Kommunismus oder Kapitalismus?

Das Ergebnis basiert auf 5 Abstimmungen

Kommunismus 60%
Kapitalismus 40%

10 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Kommunismus

Kommunismus, da nur der Kommunismus die freie Entfaltung und Gleichheit der Menschen ermöglicht.

Und da ich einige Kommentare schon voraus ahnen kann:

Die Sowjetunion und ihre Satellitenstaaten, sowie China waren nicht kommunistisch, sondern hatten Formen des Sozialismus als Wirtschafts- und Regierungsform. 

Spätestens ab Stalin wurde der ursprüngliche Weg hin zum Kommunismus, den eigentlich schon Lenin verworfen hatte, komplett verworfen.

Nordkorea ist noch weniger kommunistisch als die anderen Staaten, selbst in der Verfassung sind kaum noch Bezüge zum Kommunismus zu finden. Nordkorea ist eine absolute Monarchie.

Nordkorea hat aber eine absolute Planwirtschaft und alles ist über den Staat geregelt.

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Kommunismus braucht einen Staat, damit die Menschen dazu gezwungen werden können.

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Kommunismus und Kapitalismus sind idealisierte Systeme. In der Realität sieht es anders aus. Weder ist Russland wirklich "kommunistisch", noch ist z.B. Deutschland "kapitalistisch". Nicht mal die UdSSR war kommunistisch, sondern sozialistisch. Nordkorea ist ein sozialistisches autoritäres Einparteiensystem.

Deutschland hat eine soziale Marktwirtschaft, keinen Kapitalismus.

Vielleicht sollte der Fragesteller erst mal erklären, was er unter den Begriffen versteht. Es gibt keinen Kommunismus und keinen Kapitalismus, der in Reinform verwirklicht wurde.

Kapitalismus

Kapitalismus eindeutig.

Das einzige gerechte System, welches mit der Natur des Menschen im Einklang steht.

Der Kapitalismus ist gerecht, weil jeder, der zu Geld kommt, es auch verdient hat. So eine blöde Umverteilung nach unten ist ungerecht. Schließlich ist es nicht die Aufgabe der reichen, für die armen zu zahlen, nur weil sie reich sind. Selbst wenn wir Menschen ausbeuten, die sind selbst schuld.

Wenn die rebellieren würden, dann würden sie nicht ausgebeutet werden weil der Kapitalismus abhängig von diesen Menschen ist. Solange sie aber ihr Glück nicht selbst in die Hand nehmen, werden sie ausgebeutet. Ich setz mich bestimmt nicht für die ein. Das sollen die selber machen.

Jeder ist sich selbst der nächste in dieser Welt und der Kommunismus ist nur ein Wunschgedanke für schwache Versager die mit dieser Tatsache nicht klarkommen.

Das ist die größte Dystopie, die die Menschheit seit langem gesehen hat. Der Kommunismus ist wortwörtlich schlimmer als der Nationalsozialismus. Er hat mehr Unglück gebracht und mehr Menschenleben gefordert nur um da mal anzufangen.

Jeder, der sich nicht selbst versorgt (außer Kranke und Rentner das sehe ich ein) soll nicht künstlich am Leben erhalten werden auf meine Kosten. Wer es in dieser Gesellschaft nicht schafft, tja der verhungert halt oder gibt sich die Kugel, deren Entscheidung aber ich will die nicht durchfüttern.

Außerdem ist der Kapitalismus die einzige Form der Marktwirtschaft, bei der wenigstens ein Teil der Menschen reich wird und der dem Land Wohlstand bringt.

Der Kommunismus sorgt für eine wettbewerbsunfähige Wirtschaft und durch die Umverteilung hat am Ende jeder fast gar nichts, obwohl man härter arbeitet als andere. Der Kommunismus ist nicht umsonst auf ganzer Linie gescheitert und das Signal sollte eigentlich deutlich genug sein für die Sozialisten aber nein... die wollen die nächsten Länder mit dieser Schrottidee ruinieren.

Man erntet die Früchte wenn man vorher arbeitet, wer nicht arbeitet erntet nicht. Und nur weil einige mehr haben als sie essen können heißt es nicht, dass sie die Verpflichtung haben, es abzugeben. Selbst das Verbrennen von Geld finde ich gerechter, bevor es in Hände gelangt, die es nicht verdient haben.

Bevor man so eine schändliche Umverteilung vornimmt sollte man überhaupt einmal begründen, wieso irgendjemand mein Geld verdient hat. Und das "Menschsein" reicht dafür nicht aus, da kann ja jeder daherkommen.

Nur weil man ein Mensch ist hat man noch lange keine Daseinsberechtigung, sowas verdient man sich. Und genau das regelt der Kapitalismus, er sortiert rigoros Menschen aus, die sich ihre Existenz nicht selbst stellen können.

Während der Sozialismus dafür sorgt dass jeder für immer mehr nicht lebensfähige Menschen aufkommen muss. Das ist ein sich selbst vergrößernder Kostenfaktor der irgendwie gedeckt werden muss. Was aber mit der trägen Wirtschaft nicht möglich ist.

Ein Sozialistisches System heißt Armut für jedermann.

