Kommunismus in neuer Form

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11 Antworten

"Warum kann man nicht einen Kommunismus in einer anderen Form entwickeln? " - Du kannst ja mal versuchen dies hier zu realisieren: http://de.wikipedia.org/wiki/Kommunistischer_Anarchismus

Also natürlich ist der Kapitalismus in seiner jetzigen Form ungerecht aber es gibt keine Alternative die perfekt ist, meiner Meinung nach Bedarf er einer Reform, im Sinne der Freiburger Thesen der FDP 1971.

"Liberale Reform des Kapitalismus verlangt demnach ein geseIlschaftspolitisches Programm, das an den kritischen Punkten des kapitalistischen Systems mit gezielten Maßnahmen ansetzt, die geeignet sind, ebenso die Leistungsfähigkeit dieses Wirtschaftssystems zu erhalten und zu steigern, wie seine Menschlichkeit zu gewährleisten und sicherzustellen." - Aus den Freiburger Thesen von 1971.

Versuche nicht den Kapitalismus zu überwinden, denn dann endest Du in der Sackgasse des 20. Jahrhundert. Den Kapitalismus zu reformieren, das wäre einmal wahrlich interessant.

P.S: Nein, ich bin kein FDP-Wähler.

Die Frage ist so alt, wie das erste reale kommunistische System... Hier ein historischer Abriss :

1848 erschien Karl Marxens kommunistisches Manifest als politische Idee !

1918 fand dann in Russland die Oktoberrevolution statt mit Herrn Uljanow, Künstlername LEHNIN und es gab den ersten kommunistischen Staat auf dieser Welt, nach den Ideen von Karl Marx.

In der Folge gab es riesige Mengen Tote in der neuen Sowjetunion, teilweise ermordet, teilweise verhungert (25 Millionen), deportiert oder sonst wie ums Leben gekommen. Vielen Anhänger von Marxens Idee behagte das gar nicht. Der prominenteste Fall, das Ehepaar Curie (Nobelpreis), die aus Protest aus der kommunistischen Partei Frankreis austraten, weil die kommunistische Partei Frankreichs die Morde und Toten nicht verurteilte.

In Italien gab es einen Mann, den diese Entwicklung auch ernüchterte, Benito Mussolini. Der war der Meinung, die Grundidee sei schon gut, aber so ginge das natürlich NICHT, dann müsse man den Sozialismus eben auf Nationaler Ebene verwirklichen und gründete Anfang der 20er Jahre die Faschistischen Kampfbünde in Mailand. 1924 gab es den "Marsch auf Rom" dieser Kampfbünde, die Regierung floh und Mussolini übernahm die Macht.

1933 Kamen dann auch die Nationalsozialisten in Deutschland an die Macht, wobei die sich weniger für die Idee interessierten als mehr für die Macht und eine Rechtfertigung die Sie dafür brauchten. In Italien gibt es eine Unmenge Faschistisch-Theoretischer Literatur, in Deutschland nur "Mein Kampf" und "Der Mythos des 20. Jahrhunderts" fertig mit Theorie (so weit man die beiden Texte überhaupt als Theorie zur Idee eines Nationalsozialismus bezeichnen kann)

Dann kam noch in Spanien Franko an die Macht und bezog sich ebenfalls auf die Idee.

Wie Du liest, es haben schon mehr so gedacht wie Du und das Italien zwischen 1923 und 1933 (ab dann eiferte Mussolini Hi*ler nach und machte auch nur noch Unfug) war ja auch recht erfolgreich. Die Judenverfolgung in Deutschland hat nichts mit der Idee zu tun und war ein persönlicher Hass des Deutschen Führers, genau wie der 2 Weltkrieg nichts mit der Wirtschaftpolitischen Idee zu tun hat, sondern was mit Grössenwahn und Machthunger.

Ich bin aber nicht machthungrig.

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@labradorc

Machthunger hat ja auch nichts mit dem Wirtschaftssystem zu tun

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Truman, als erstes empfehle ich Dir, Dich mal um ein seriöses Geschichtslehrbuch zu kümmern - das, welches du verwendest, stammt wahrscheinlich von der ALDI - Müllkippe.

Dann ist LEHNIN ein Ort in Brandenburg, in der Nähe von Potsdam mit einem wunderschönen Kloster.

Der, den du meinst, schrieb sich LENIN - nach dem Fluss Lena in Sibirien, wohin er vom Zaren in die Verbannung geschickt wurde.

Der erste "kommunistische" Staat - die UdSSR - wurde am 30.12.1922 gegründet, die historische Grundlage wurde durch die so genannte Große Sozialistische Oktoberrevolution von 1917 geschaffen (das von dir genannte Jahr 1918 wird als Ende des 1. Weltkrieges betrachtet).

Diese Staatsgründung geschah nur teilweise nach den Ideen von Marx. Diese wurden in der Mehrzahl nicht eingehalten. Sie wurden zum einen weiterentwickelt und auf die konkrete Situation in Russland angewandt, zum anderen grob verfälscht.

