Kommt man wirklich in die Hölle wenn man nicht an Gott glaubt?

25 Antworten

Hallo Weeb16,

leider ist die Höllenlehre eine weitverbreitete Falschlehre! Sie stimmt nicht mit den tatsächlichen Aussagen der Bibel überein.

In vielen Bibelübersetzungen erscheint zwar mehrfach das Wort "Hölle", doch gibt dieser Begriff nicht den eigentlichen Sinn der zugrundeliegenden Wörter aus dem ursprünglichen Text der Bibel wieder. Das hat viel zur Verwirrung beigetragen und lässt noch immer viele Menschen an die Hölle glauben. Doch die wirkliche Aussage der Bibel ist eine andere!

Tatsächlich ist in vielen (oft älteren) Bibelübersetzungen der Begriff "Hölle" an verschiedenen Stellen zu finden. Dazu muss man aber folgendes wissen: In den hebräischen Ursprungstexten findet man z. B. das Wort "scheol". Dieses Wort wird zwar in einigen Übersetzungen manchmal mit "Totenreich" oder "Hölle" übersetzt, doch vermitteln diese Wörter nicht die eigentliche Bedeutung dieses hebräischen Begriffs!

In der Encyclopædia Britannica (1971, Bd. 11, S. 276) heißt es dazu: : „Der Scheol war irgendwo ‚unter‘ der Erde. Die Toten empfanden dort weder Schmerz noch Freude. Mit dem Scheol war weder eine Belohnung der Gerechten noch eine Bestrafung der Bösen verbunden. Gute und Schlechte, Tyrannen und Heilige, Könige und Weise, Israeliten und Heiden — alle schliefen zusammen, ohne voneinander zu wissen.“ Damit ist "scheol" einfach das Grab der Menschen.Dies ist in Übereinstimmung mit vielen weiteren Aussagen des Alten Testaments.

Ein Beispiel dazu ist das, was in Prediger 9:5,10 zu lesen ist, wo es heißt: Denn die Lebenden wissen, dass sie sterben werden, aber die Toten wissen gar nichts, auch bekommen sie keine Belohnung mehr, weil jede Erinnerung an sie in Vergessenheit geraten ist. Alles, was du tun kannst, das tu mit deiner ganzen Kraft, denn es gibt weder Tun noch Planen noch Wissen noch Weisheit im Grab, dort, wohin du gehst."

Dazu folgende Überlegung: Wenn die Toten "nichts mehr wissen", können sie auch keine Qualen empfinden, nicht wahr? Somit ist der Tod ein Zustand der Nichtexistenz.

Die Lehre von einem Ort feuriger Qualen stammt also eindeutig nicht aus Bibel sondern hat in babylonischen und assyrischen Überlieferungen ihren Ursprung, wonach das Totenreich einen Ort darstellt, der von mächtigen Göttern und Dämonen bewohnt wird.

Manche kirchliche Lehrer und auch Bibelübersetzer wurden durch die griechische Mythologie des "Hades" - die griechische Entsprechung des Wortes "scheol" - beeinflusst, der angeblich ein Ort sei, an dem die Toten weiterleben würden und der von dem gleichnamigen Gott beherrscht werde. Hier liegen die eigentlichen Ursprünge der Höllenlehre.

Die Gesamtaussage der Bibel über den Tod ist immer die gleiche: Der Tod ist ein Zustand ohne jegliches Bewusstsein und damit die Nichtexistenz. In diesem Zustand werden die Toten jedoch nicht für immer verbleiben, da Gott in der Lage ist, sich an das Lebensmuster jedes Einzelnen zu erinnern und ihn eines Tages (in der Bibel Auferstehung genannt) zum Leben zurückbringt, indem er ihn neu erschaffen wird.

Durch die Lehre von einer Feuerhölle, in der der Teufel Menschen für immer quält, hat man sich von der klaren Lehre der Bibel leider weit entfernt. Jahrhunderte lang und bis auf den heutigen Tag hat man mit dieser Lehre unter den Gläubigen Angst und Schrecken verbreitet.

LG Philipp

Es gibt weder Gott noch die Hölle.

Du bist ein Teil der Natur und das bleibst Du auch.

