Kommt es nicht auffällig, wenn man als Zeuge/Angeklagter in einem Verfahren einzelne Aussagen verweigert, weil man sich selbst belasten würde?

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2 Antworten

In der Tat. Die Verweigerung der Beantwortung einzelner Fragen macht in der Tat einen schlechten Eindruck und lässt durchaus Rückschlüsse zu. Anders als häufig behauptet, darf das Schweigen des Täters in diesem Fall nämlich gegen ihn verwendet werden.

Was dagegen nicht geht, ist das Schweigen des Täters negativ zu verwenden, wenn er überhaupt nichts sagt. Das würde gegen den sogenannten nemo tenetur Grundsatz verstoßen.

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Kommentar von Michael2504
25.11.2016, 00:15

Das hört sich schlüssig an. Aber ich zweifle das ein Zeuge, der auf einzelnen Fragen die Aussage verweigert, weil er sich in eine anderen Sache belastet, negativ auffällt. Z.B eine OWI im diesen Zusammenhang. 

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Aussageverweigerung darf einem nicht negativ ausgelegt werden.

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