Völlig hirnrissig ist dein Hinweis auf Mussolini und den Nationalsozialismus im Zusammenhang mit den Ideen von Marx! Deren "Sozialismus" - Modelle hatten mit den Ur - Ideen von Marx genau so viel zu tun wie eine Rolle Klopapier mit einer Vierfarben-Hochglanz-Zeitung.

Dein Beitrag ist lachhaft hoch siebenundzwanzig! Lernt man so was hier in diesem Land in den Schulen??

An die GF - Redaktion: Warum gibt es keinen Button für "Dümmste Antworten"??

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Man müsste sich einfach hinsetzen und analysieren, was dieser Realkommunismus verkehrt gemacht hat und dies ändern! Allerdings genehmigt bekommt man des vom Kapitalismus oder staatlicherseits nicht, da muss man sich schon selber durchsetzen!

Kommunismus ist Kommunismus und eine utopische Gesellschaftsform, die mit Menschen nicht realisierbar ist. Es lief und läuft immer auf ein Einparteiensystem, die Ausschaltung jeglicher Opposition, die Indoktrination des Volkes mit einer bestimmten Ideologie, die Anwendung von Gewalt und sogar Terror gegen Anderdenkende und natürlich die Reglementierung des kulturellen und wirtschaftlichen Lebens hinaus. Oftmals gesellt sich noch ein Personenkult um einen "Führer" hinzu.

Woher kenne ich nur die "Ausschaltung jeder (ernsthaften) Opposition, die Indoktrination des Volkes mit einer bestimmten Ideologie", ich glaube im Nachkriegsdeutschland hat man das Antikommunismus genannt! Mit Parteienverboten, Berufsverboten, Bespitzelungen durch den Verfassungsschutz!

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@Snanifo

Auf das Dritte Reich würde Ähnliches in verstärkter Form zutreffen

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@cherskiy

Ja muss man dann denn das "Folgereich" denn dafür loben, dass es nicht so "verstärkt" dasselbe macht?

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@Snanifo

Danach wurde nicht gefragt. Diese Frage musst du unter dem Stichwort "Adenauer" oder "Nachkriegsdeutschland" stellen, dort wurde oder wird sie dir beantwortet. Alles andere würde den Rahmen sprengen.

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@cherskiy

Mein Hinweis gin dahin, dass du den Begriff "Einparteiensystem" verwendet hast in dem Sinne, dass die ganzen negativen Punkte nur diesem anzulasten seien. Dies ist, wie ich versucht habe darzulegen, auch mit Demokratie und Mehrparteiensystem gemacht worden. Hast du da auch das Urteil gefällt, diese Gesellschaft ist mit Menschen nicht ralisierbar? Übrigens, Führer gabs da auch schon einige, nicht nur vor dem 2. Weltkrieg, sondern auch danach! Deshalb denke ich, ist dein ganzer 1. Satz so nicht zu halten!

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  • "Warum kann man nicht einen Kommunismus in einer anderen Form entwickeln?"

  • Dann ist es kein Kommunismus mehr

  • "Beim Kapitalismus hat man schließlich auch lange gewerkelt, bis etwas Brauchbares zustande kam."

  • Ach wirklich? Du definierst ein System das nur durch unbegrenztes Wachstum, welches es aber nicht gibt, überleben kann, dessen Zusammenbruch also schon am Anfang vorrauszusehen war, und das dabei seine eigenen Respourcen vernichtet und auf bedingunglose, rücksichtsloser und teils menschenverachtende Kapitalvermehrunng ausgerichtet ist als etwas "Brauchbares"? Interessant ...

Mir gefällt der Wettbewerb nicht.

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Daumen Runter

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@labradorc

Oh, entschuldigung. Habe mich verlesen. Dafür natürlich Daumen Hoch

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hmm das ist meiner meinung nach eine sehr gute frage,

die antwort ist recht einfach: die menschen sind nicht so weit.

erst wenn sich die menschheit weiterentwickelt hat sprich das wir nicht mehr nur für unsere gier, begquemlichkeit und unsere egoistmus leben wird das funktionieren,

lustigerweise zeigen studien das menschen die keine belohnung für etwas erhalten intensiver an einer sache arbeiten als welche die dafür belohnt werden, das funktioniert aber leider nur in kleinen gruppen, in großen entsteht dann eifersucht, und desswegen kann das im moment nicht funktionieren,

fazit erst wenn der mensch nur noch sich selbst übertrumpfen will und nicht mehr jemand anderen kann das funktionieren. es funktioniert weder wenn man sich dann auf die faule haut legt noch wenn man mehr als alle anderen besitzen will. im moment ist das noch utopie

Also, es liegt sozusagen noch in der "Beta"-Phase.

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@labradorc

lustigerweise zeigen studien das menschen die keine belohnung für etwas erhalten intensiver an einer sache arbeiten als welche die dafür belohnt werden,

Glaube ich ehrlich gesagt nicht.