Mit der Nahrung nehmen wir Energie auf. Nach unserem Tod wird unser Körper zersetzt und Bakterien und Kleinstlebewesen nehmen aus unserm Körper wieder Nahrung und somit Energie auf. Diese werden wieder (z.B. von den nächst „höheren“ Lebewesen) gefressen usw. Mein Körper wird somit ähnlich einer Zellteilung zerlegt und diese Teile leben in einem anderen Körper weiter und wachsen, vielleicht in einer Art Evolution, wieder in einigen Millionen Jahren erneut zu einem menschlichen Wesen zusammen.

Die „Seele“ bzw. unser Geist wird schon zu Lebzeiten weitergegeben bei jedem Gespräch mit anderen Menschen nehmen wir Einstellungen, Fähigkeiten, Wissen usw. auf und geben es an andere Menschen, unsere Kinder und sogar Tiere weiter. Diese geben es wieder weiter usw.

Das ist nur meine Vorstellung von einem Leben nach dem Tod.

Die Zeit die Du lebst ist so kurz, also nutze sie, lebe und liebe, egal wen. Genieße diese kurze Zeit, tu alles damit Du glücklich bist und Du wirst es am Ende dieses Lebens nicht bereuen sondern Du kannst mit stolz sagen, ich habe gelebt!

Als Deist glaube ich nicht an eine Hölle.

Aber auch wenn ich religiöser wäre als ich bin, würde ich die ganze Geschicht anders auslegen.

Ich halte die biblische Hölle eher für einen Übersetzungsfehler und dazu auch für eine falsche Interpretation des Textes. Daher würde ich nicht davon ausgehen, dass überhaupt jemand in eine buchstäbliche Hölle kommen kann. Ich könnte mir sehr viel eher so etwas wie eine Allversöhnung vorstellen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Apokatastasis

C. S. Lewis, der Autor der Narnia-Reihe, hat dazu mal geschrieben:

"Es gibt keine Lehre, die ich lieber aus dem Christentum tilgen möchte als diese – wenn es nur in meiner Macht läge. Aber sie wird sehr eindeutig durch die Heilige Schrift gestützt und vor allem durch die Worte unseres Herrn selbst; sie ist von der Christenheit niemals aufgegeben worden; und auch die Vernunft stimmt ihr zu. Wird ein Spiel gespielt, dann muss es auch möglich sein zu verlieren. Wenn das Glück eines Geschöpfes in der Selbsthingabe liegt, dann kann niemand sonst diese Hingabe vollziehen, außer das Geschöpf selbst (obwohl viele ihm helfen können, es zu tun); es ist aber auch möglich, sie zu versagen.

Ich würde alles darum geben, mit Überzeugung sagen zu können: »Alle Menschen werden gerettet.« Aber meine Vernunft stellt die Gegenfrage: »Mit ihrem Willen oder ohne ihn?« Wenn ich sage: »Ohne ihren Willen« – bemerke ich sofort den Widerspruch: Wie kann der höchste Akt des Willens, die Selbsthingabe, unwillentlich sein? Sage ich: »Mit ihrem Willen« – so entgegnet meine Vernunft: »Und wenn sie nicht wollen – was dann?«

– C.S. Lewis in „Über den Schmerz“, 119f."

Hallo und Guten Abend!

ich würde dir gerne was wichtiges mitteilen:

Das Herzstück & Zentrum des Christentum ist und wird immer das Evangelium (= die Frohe Botschaft, die Gute Nachricht) sein

Die Frohe Botschaft kann man ganz kurz folgendermaßen zusammenfassen: 

Gott erwartet 

Der Mensch kann es nicht erfüllen 

Gott kommt dem Menschen entgegen 

Der Mensch nimmt es an 

Nun zur längeren Fassung: 

Unser Gott ist ein Heiliger Gott (Psalm 99:9) - er kann kein Stück Böses  in seine Präsenz lassen. Und Sünde ist böse. 

Unser Gott ist ein gerechter Gott (2Thessalonicher 1:6) - er muss jede Ungerechtigkeit bestrafen. Und Sünde ist Ungerechtigkeit. 

