Kommt eigentlich bald das Ende?

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23 Antworten

Ich greife mal den von dir erwähnten Text aus der Bibel auf und zitiere ihn in voller Länge:

Alles dies aber widerfuhr jenen als Vorbild und ist geschrieben worden zur Ermahnung für uns, über die das Ende der Zeitalter gekommen ist. (1. Korinther 10:11)

Der wichtige Teil, der bei deiner Anführung fehlt, ist der 'zur Ermahnung für uns'. Wer ist hier mit 'uns' gemeint? Dazu zitiere ich aus dem Anfang des Korintherbriefes:

Paulus, berufener Apostel Christi Jesu durch Gottes Willen, und Sosthenes, der Bruder, an die Gemeinde  Gottes, die in Korinth ist, den Geheiligten in Christus Jesus, den berufenen Heiligen, samt allen, die an jedem Ort den Namen unseres Herrn Jesus Christus anrufen, ihres und unseres Herrn.

(1. Korinther 1:1-2)

Paulus ist hier also in das 'uns' mit einzuschließen. Daraus folgt nun also auch, dass Paulus zu denen gehört, über die das Ende der Zeitalter gekommen ist. Dies steht nun wiederum in Harmonie mit vielen anderen Äußerungen der Apostel. Sie predigten die baldige Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus zur Zeit der damaligen Generation.

Jesus ist am Ende der Zeiten offenbart worden (1. Petrus 1:20). Jesus hat in den letzten Tagen gelebt (Hebräer 1:1-2). Jesus ist in der Vollendung der Zeitalter offenbar geworden (Hebräer 9:26). Der Apostel Petrus verkündete, dass das Ende aller Dinge nahe gekommen sei (1. Petrus 4:7). Dies ist nur eine Auswahl der Bibeltexte. Mehr Texte dazu kannst du auch in anderen Beiträgen von mir finden.

An anderer Stelle fragst du, ob 'sehr bald das Ende hereinbricht wie damals in den Tagen Noahs und Lots'. Ein Ende so wie es in den Tagen Noahs war wird es nie wieder geben. Das hat Gott zu sich selbst gesprochen und dafür hat er einen Bund mit uns geschlossen:

Und Jahwe roch den wohlgefälligen Geruch, und Jahwe sprach in seinem Herzen: Nicht noch einmal will ich den Erdboden verfluchen wegen des Menschen; denn das Sinnen des menschlichen Herzens ist böse von seiner Jugend an; und nicht noch einmal will ich alles Lebendige schlagen, wie ich getan habe. (1. Mose 8:21)

Ich richte meinen Bund mit euch auf, dass nie mehr alles Fleisch ausgerottet werden soll durch das Wasser der Flut, und nie mehr soll es eine Flut geben, die Erde zu vernichten. (1. Mose 9:11)

Hier stellt sich also schon die Frage, welcher Art das Ende denn nun sein würde. Mir scheint, als ob du mit deiner Äußerung auf das 17. Kapitel des Lukasevangeliums verweisen wolltest:

Und wie es in den Tagen Noahs geschah, so wird es auch sein in den Tagen des Sohnes des Menschen: Sie aßen, sie tranken, sie heirateten, sie wurden verheiratet bis zu dem Tag, da Noah in die Arche ging und die Flut kam und alle umbrachte. Ebenso auch, wie es geschah in den Tagen Lots: Sie aßen, sie tranken, sie kauften, sie verkauften, sie pflanzten, sie bauten; an dem Tag aber, da Lot von Sodom hinausging, regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und brachte alle um.  Ebenso wird es an dem Tag sein, da der Sohn des Menschen offenbart wird.

 

An jenem Tag - wer auf dem Dach sein wird und sein Gerät im Haus hat, der steige nicht hinab, um es zu holen; und wer auf dem Feld ist, wende sich ebenso wenig zurück.  Gedenkt an Lots Frau!

 

(Verse 26-32)

Achte bitte darauf, dass Jesus hier zwischen den Tagen Noahs bzw. Lots und dem Tag Noahs bzw. Lots unterscheidet. In den Tagen aßen und tranken sie alle, Noah, Lot und ihre Familien mit eingeschlossen. An dem Tag aber, da Noah und seine Familie in die Arche gingen und Lot und seine Familie die Stadt verließen, da folgten die anderen ihnen nicht. Selbst Lots Frau drehte sich leider wieder um. An diesem Tag, an dem der Herr offenbart werden würde, sollten seine Jünger entschlossen fliehen:

Wenn ihr aber den Gräuel der Verwüstung stehen seht, wo er nicht sollte - wer es liest, merke auf! -, dann sollen die in Judäa auf die Berge fliehen; wer auf dem Dach ist, soll nicht hinabsteigen und nicht hineingehen, um etwas aus seinem Haus zu holen; und wer auf dem Feld ist, soll nicht zurückkehren, um seinen Mantel zu holen. Wehe aber den Schwangeren und den Stillenden in jenen Tagen! (Markus 13:14-17)

