeutung der Gesellschaft. Es läuft also aufs gleiche hinaus.

Wer soll im Kommunismus denn noch ausbeuten ?

Im Kommunismus gibt es niemanden der das sagen hat oder dem irgendwelche Produktionsmittel gehören.

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@Keyaann

Doch. Auch im Kommunismus muss es einen Staat geben, der zuteilt, wem wieviel zusteht.

Und wenn nicht genug Nahrung vorhanden ist, wird der Staat eben mit Gewalt Bauern enteignen - die dann natürlich verhungern. Den Staat interessiert das freilich nicht, denn ihm geht es einzig und allein um das eigene Fortbestehen und Wohlergehen,

Und da im Kommunismus es weder Eigentumsrechte, noch Freiheitsrechte oder das Recht auf körperliche Selbstbestimmung gibt, wird der totalitäre staat sehr weit gehen, um sein Fortbestehen zu garantieren.

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Du verwechselst Kommunismus mit Kapitalismus. Und btw, Stalin und China und Nordkorea sind nicht kommunistisch, sie NENNEN sich nur so.

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Also Kapitalismus ist ein Kampfbegriff seiner gegner. Nennen wir es mal freie marktwirtschaft. Ich bin ja für die wiedereinführen der Monarchie und des Zunftwesens.

Meinst du das ernst?

ist es dann die freie Marktwirtschaft die mich unzufrieden macht?

was ist mit sowas wie verwertungs und produktivitätslogik? Also das sind zwei Wörter die ich häufiger in dem Zusammenhang gelesen habe und finde das macht schon Sinn

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@gutfrageundnett

Im edlen Koran steht, "der Shaitan melkt seine ziege nicht nur am Abend". Verstehst du?

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Der Kommunismus ist eher ein angestrebter Idealzustand. Ein weg vom Kapitalismus in den Kommunismus ist der sozialismus.

Eine andere welt ist möglich. Im kapitalistischen realismus ist es vorstellbarer, dass alle an der Klimakriese sterben, als dass man den reichen die macht streitig macht und gemeinschaftlich probleme löst.

Wenn du aus dem kapitalismus raus willst, dann solltest du dich mit anderen zusammenschließen und gemeinsam nach lösungen suchen. Ich denke es ist lohnend sich für ein gutes leben einzusetzen aber es wird nicht einfach und bleibt viel handarbeit.

Es ist aber auch wichtig, weil der kapitalismus gerade wieder schwach ist und wenn das machtwakum nicht von linken eingenommen wird machen es faschisten

danke für die antwort.
ich glaube das macht sinn.
vom sozialismus hab ich auch schon mal gehört und fand das eigentlich ganz gut, also wenn es demokratisch ist halt. und faschisten sind ja eh doof.
wie schließe ich mich denn am besten mit anderen zusammen?

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@gutfrageundnett

da gibt es leider keine pauschale antwort. Meine Empfehlung: fang da an wo du dich wohl fühlst und wo du etwas gut kannst. Wenn du jugndlich bist könntest du zu einer jugendorganistion gehen: https://www.naturfreundejugend.de/ueber_uns/landesverbaende/-/

du kannst aber auch zu demos gehen und dort hinweise zu veranstaltungen kennenleren. Es geht aber auch über soziale netzwerke oder parteien.

Es gibt keinen Startpunkt der für alle richtig ist.

wenn du parteipolitik magst kannst du zu einer linken partei gehen. wenn du gerne selbst was startest mach ne gruppe mit freunden und dann könnt ihr euch mit anderen zusammenschließen.

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@gutfrageundnett

Echt froh dass du dich dafür interessierst. Du könntest Freundegruppen mit gleichgesinnten bilden oder kannst in linken Demonstrationen nette Menschen kennenlernen und die antifa ist auch super.

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Kommt drauf an,woran du glaubst. Für die meisten Menschen wird es aber keins von den beiden Extremen sein, sondern ein Mittelweg.

Aber die meisten leute leben doch im Kapitalismus oder nicht?

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@gutfrageundnett

Naja in fast allen Ländern wurden Ideen von beiden Systemen integriert, weshalb man sie nicht komplett dem Kapitalismus oder Kommunismus zuordnen kann.

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@RandiImInternet

Ein kompletten Kapitalismus gab es nie, somit kann man es auch nie zuordnen.

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@Siuto

Naja das Mittelalter mit dem Adel und der frühe Industriezeitraum war schon sehr nah dran

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@RandiImInternet

Der Adel hatte Sklaven, das war kein Freier Markt.
der Frühe Industriezeitraum war nah dran, hatte jedoch auch sehr viel Staatliches, wie Bildung, Militär, Steuern, Polizei, usw. usf., somit lange kein richtiger Kapitalismus.

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@gutfrageundnett

Es ist die ganze Welt im Moment. Früher gab es kurz den Sozialismus. Heute nennen sich ein paar Staaten nur so, und machen das Gegenteil davon... Bsp China

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Kommunismus ist besser, ich kenne Leute aus der DDR und Leute aus der Sowjetunion die sagen das sie dort glücklich waren also stimmt es wohl nicht das man nur im Kapitalismus glücklich sein kann.

Was der Kapitalismus anrichtet und wie wäre anfängt zusammenzubrechen sieht man in der Welt doch super...

Im Endeffekt sind die Menschen eben doch alle gleich.

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