Alle Menschen haben jedoch gesündigt & keiner ist gut bzw. gerecht vor Gott (Römer 3:23)

Alle Menschen haben eine Sündhafte Natur (Psalm 51:5) 

Kein Mensch ist in der Lage durch Werke Gott wohlzugefallen oder durch „Gute“ Taten in den Himmel zu kommen ( Römer 8:8 ) 

Und alle Menschen haben es verdient, für ihre Sünden bestraft zu werden - die Strafe ist Gottes gerechtfertigter Zorn, welcher sich in der Hölle offenbart (Römer 2:5)

Wir Menschen brauchen alle einen Erretter, da wir uns nicht selbst retten können, egal wie „gut“ wir sind. 

Gott ist Aber Liebe (1Johannes 4:8) und er wünscht sich, dass alle errettet werden (1Timotheus 2:4)

Und genau da kommt Jesus Christus ins Spiel. 

Um eigentlich gerecht vor Gott zu sein (nachdem wir Menschen in Sünde gefallen sind - den vor dem Sündenfall waren wir perfekt), müsse man alle Gebote perfekt erfüllen können - das kann kein einziger Mensch. 

Gott hat sich also entschieden als Mensch auf die Erde zu kommen, um genau das zu erfüllen - ein perfektes, gerechtes, heiliges Leben zu führen und damit perfekt alle Gebote erfüllt. Und nicht nur das - Jesus Christ - Gott als Mensch - ging ans Kreuz um für unsere Sünden zu sterben. Er nahm alle Sünden auf sich und bezahlte somit die Strafe, die uns Menschen eigentlich treffen sollte (Hebräer 10:10). Am dritten Tag ist er auferstanden und hat damit den Tod besiegt!!   

Um dieses Wunderschöne Geschenk (Epheser 2:8-9) zu erhalten müssen wir nur an Jesus Christus & dass, was er am Kreuz gemacht hat glauben & dabei anerkennen, dass wir Sünder sind und wir uns bei einem Heiligen und gerechten Gott verschuldet haben, Reue über unsere Sünde zeigen & erkennen, dass wir seine Vergebung brauchen (=Buße tun). 

Christen haben sich nun an die Gebote zu halten - denn das ist unsere Liebe zu Gott, das wir seine Gebote halten (1Johannes 5:3) & das größte Gebot ist es unseren Gott mit allem was wir haben zu lieben (Matthäus 22:37). In Christus hat unsere Sündhafte Natur keine Macht mehr über uns (Römer 6:14). Wir werden zwar noch mit der Sünde zu kämpfen haben, solange wir noch auf dieser Erde sind (Römer 7), aber wir müssen uns nicht mehr fürchten, in die Hölle zu kommen (Römer 8:1). Denn egal was wir an guten Taten tun, nichts davon rettet uns. Und das hat der Wahre Christ anerkannt & vertraut nur aus Jesus allein, dass er gerettet wird!  

Nicht aber das Gute Taten im Christentum egal ist, denn wahrer Glaube führt zu Guten Taten (Jakobus 2, Römer 6:22). Somit sind Gute Taten nicht der Grund, weshalb wir in den Himmel kommen, sondern der Beweis, dass unser Glaube an Jesus Christus, genau das, was uns in den Himmel bringen wird, real und lebendig ist! 

Das ist das Evangelium, Die Frohe Botschaft & das Herzstück des Christlichen Glaubens!  

Diejenigen, die daran glauben, sind errettet. Diejenigen, die nicht daran glauben, entscheiden sich selbst dazu, in die Hölle zu gehen, denn Gott ist so liebevoll, er würde niemanden gegen seinen Willen in den Himmel lassen. Gottes Segen!

Kennst du das Gleichnis vom verlorenen Sohn? Ein guter Vater wird auch seinen missratenen Sohn immer gut behandeln.

Das Gerücht von der Hölle scheint mir nur ein Werkzeug der Kirchenoberen zu sein, um sich die Gläubigen durch Angst und Schrecken gefügig zu halten.

Wer so was macht, kommt in die selbst erdachte Hölle ;-)

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@Xapoklakk

Hey, ich würde gerne auf deine Nachricht antworten und dir biblisch erklären, weshalb die Hölle nicht erdacht sondern real ist.

Wir müssen verstehen, dass Gott der Vater seiner Kinder ist (diejenigen, die sich zu Christus bekennen & an ihn glauben (Johannes 1:12)) & diese nicht für immer quälen wird, sondern diese ewiges Leben empfangen werden (Johannes 3:16). Seine Kinder straft er nicht, er diszipliniert sie. 