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@labradorc

in einer sehr tiefen ja,

das problem ist das die letute dann auf vieles verzichten müssten, zumindest zu beginn, das ist so wie mit der umwelt jeder sagt "ich will der umwelt helfen" aber wenn du dann kommst mit "es wäre schon ein gigantischer ritt wenn du deo mit gas verwenden würdest" kommt sofort ein "kann ich nix anderes machen?"

also wir erleben das siche rnicht mehr vielleicht in 1000 jahre oder so ;)

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@PatrickLassan

schau dir wikipedia an, funktioniert vollkommen geldlos, es gab mal von microsoft eine ähnlich wissenseite, da wurden leute dafür bezahlt informationen reinzuklopfen.

is das beste beispiel find ich.

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"lustigerweise zeigen studien das menschen die keine belohnung für etwas erhalten intensiver an einer sache arbeiten "völliger quatsch

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@gansh

ach ja? warum bist du hier auf der seite? bekommst du geld dafür? du hilfst anderen leuten unentgeltlich und freiwillig, wenn jemand eine belohnung für etwas bekommt, macht er es kurzzeitig sehr gewissen haft aber das flaut schnell ab, und bei einer unentgeltlichen tätigkeit wie z.b. diese seite hier bleibt die interesse länger erhalten als wenn du dafür bezahlt werden würdest

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@Auriel

reine angeberei bei mir---ich will auch mal was schreiben!foren kannste nicht mit ner wirtschaftsform vergleichen.

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@gansh

du hast den knackpunkt der sache erfasst, es wäre dann keine wirtschaft mehr, man bräuchte kein geld mehr es hätte sowieso jeder alles was er braucht und bekommt auch alles was er braucht und das was du tust tust du weil du der meinung bist der beste darin zu sein ;) so einfach ist das

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Hi Labradorc,

da es sich beim Kommunismus um eine Staatsform und beim Kapitalismus um eine Wirtschaftsordnung handelt, kann man deine Frage nicht beantworten.

LG Alphastier

Das definiert jeder anders, ist mir schon aufgefallen.

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@Alphastier: Kommunismus ist keine Staatsform, sondern eine (utopische) GESELLSCHAFTSFORM, in der es auch Demokratie geben soll.

STAATSFORM ist ein Konzept der Machtverteilung, beispielsweise Demokratie (Herrschaft des Volkes), die in der klassischen Staatsformenlehre besonders der Antike als Alternative zur Monarchie (Alleinherrschaft) und zur Aristokratie (Herrschaft der "Vormehmsten"; Staatsform, bei der ein durch vornehme Geburt, bestimmte Funktionen oder durch Besitz bevorrechteter Stand die Staatsgewalt innehat) gesehen wurde. Demokratie ist also eines von drei klassischen Konzepten der Machtverteilung in einem Staat. Im Kommunismus soll es laut Theorie auch Demokratie geben.

Beim Kommunismus geht es um gemeines Eigentum vs. Privateigentum, also musst du das mit dem Kapitalismus vergleichen.

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KOmmunismus gibt es nur in einer Form, die ist nicht realisierbar im menschlichen Zusammenleben

Ich neige mein Haupt vor der Weisheit des ältern Menschen (jospe), der zweifellos sein Leben lang im Kommunistmus gelebt und ihn ausprobiert hat.

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"Kommunismus" ist keine Entwicklung oder Erfindung aus irgendeinem alchimistischen Hinterhof- oder Garagenlabor. Da stecken wissenschaftliche Ableitungen, Analysen, Erkenntnisse und Schlusssfolgerungen dahinter (die allerdings wiedermal erneuert werden müssten!). Es gibt auch nicht "den Kapitalismus"! Lass dir das von Leuten aus dem ersten Studienjahr Politikwissenschaften erklären.

Das problem ist dass die menschen viel zu gierig un egoistisch sind.

Warum kann man nicht mal endlich aufhören uns Menschen diese -ismusse aufzuzwängen??Wir sind Menschen,die andere Arten von Erdlingen richtig scheiße behandeln,wir sollten langsam raffen,was leben bedeutet...

es geht beider frage doch darum das die menschen nicht unterschiedlich behandelt werden sollten, denke du hast da was missverstanden, und wenn du die tiere meinst dann ist das ein ganz anderes thema

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@Auriel

Von unterschiedlicher Behandlung les ich aber nichts in der Frage...

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zu viele filme geguckt?menschen sind von natur FAUL,TRÄGE und AGRESSIV und mit unterschiedlichem DENKVERMÖGEN ausgestattet und können nur durch belohnung oder zwang angetrieben werden,EIGENINITIATIVE zu entwickeln---da hat sich das system des KAPITALISMUS am besten bewährt.

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@gansh

hatte EGOISTISCH als menschliche eigenschaft vergessen.

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@gansh

Ich weiß ja nicht woher du kommst,und welchen Umgang du pflegst,aber ich kenne keinen der so ist,jedenfalls nicht komplett und durch und durch..Gewisse Züge sind bei manchen da,aber nicht ausgeprägt...Die Meinung haste wohl aus dem Fernsehn,denn wenn du von solchen Menschen aus Erfahrung sprichst,tust du mir leid...

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@Klara2012

ich kenne ne menge menschen persönlich,die sich in der SOZIALEN HÄNGEMATTE ausruhen,obwohl sie sehrwohl in der lage wären,etwas für die allgemeinheit zu leisten.

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