Man muss schon irgendwo runtergefallen sein um nicht zu erkennen, dass das für alle blöd ist

In großen Teilen sehe ich das so wie du. Wir leben heute eher im Sozialismus als im Kapitalismus und hätten wir mehr kapitalismus gäbe es extrem weniger Arbeitslohne und selbst für die “schwachen“ bleibt noch genug da. Durch Spendenorganisationen usw. würde kein Mensch mehr im absoluter Armut leben. Aber zu sagen, sie sollen sich ne Kugel geben finde ich dann doch etwas unmenschlich

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1. ich halte unsere soziale Marktwirtschaft (nicht "Kapitalismus") für ein gutes System (vor allem auch deswegen, weil sie soziale Schieflagen auszugleichen versucht)

2. du verwechselst (wie üblich) Kommunismus und Sozialismus. Ein kommunistisches System blieb stets pure Theorie, und wurde nie realisiert.

3. ich würde doch darum bitten, den Nazijargon ("nicht lebensfähige Menschen") sein zu lassen. Du hörst dich manchmal an wie Adolf, wenn er über die Bolschewiken schimpft. :)

"Menschsein reicht dafür nicht aus" (man muss schon Kapitalist/Arier/was auch immer sein, oder wie meinst du das?). Meine Güte... (europäische Werte hast du nicht verstanden, was aber nur konsequent ist, weil du den Kommunismus auch nicht verstanden hast)

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Jeder Versuch einen Kommunistischen Staat aufzubauen schlug fehl

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der Kapitalismus in Reinform wird genauso wenig funktionieren, ich halte eine Mischung aus Kapitalismus und sozialanteil für die beste Lösung, im heutigen Deutschland könnte man den Sozialanteil allerdings verringern. Wenn der Kommunismus die Extremform eines sozialistischen Systems sein soll kann ich gut verstehen wieso es nie realisiert wurde du brauchst mir keine rechtsradikale Gesinnung zuzusprechen nur weil du irgendwelche stupiden Rassentheorien in meine Aussage hineininterpretierst. Ein nicht lebensfähiger Mensch ist ein Mensch der im Kapitalismus keinen Fuß fast, jemand der seine Existenz alleine nicht bezahlen kann. Eben jene Leute die Sozialhilfe in Anspruch nehmen mit Ausnahme von Rentnern, Kranken und Studierenden. Die würden im Kapitalismus ohne Sozialhilfe verhungern, wären also nicht lebensfähig, verstehst du es jetzt? Mir ist die Volkszugehörigkeit vollkommen egal, von mir aus kann man an die unbefleckte Empfängnis und die Genesis glauben, solange man für sich sorgt und keinem auf der Tasche liegt ist alles gut. Zu dem "Menschsein reicht mir nicht aus" ich würde niemandem finanzielle Mittel zur Verfügung stellen nur weil er als Mensch eine Existenz verdient hätte. Ich investiere mein Vermögen in andere Leute, dazu müssen sie allerdings Geschäftsidee besitzen um Fuß fassen zu können und mir das Geld später mit Zins zurückzahlen können. Ich gebe niemandem Geld nur weil er Hunger hat und sonst stirbt, daraus entsteht für mich kein Nutzen. Das spricht das mit dem nicht lebensfähig an, Menschen die keinen Fuß fassen können sterben halt. Ist nicht angenehm aber ist einfach so. Und gesellschaftliche Moral ist ein durch und durch relatives Konstrukt und selbst die westliche Moral weist so gravierende Widersprüche auf, dass ich Moral bei meinen Entscheidungen gänzlich unberücksichtigt lassen würde wenn ich damit nicht gegen Gesetze verstoßen würde.

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@Evoluzzer213

"investiere mein Vermögen in andere Leute,"
Schön. Und wo kam dieses Vermögen her?

" Ich gebe niemandem Geld nur weil er Hunger hat und sonst stirbt, daraus entsteht für mich kein Nutzen."
Immerhin drückst du dich klar aus. Das macht mir deine Haltung aber keineswegs sympathischer.

"Und gesellschaftliche Moral ist ein durch und durch relatives Konstrukt und selbst die westliche Moral weist so gravierende Widersprüche auf, dass ich Moral bei meinen Entscheidungen gänzlich unberücksichtigt lassen würde wenn ich damit nicht gegen Gesetze verstoßen würde."
Dann kann ich aber auch sagen, dass du dann einen Anteil daran hast, dass die Moral hierzulande bergab geht. Jeder Mensch hat eine Wahl, und du hast deine Wahl getroffen: du bist dir selbst der Maßstab.

Kein Wunder, dass die Welt so aussieht, wie sie aussieht.

Für mich entsteht auch keinerlei Nutzen daraus, dir in irgendeiner Weise zuzustimmen. Daher widerspreche ich auch.

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@OlliBjoern

unwichtig woher das Vermögen kommt.

Ich habe meine Wahl getroffen und meine eigene Moralvorstellung entwickelt und lebe nach ihr soweit es die Gesetze zulassen.

Die Welt sieht so aus, weil der Kapitalismus die Natur des Menschen  ist. Wir zahlen und sorgen einfach nicht gerne für andere ohne etwas zurückzubekommen, das ist eine moderne Erfindung.

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Ich sage niemandem, dass er sich eine Kugel geben soll, ich halte es für die humanere Alternative zum Verhungern für die Leute, die ohne Sozialhilfe nicht leben könnten. Denn in einem kapitalistischen System würde niemand für die Sorgen

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@Evoluzzer213

Ich hielte es für die humanere Alternative, wenn du (und Menschen mit ähnlicher Denkweise) deine Denkweise ändern würdest. Aber ich bin nicht so naiv, dass ich meine, dass dies eintreten wird.

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