Kommt man nach einem Gespräch gescheiterten Selbstmordversuch immer in die Psychiatrie?

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7 Antworten

Zu Deiner Angst (in Österreich) zwangseingewiesen zu werden - das passiert nur unter best. Voraussetzung (psychisch krank, Gefährdung des eigenen oder fremden Lebens, keine and. Behandlungs-/Betreuungsmögl.) und va entscheidet das nicht eine Pers. alleine sondern Amts-/Polizeiarzt & Abt.leiter der Klinik & Gericht & Patient erhält einen Patientenanwalt!

Die Betreuung und Behandlung von Menschen mit psychischen Erkrankungen ist ein hochsensibler Bereich. Immer wieder treffen Interessen der Betroffenen, ihrer gesetzlichen Vertreter, der Angehörigen sowie die Erfahrungen der Ärzte und des Pflegepersonals hart aufeinander. Eine besondere Rolle spielen dabei die Rechte der Patienten, ihre Bedürfnisse und Wünsche.

Das Verhältnis zwischen Ärzten, Pflegefachkräften, Therapeuten, anderen Gesundheits- sowie Sozialberufen und Patienten hat sich an psychiatrischen Krankenhäusern und Abteilungen in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Gegenseitige Bereitschaft zum Dialog, Einbeziehen von sozialen und familiären Faktoren, das Bemühen um eine umfassende Aufklärung und eine möglichst hohe Mitwirkung der Patienten gehören inzwischen zum Selbstverständnis der modernen Psychiatrien.

Auch die Tätigkeit der Patientenanwaltschaft hat die Position der Patienten in der Psychiatrie gestärkt. Durch sie wird eine den verfassungsgesetzlichen und unterbringungsrechtlichen Regelungen entsprechende Vertretung der zwangsweise untergebrachten Patienten sicher gestellt.

Die unabhängigen Patientenanwälte arbeiten vor Ort im Krankenhaus, haben unmittelbaren Kontakt mit den Patienten und unterstützen sie mit Rat und Tat. Weiters stehen sie in einem kontinuierlichen Dialog mit Ärzten und Pflegepersonal.

Lies diese informative, kompetente österreichische Broschüre durch http://www.vertretungsnetz.at/fileadmin/user\_upload/1\_SERVICE\_Publikationen/Broschuere\_PatRechte\_2013\_web.pdf

Wir alle sind Menschen, auch Ärzte und wo Menschen sind passieren Fehler
und in der Vergangenheit lief sicherlich vieles falsch. Die Medizin entwickelt sich jedoch laufend weiter, es gibt heute Qualitätskontrollen & es wird in Teams gearbeitet (Diagnosen & Therapie besprochen).

Menschen reagieren nun mal unterschiedlich, deshalb wirken auch nicht alle Medikamente bei allen, geschweige denn gleich! Aber deshalb alles verteufeln, weil nicht allen (gleich) geholfen werden kann? Medikamente nicht mehr einsetzen, weil sie einige wenige nicht vertragen - und die vielen, denen sie helfen?

Hast Du schon mal gegoogelt wie KVPM ausserhalb Scientology wahrgenommen wird? Wären sie harmlos würden sie kaum staatlich überwacht. http://www.verfassungsschutz-bw.de/,Lde/Startseite/Arbeitsfelder/\_Staatlicher+Kinderklau\_+KVPM+wird+wieder+aktiv