Gegenüber allen anderen Menschen ist Gott jedoch ein gerechter Richter. Gott ist gerecht in all seinem Tun. Und Sünde ist nichts anderes als Ungerechtigkeit bzw Gesetzlosigkeit (1.Johannes 3:4). Als gerechter Richter hat Gott Sünde zu betrafen (Römer 1:18). 

Ich werde kurz das Ganze klarer anhand eines Beispiels zu erläutern: 

Angenommen wir haben es im Gericht mit jemanden zu tun der 5 Frauen vergewaltigt hat und diese anschließend getötet hat. Welcher gerechter Richter, würde dem Täter einfach nur liebevoll zuwinken und sagen: „deine Ungerechtigkeit & Taten sind vergeben!“? Und den Vergewaltiger und Mörder gehen lassen, ohne, dass er seine Strafe absitzt? Das wäre kein gerechter Richter - sondern ein Korrupter!   

Nun ist dir eines vielleicht aufgefallen, das Gott genau das macht - Sünder - du und ich - Vergebung schenkt. Uns Sünder, die gegen Gott gesündigt haben und deshalb seinen Zorn, unsere Strafe, verdient haben. Was mit der ewigen Strafe wie oben schon erwähnt anbelangt: Gegen einen unendlich großen Gott zu sündigen führt dazu, dass unsere Strafe auf ewig abbezahlt werden muss. 

In seiner Gerechtigkeit muss Sünde bestraft werden.

In seiner Liebe möchte er niemanden seinen Zorn, unsere Strafe erleiden. 

In seiner Heiligkeit kann er Sünde gar nicht erst in seine Gegenwart lassen. 

Kein Vergewaltiger und Mörder kann nur für 2 Jahre im Knast sitzen, wenn er für lebenslänglich hinter Gitter müsste. Seine Strafe muss rechtens getilgt werden. Mit Gott ist es  nicht anders. 

So, die Problematik mit Gottes Gerechtigkeit und Gottes Liebe  und seiner Heiligkeit wird in der Person Jesus Christus, seinem Sohn & Gott selbst gelöst. 

Jesus trug die gesamten Sünden aller Menschen am Kreuz. Damit wurde der Zorn Gottes, der für die Ewigkeit bestimmt war (denn Gott ist ein ewiger, unendlicher Gott  - seine Gerechtigkeit ist demnach auch unendlich - deswegen ist die Strafe unendlich) komplett(!!!) auf Jesus Christus ausgegossen. Der gesamte. Zorn. Gottes. Auf einen Menschen. Alles auf einmal. Für uns. 

Das Problem mit der Gerechtigkeit Gottes und der Besänftigung seines Zorns ist in Christus gelöst. 

Am Kreuz wird nicht nur der Zorn Gottes komplett gesänftigt, Gottes Liebe wird darin auch vollkommen offenbar. Er musste seinen einzigen Sohn nicht für uns opfern. Er tat es trotzdem. Aus Liebe. Es wäre vollkommen gerechtfertigt für einen vollkommen gerechten Gott uns einfach alle seinen heiligen, gerechten Zorn auf Ewigkeit erfahren zu lassen (der Zorn übrigens ist der Sünde gewidmet, denn wenn Gott Gerechtigkeit, Gutes und Heiligkeit liebt (er ist die Verkörperung all dieser Sachen (Gerechtigkeit (2Thessalonicher 1:6), Gutes (Psalm 118:1), Heiligkeit (Psalm 99:9) & Liebe (1Johannes 4:8))) kann er nicht Gleichzeitig Ungerechtigkeit, Böses, Unreines und Hass tolerieren. Er muss alles, was gegen seine Natur spricht hassen. Und Sünde verkörpert all das: Ungerechtigkeit, Böses, Unreines, Hass uvm. Wir sind diejenigen, die sündigen, deswegen müsse der Zorn Gottes uns gerechterweise alle treffen). Doch in seiner Liebe, die wir ALLE NICHT VERDIENEN(!!!!!) entschied er sich uns gegenüber Gnade zu erweisen & lies Jesus Christus für unsere Sünden sterben, indem er die Strafe, die uns treffen sollte, für uns trug. 

