Kommt im Abitur viel Mathematik vor?

7 Antworten

Also aus Sicht des Studiums eines MINT-Faches kommt im Abi GAR KEINE Mathematik vor, sondern nur ein bisschen "Rechnen". :)

Allerdings hast du geschrieben, dass du in Mathe eine "Niete" bist, und dazu muss ich mal sagen, dass Schulmathematik rein gar nichts mit Talent, sondern ausschließlich etwas mit guten Lehrmitteln und Fleiß zu tun hat.

Das heißt, dass a) entweder deine Nachhilfe nichts taugt und du sie schleunigst wechseln solltest ... oder b) einfach dass du faul bist. Welche der beiden Möglichkeiten eher zutrifft, kannst nur du selbst entscheiden.

Mit einer guten Nachhilfe kann man den gesamten Stoff von der ersten Klasse bis zum Abitur durchaus binnen 6-8 Wochen lernen bzw. wiederholen und auf glatt Eins kommen, vorausgesetzt, du bist bereit dich ab und zu mal hin zu setzen und zu üben. (Ich weiß das, weil ich früher selbst 6er Schülern Nachhilfe gegeben hatte, und die waren in weniger als zwei Monaten Klassenbeste/r ... ohne Ausnahme! Und viele Nachhilfe-Unternehmen werben sogar damit: "Nach 6 Wochen Eins, oder Geld zurück!" oder so ähnlich ...)

Falls du also nicht gerade an Dyskalkulie leidest, und wirklich besser werden willst (!), sprich mit deinen Eltern darüber, und kümmere dich um eine bessere Nachhilfe. Und streng dich an, denn das Lernen an sich kann dir selbst die beste Nachhilfe nicht abnehmen!

Viel Erfolg! :)

PS: Und rede dir nicht ein, eine "Niete" zu sein, sonst glaubst du das irgendwann tatsächlich noch! Hab mal ein bisschen mehr Selbstvertrauen! ;)

Wenn man davon ausgeht, dass Realschüler am Gymnasium sich um ca. 1 Notenstufe verschlechern, könntest Du in Mathe Schwierigkeiten bekommen.

Das Gymnasium geht auch deutlich schneller durch den Stoff (z.B. EF):
Bedingte Wahrscheinlichkeiten, Differenzialrechnung, Analytische Geometrie (Vektorrechnung).

https://www.schulentwicklung.nrw.de/lehrplaene/lehrplannavigator-s-ii/gymnasiale-oberstufe/mathematik/hinweise-und-beispiele/schulinterner-lehrplan/schulinterner-lehrplan.html

Am besten versuchst Du, Dir den Stoff selbst zu erarbeiten. Es gibt gute Bücher zum Selbststudium z.B. "Oberstufenmathematik leicht gemacht" von Peter Dörsam oder die Bücher aus dem Stark Verlag.

Gute Nachhilfe für die Oberstufe wirst Du kaum bekommen, und wenn, dann wohl nur sehr teuer.

FOS und HBFS führen etwa auf Realschulniveau den Mathestoff fort. Ist aber dort dann natürlich auch nicht ohne!

Meine große Schwester hat mal Nachhilfe in Mathe gegeben, und ihre Nachhilfeschüler haben sich teilweise um 2-3 Noten verbessert. Auch ein Klassenkamerade von mir hatte immer große Probleme in Mathe, aber vor dem Abitur hat er Nachhilfe genommen, hat sich richtig reingehängt und im Abitur eine 2 geschrieben. Er war besser als ich, und ich galt lange als das Mathegenie der Klasse!

Solange du auf 4,3 stehst, würde ich mir nicht zu große Hoffnungen machen, dass du das Abitur bestehst. Aber bevor du aufgibst, versuch es nochmal mit einer anderen Nachhilfe. Wenn deine Nachhilfe ÜBERHAUPT NICHTS gebracht hat, kann sie nicht besonders gut gewesen sein!

Exakt meine Meinung! :)

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Hi, ja, ein guter Nachhilfelehrer sollte eine Sache a) auf verschiedene Arten erklären können und b) seine Aufgabe ist es auch, genau den Punkt zu finden, wo es im Verständnis hapert.

Das ist wie ein guter Kriminalkommissar, der durch Fragen und Rückschlüsse "den Schuldigen" findet.

Es reicht nicht, nur den Stoff verstanden zu haben und ihn auf eine Art zu erklären.

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