Kommunikation USA und Deutschland?

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3 Antworten

Bis zum Ersten Weltkrieg übte Deutschland einen starken Einfluss auf die USA aus: Wissenschaft, Philosophie, Religion.

 Dann drehte sich das um und heute ist die Kommunikation sehr einseitig: hart gesagt USA Sender, D Empfänger. Die USA beherrschen die internationalen Kommunikationskanäle in technischem Sinn, aber auch von den Inhalten her. Durch Anhänger der US-Politik in den europäischen Medien (Atlantikbrücke etc.) werden US-Interessen in Europa gefördert. Selbst Merkel macht in einem gewissen Sinn US-Politik, wenn sie sich z. B. weigert, die US-Spionageeinrichtungen in Berlin in der Nähe des Kanzleramts lahmzulegen. 

Anders sieht es auf der Ebene der beiden Völker aus. Da ist die Kommunikation meist freundschaftlich. Allerdings wissen die Deutschen mehr über die Amerikaner als umgekehrt. Ich wurde mal von einem Amerikaner gefragt, wie denn die Lage an der deutsch-chinesischen Grenze  sei. 

Die Kommunikation leidet daran, dass die meisten Amerikaner kaum Fremdsprachen lernen und wenn, dann Spanisch,  und die meisten Deutschen naturgemäß nur in schlechtem Englisch kommunizieren können. 

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Die Bevölkerung von Amerika kommt ja (abgesehen von den wenigen übriggelassenen Indianern) aus Europa. Amerika ist also wie ein Kind von Europa (auch Deutschland).

Dieses Kind ist größer und immens stärker geworden als seine Mutter, hat sich aber intellektuell nur wenig weiterentwickelt. Deshalb versteht die Mutter es nicht mehr so richtig und es selbst hält die Mutter für eher rückständig und glaubt, dass seine eigenen Rüpeleien viel cooler sind.

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Google zum Beispiel mal "Amerikahäuser" und "Atlantikbrücke".

Auch "NATO" ist eine Möglichkeit. Oder "Marshallplan". Oder: "Ich bin ein Berliner".  Oder "TTIP".

Da gibt es fast unendlich viele Möglichkeiten.

Gruß, earnest


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