Das Problem der Liebe Gottes inmitten von seinem Zorn & seiner Strafe ist in Christus gelöst. 

Durch das Werk Christi und unseren Glauben daran, sind wir vor Gott für gerecht erklärt (Römer 5:1) und damit auch geheiligt vor Gott (1.Korinther 6:11). Christus als der Mittler für uns Menschen (1.Timotheus 2:5) sorgt genau dafür, dass wir vor dem Thron Gottes stehen können & in seiner Präsenz verweilen können. Denn unsere Identität in Christus ermöglicht unsere Beziehung zum Vater ohne jegliche Barriere. Das Böse ist vollkommen aus unserer Mitte geschafft & der Vater hat keine Probleme mit uns in Kontakt zu kommen ohne, dass sich Gott um seine Heiligkeit sorgen müssen 

Jesus tat alles, damit wir Gott nicht als gerechten Richter erfahren müssen, sondern ihn als liebevollen Vater erleben dürfen, jeden einzelnen Tag, bis in aller Ewigkeit🤎

Um Gott zu verstehen müssen wir das Evangelium verstehen, die Frohe Botschaft, die Person und das Werk Jesus Christi! Vollkommen Gott und Mensch, ohne Sünde, starb, wurde begraben und stand wieder auf! Er starb, damit unsere Sünde in uns sterben konnte (Römer 6:1-3). Er vergoss sein Blut für die Vergebung der Sünden (Epheser 1:7) und er stand wieder auf, sodass wir Menschen nun vom Tod zum Leben übergehen konnten! Ewiges Leben!

Tue Buße und Glaub an das Evangelium! (Mark 1:15) 

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@Xapoklakk

Nun, Dass es keinen Menschen passt, an einen Gott zu glauben, der in der Position steht, Menschen in der Hölle „quälen zu lassen“ und stattdessen auf andere Schlussfolgerungen zu kommen, die eher mit dem menschlichen Verständnis von der Liebe Gottes zusammenpasst, ist mir bewusst. Das Wort „quälen“ suggeriert, dass Menschen die Hölle nicht verdient hätten, haben wir aber (Römer 1:18, 2:5).

Wenn die Feuersee nur ein „einfacher Tod“ ist, weshalb ist denn im Matthäusevangelium 6 mal die Rede, dass es in der Hölle „heulen und zähneknirschen“ geben wird? ((8,12, 13,42 , 13,50 , 22,13 , 24,51 , 25,30)

Jesus hat uns nicht umsonst so oft vor diesem Ort gewarnt. Jesus war derjenige der am meisten über die Hölle gesprochen hat in der Bibel. Die Wunschvorstellung, dass die Hölle bzw die entgültige Feuersee keine Qual sein wird entspricht nicht der biblischen Wahrheit.

Warum wir das gerade verdienen, habe ich schon zuvor erläutert. 

Wie wir jedoch unverdient davor bewahrt werden können, habe ich ebenfalls schon erklärt.

Die Hölle ist grausam. Aber gerecht. Und eines ist klar: alle Menschen haben das Zorngericht Gottes verdient: 

„Wenn aber unsere Ungerechtigkeit Gottes Gerechtigkeit beweist, was sollen wir sagen? Ist Gott etwa ungerecht, wenn er das Zorngericht verhängt? (Ich rede nach Menschenweise.) Das sei ferne! Wie könnte Gott sonst die Welt richten?“— ‭‭Römer‬ ‭3:5-6‬‬

Nur diejenigen, die Jesus als ihren Retter annehmen bzw. an ihn glauben, sind vom Zorngericht gerettet: 

„Jetzt aber ist außerhalb des Gesetzes die Gerechtigkeit Gottes offenbar gemacht worden, die von dem Gesetz und den Propheten bezeugt wird, nämlich die Gerechtigkeit Gottes durch den Glauben an Jesus Christus, die zu allen und auf alle [kommt], die glauben. Denn es ist kein Unterschied; denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie vor Gott haben sollten, sodass sie ohne Verdienst gerechtfertigt werden durch seine Gnade aufgrund der Erlösung, die in Christus Jesus ist.“— ‭‭Römer‬ ‭3:21-24‬‬

