Kommt hier die Haftpflichtversicherung für auf?

6 Antworten

Nun hat er einen nicht unerheblichen Schaden an meinem Fahrzeug verursacht.

Schäden am eigenen Fahrzeug reguliert die Vollkaskoversicherung. Die KFZ-Haftpflicht reguliert die Schäden, die mit dem versicherten Fahrzeug anderen zugefügt werden.

Ich bin bei beiden Fahrzeugen der Halter laut KFZ-Schein. Versicherungsnehmer wäre in diesem Fall mein Sohn.

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@cheyenne02

Es wurde also ein Fahrzeug durch ein anderes beschädigt? Das habe ich aus Deiner Frage so nicht herauslesen können. Beide Fahrzeuge sind Dein Eigentum, aber beide sind über unterschiedliche Personen versichert? Das ist ja noch komplizierter als https://www.verkehrslexikon.de/Texte/Rspr2081.php Melden solltet Ihr den Schaden auf jeden Fall, ob er reguliert wird, kann ich leider nicht sagen.

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@GanMar

Im verlinkten Urteil ist der Geschädigte aber Eigentümer beider Pkw und hat sich somit selbst geschädigt. Das ist beim FS aber nicht der Fall. 

Außerdem greift im Link A.1.5.6 AKB des GDV, wonach Schadenersatzansprüche des VN gegenüber mitversicherten Personen ausgeschlossen sind. Im vorliegenden Fall ist es aber genau umgekehrt, da hat eine mitversicherte Person Ansprüche an den VN, und diese sind nicht ausgeschlossen. 

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@NamenSindSchwer

Ich bin mir bewußt, daß das von mir verlinkte Urteil nicht mit dem hier geschulderten Fall identisch ist und auch nicht analog geschlossen werden kann.

Jedoch findet sich in dem Urteil ein Hinweis auf einen Haftungsausschluß, wenn beide beteiligten Fahrzeuge zum Vermögen des Geschädigten gehören.

Es wäre also zu prüfen, ob ein Fahrzeughalter ein "Dritter" in Bezug auf einen abweichenden Versicherungsnehmer wäre und ob diese Konstellation in irgend einer Art und Weise vertraglich geregelt ist. Und ich vermute mal, daß es so ist. Denn sonst würde man ja keine Vollkasko brauchen. Ich bin Halter (Eigentümer) und meine Freundin versichert und fährt das KFZ. Fährt sie die Karre vor den Baum, müßte ihre KFZ-Versicherung mir haften, weil ja mein Eigentum nun Schrott ist? Nein, das ist ausgeschlossen. Allerdings kenne ich den exakten Wortlaut dieser Ausschlußklausel nicht und dort könnte sich eben auch eine Formulierung finden, die den Ausschluß aller mir zugefügten Sachschäden mit eben diesem "fremdversicherten" KFZ bewirkt.

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@GanMar

Denn sonst würde man ja keine Vollkasko brauchen. Ich bin Halter (Eigentümer) und meine Freundin versichert und fährt das KFZ. Fährt sie die Karre vor den Baum, müßte ihre KFZ-Versicherung mir haften, weil ja mein Eigentum nun Schrott ist?

Der Gedanke ist vollkommen richtig, aber so weit schauen die Versicherungen natürlich auch voraus ;-)

Das ist über einen weiteren Ausschluss geregelt wonach in der Kfz Haftpflicht grundsätzlich alle Schäden am Fahrzeug selber nicht mitversichert sind. 

wenn beide beteiligten Fahrzeuge zum Vermögen des Geschädigten gehören

Und genau das sollte hier ja nicht der Fall sein. Denn nur weil Papa Halter ist, ist das Fahrzeug nicht automatisch seinem Vermögen zuzuordnen. 

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@NamenSindSchwer

Denn nur weil Papa Halter ist, ist das Fahrzeug nicht automatisch seinem Vermögen zuzuordnen.

Automatisch nicht, das wäre also zu prüfen.

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"Dein Fahrzeug" ist ein anderes Fahrzeug als das "deines Sohnes"?

Natürlich müssen Halter und VN nicht die selbe Person sein, damit die Versicherung greift. 

Bei dem Fall herrscht etwas Konfusion bezüglich der Frage ob es einen Geschädigten Dritten gibt. Aus meiner Sicht ist das der Fall. Du bist als Halter zwar grundsätzlich mitversicherte Person in der Versicherung deines Sohnes, allerdings sind Ansprüche der mitversicherten Personen an den VN nicht ausgeschlossen (im Gegensatz zu Ansprüchen des VN an mitvers. Personen).

Dass dein Sohn Eigentümer des verursachenden Fahrzeugs ist, könnt ihr ja sicherlich beweisen. 

Ich habe das Fahrzeug meines Sohnes aus steuerlichen Gründen auf meinen Namen zulassen müssen. Die Versicherung zahlt er selbst und hat auch eine andere Versicherungsgesellschaft als ich.

Bei meinem "eigenen" zweitem Fahrzeug bin ich Halter und Versicherungsnehmer.

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@cheyenne02

Wie gesagt, das sollte funktionieren auch wenn ihr Anfangs vl. mit ein paar Rückfragen zu dem Thema rechnen müsst. 

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.... wer sich so eine teure, die teuerste Variante überhaupt, leistet, sollte auch in der Lage sein, seinen Berater/Makler einzubinden.

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11.3

(2) Besserstufung bei schadenfreiem Verlauf Ist Ihr Vertrag während eines Kalenderjahres schadenfrei verlaufen und hat der Versicherungsschutz während dieser Zeit ununterbrochen bestanden, wird Ihr Vertrag in die nächst bessere SF-Klasse nach der jeweiligen Tabelle in Ziffer 11.12 eingestuft.

(4) Besserstufung bei Verträgen mit SF-Klassen 1/2, S, 0 oder M Hat der Versicherungsschutz während des gesamten Kalenderjahres ununterbrochen bestanden, stufen wir Ihren Vertrag aus der SF- Klasse 1/2, S, 0 oder M bei schadenfreiem Verlauf in die SFKlasse 1 ein. Hat Ihr Vertrag in der Zeit vom 2. Januar bis 1. Juli eines Kalenderjahres mit einer Einstufung in SF-Klasse 1/2 oder 0 begonnen und bestand bis zum 31. Dezember mindestens sechs Monate Versicherungsschutz, wird er bei schadenfreiem Verlauf ab Beginn des folgenden Versicherungsjahres wie folgt eingestuft:

von SF-Klasse 1/2 nach SF-Klasse 1

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Bezogen auf die (4) hat bei mir der Versicherungsschutz vom 29.07.2016 bis zum 31.12.2017 der Versicherungsschutz über ein gesamtes KALENDERJAHR bestanden. Trotzdem wollen die erst zum 9. August 2018 meine SFK auf die 1 setzen.

Nach (2) muss der Vertrag ein ganzes Kalenderjahr bestanden haben, nicht der Versicherungsschutz. Ist die Klausel überhaupt zulässig? Gibt es hier keine gesetzliche Grundlage? Habe ich als Autofahrer nach über einem ganzen unfallfreien versicherten Kalenderjahr keinen Anspruch auf die SFK 1? Immerhin hat die neue Versicherung damit geworben, keine Verluste bei der SFK befürchten zu müssen und über all, selbst bei Wiki oder dem ADAC steht drinnen, dass der Autofahrer keine Angst um seine SFK haben muss. Zum 09.08.2018 bin über zwei volle Jahre Autofahrer...

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