Hilft Dir Scientology jetzt? NEIN? Brauchst Du Hilfe? JA ... also wende Dich an

Psychosozialen (Not)Dienste Tel: 01/31330, zäglich 0-24 Uhr
www.psychosozialedienste.at

oder

.Rat auf Draht Teenager-Hotline des ORF  Tel.: 147 (Mo-So 0–24 Uhr), kostenlos

Österreichweite Notrufnummer für Kinder & Jugendliche. Hier stehen dir rund um die Uhr professionelle BeraterInnen (PsychologInnen, PsychotherapeutInnen, Lebens-& SozialberaterInnen) zur Verfügung. Über jedes Problem kann man sprechen oft ist eine Situation gar nicht so ausweglos, wie sie scheint! www.rataufdraht.orf.at

oder Nr. 142 http://www.telefonseelsorge.at/institution/8172/ueberuns/article/66116.html

weitere http://www.notruf.at/branchen/sozial.htm

ebenso http://derstandard.at/1220457786810/Wohin-in-Krisensituationen

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Kommentar von YanaliaSaira
19.07.2017, 18:09

Ich brauche keine Hilfe. Die Frage handelt nicht von mir. 

Übrigens verteufeln nicht alle Leute KVPM. 

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Eine Zwangseinweisung in die Psychiatrie ist nur dann von Nöten, wenn der Betroffene akut gefährdet ist, sich oder anderen etwas anzutun - und da das nach einem gescheiterten Suizidversuch meist der Fall ist, wird diese in dem Falle auch meist vorgenommen, zumindest kurzfristig.

Aber nicht immer ist man dann für Wochen und Monate an die Psychiatrie gefesselt - manche Suizidenten bekommen auch erst nach einem gescheiterten Suizidversuch die Augen geöffnet und ändern beispielsweise ihr Leben komplett. Dann kann es auch sein, dass du nach verhältnismäßig kurzer Zeit schon wieder nach Hause gehen darfst. Das hängt aber von den Psychiatern in der Psychiatrie ab.

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Du wirst mit 1-2 Psychiatern sprechen müssen.

Wenn die über zeugt davon sind, dass du nicht erneut probierst dich umzubringen, kannst du gehen.

Wenn der Verdacht besteht, dass du dich erneut in Lebensgefahr begibst, wirst du stationär aufgenommen.

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Du wirst erst entlassen, wenn Psychiater oder Psychotherapeuten sich ziemlich sicher sind, dass Du keine weiteren Suizidabsichten hast.

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Ist die Vorstellung an die Psychiatrie stationär ( fuer bestimmte Zeit)  so viel graesslicher als die Vorstellung eines erfolgreichen Suizids? 

Weist du denn nicht, dass wir gerade deine Fragen und Antworten vielleicht am meisten vermissen werden wenn du sie nicht mehr stellen kannst.

Fuer mich ist es wichtiger dir zu sagen,  dass man dir helfen sollte mit deinem Problem ( Lebensmuedigkeit / Kurzschlussreaktion) umzugehen als dass man dich,  nachdem du alle getauscht hast vorzeitig aus der Psychiatrie entlässt und erneut Hand an dich legt. 

In ein Psychiater berichtet,  erzählt Prof. Buerger - Prinz,  ehemaliger.Leit er des Hamburger Uni Klinikums folgenden Fall 

Eine begabte Pianistin,  Mutter eines Kindes und verheiratet,  befindet sich in der Psychiatrie,  wegen Suizidgefaehrdung. 

 Eines Tages wuenscht sie sich ihre Familie besuchen zu duerfen,  die Aerzte sind unsicher,  sagen dem Mann er muesse gut aufpassen,  

Se darf also ihre Familie besuchen,  als der Ehemann dann fuer einen Augenblick nicht aufpasst öffnet sie die Balkontuer,  sie springt in den Tod und verlässt auf ewig die Familie 

Ich wollte dich nicht traurig sondern etwas nachdenklich machen 

Mit den allerbesten Gruessen 

Prinz Eugen 3

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Kommentar von YanaliaSaira
18.06.2017, 12:14

Die Vorstellung in die Psychiatrie zu kommen ist grässlich. Die eines erfolgreichen Suizides nicht. 

Ganz verstehe ich den post zwar nicht, Trotzdem danke

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Nicht immer aber immer öfter.

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Nicht umbedingt
Wird wohl eher auf eine Therapien hinauslaufen

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