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@Xapoklakk

So, was das Gleichnis vom verlorenem Sohn anbelangt: Es ist ein Ausdruck von Gottes Liebe und Barmherzigkeit für jeden einzelnen Sünder, der umdreht, seinen Altem Leben den Rücken zukehrt und sich dem Vater im Himmel zuwendet. Für solch einen Menschen steht Gott mit offenen Armen bereit, ihn empfangen. Das Gleichnis weist auf die Gnade Gottes, was unsere Errettung anbelangt. In diesem Kontext ist die Hölle nicht von Relevanz, da der verlorene Sohn hier nicht entgültig verloren geht, sondern ehe es zu spät ist, zum Vater läuft. Wäre es der Fall, dass er nicht zum Vater gelaufen wäre bis er gestorben wäre, hätte er die Konsequenzen von seinem Verhalten tragen müssen. Dies ist aber nicht der Fall. Das Gleichnis hier legt hier im Kontext der Errettung den Fokus auf Gottes Gnade und Liebe.

Es reicht jedoch, wenn du nur ein Kapitel weitergehst im Lukasevangelium und dort wirst du folgendes vorfinden:

 „Es war aber ein reicher Mann, der kleidete sich in Purpur und kostbare Leinwand und lebte alle Tage herrlich und in Freuden. Es war aber ein Armer namens Lazarus, der lag vor dessen Tür voller Geschwüre und begehrte, sich zu sättigen von den Brosamen, die vom Tisch des Reichen fielen; und es kamen sogar Hunde und leckten seine Geschwüre. Es geschah aber, dass der Arme starb und von den Engeln in Abrahams Schoß getragen wurde. Es starb aber auch der Reiche und wurde begraben. Und als er im Totenreich seine Augen erhob, da er Qualen litt, sieht er den Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoß. Und er rief und sprach: Vater Abraham, erbarme dich über mich und sende Lazarus, dass er die Spitze seines Fingers ins Wasser tauche und meine Zunge kühle; denn ich leide Pein in dieser Flamme! Abraham aber sprach: Sohn, bedenke, dass du dein Gutes empfangen hast in deinem Leben und Lazarus gleichermaßen das Böse; nun wird er getröstet, du aber wirst gepeinigt. Und zu alledem ist zwischen uns und euch eine große Kluft befestigt, sodass die, welche von hier zu euch hinübersteigen wollen, es nicht können, noch die, welche von dort zu uns herüberkommen wollen. Da sprach er: So bitte ich dich, Vater, dass du ihn in das Haus meines Vaters sendest — denn ich habe fünf Brüder —, dass er sie warnt, damit nicht auch sie an diesen Ort der Qual kommen! Abraham spricht zu ihm: Sie haben Mose und die Propheten; auf diese sollen sie hören! Er aber sprach: Nein, Vater Abraham, sondern wenn jemand von den Toten zu ihnen ginge, so würden sie Buße tun! Er aber sprach zu ihm: Wenn sie auf Mose und die Propheten nicht hören, so würden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn einer aus den Toten auferstände!“‭‭ — Lukas‬ ‭16:19-31‬ ‭SCH2000‬‬

Ich halte meine zuvor getätigte Position bei. Die Hölle ist ein „Ort der Qual“ (Lk 16:28), ewiges Feuer (Mt 25:41), „unauslöschliches Feuer“ (Mt 3:12), wo es „Zähneknirschen und Heulen“ (Mt 25:30) geben wird. Und das völlig gerechtfertigt. 

Von einem Höllenbild zu sprechen, was gegensätzlich zudem spricht, was die Bibel uns dazu schon offenbart hat oder dessen Existenz gar zu leugnen, würde Gott als Lügner darstellen lassen. Und das ist Gotteslästernd. Das Wort Gottes ist klar, was die Hölle ist und wie sie sein wird. 

Ist die Hölle schön? Nein. 

Ist die Hölle gerecht? Ja, sie wird von einem gerechten Gott an diejenigen verhängt, die ihm keinen Glauben schenken bzw an das Evangelium nicht geglaubt haben. 

Daran halt ich fest. 

Ich bete und hoffe vom Herzen, dass dir Gott dir Erkenntnis schenkt, diese Wahrheit akkurat zu verstehen. Gottes Segen

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