In Lukas 21 finden wir eine weitere hilfreiche Information, wann seine Jünger fliehen sollten:

Wenn ihr aber Jerusalem von Heerscharen umzingelt seht, dann erkennt, dass seine Verwüstung nahe gekommen ist! Dann sollen die in Judäa auf die Berge fliehen, und die, die in seiner Mitte sind, daraus fortgehen, und die, die auf dem Land sind, nicht dort hineingehen. Denn dies sind Tage der Rache, dass alles erfüllt werde, was geschrieben steht. Wehe aber den Schwangeren und den Stillenden in jenen Tagen! Denn große Not wird auf der Erde  sein und Zorn gegen dieses Volk.

(Lukas 21:20-23)

Der Vergleich mit den Tagen Noahs bzw. Lots bezieht sich also darauf, dass es wieder einmal solche geben würde, die den Ort des Gerichts verlassen würden, um sich in Schutz zu begeben. Leider würde es auch wieder viele geben, die dies nicht tun würden. Genauso wie das Gericht Gottes zur Zeit Lots

, gegen Sodom und Gomorra, 

ein begrenztes und nicht ein globales Gericht war, so würde dieses Gericht gegen Jerusalem gerichtet sein. 

Allzu oft und voreilig wird leider gegen diese klaren Aussagen unseres Herrn und Meisters Jesus Christus der Vers 21 aus Matthäus Kapitel 24 angeführt:

Denn dann wird große Bedrängnis sein, wie sie von Anfang der Welt bis jetzt nicht gewesen ist und auch nie sein wird.  

(Vgl. auch Markus 13:19)

Der Gedanke ist wie folgt: Es habe mittlerweile viel schlimmere Zeiten der Bedrängnis gegeben, so zum Beispiel die beiden Weltkriege.

Bei den Worten Jesus handelt es sich jedoch um typisch hyperbolische Sprache, die auch oft im Alten Testament verwendet wird. Wortwörtlich gelesen muss hyperbolische Sprache falsch verstanden werden. Ein Beispiel hierzu sind Texte zu den Königen Hiskia (2. Könige 18:5) und Josia (2. Könige 23:25):

Er vertraute auf Jahwe, den Gott Israels. Und nach ihm hat es seinesgleichen nicht gegeben unter allen Königen von Juda noch unter denen, die vor ihm waren. 

(2. Könige 18:5)

Seinesgleichen war vor ihm kein König gewesen, der so von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften sich zu Jahwe bekehrte, ganz nach dem Gesetz des Mose, und nach ihm kam seinesgleichen nicht auf.  

(2. Könige 23:25)

In beiden Fällen hat es seinesgleichen nicht gegeben. Wie geht das? Wortwörtlich gelesen führt es zu Widersprüchen, hyperbolisch gelesen jedoch keineswegs.

Die Ausgangsfrage der Jünger und deren Kontext lesen wir zu Beginn des 24. Matthäuskapitels:

Und Jesus trat hinaus und ging von dem Tempel weg; und seine Jünger traten zu ihm, um ihn auf die Gebäude des Tempels aufmerksam zu machen. Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Seht ihr nicht dies alles? Wahrlich, ich sage euch: Hier wird nicht ein Stein auf dem anderen gelassen werden, der nicht abgebrochen werden wird. Als er aber auf dem Ölberg saß, traten seine Jünger für sich allein zu ihm und sprachen: Sage uns, wann wird das sein, und was ist das Zeichen deiner Ankunft und der Vollendung des Zeitalters ?

(Verse 1-3)

Die Jünger fragen also wann denn nun der Tempel zerstört werden würde und bringen dies in Verbindung mit der Ankunft des Herrn und der Vollendung des Zeitalters. Jesu Antwort enthält keine Korrektur dieser Ausgangsfrage. Es gibt keinen Anlass diese Ereignisse als getrennt anzusehen, wenn Jesus und seine Jünger dies auch nicht so sahen.

Nun noch ein Auszug aus einem meiner anderen Beiträge zur Verkündigung des Evangeliums:

Jesus sprach auf dem Ölberg zu seinen engen Jüngern und späteren Aposteln. Diese Apostel sollten zu gegebener Zeit erkennen können, dass das Ende herbeigekommen war.

Ein unmissverständliches Zeichen, welches Jesus seinen Aposteln gab, war die Verkündung des Evangeliums auf dem ganzen Erdkreis (griech. oikoumene) und zu allen Nationen (griech. pasin tois ethnesin): 

Und dieses Evangelium des Reiches wird gepredigt werden auf dem ganzen Erdkreis, allen Nationen zu einem Zeugnis, und dann wird das Ende kommen. (Matthäus 24:14) 

Was sagen die Apostel in Bezug auf die Verkündung des Evangeliums zu ihrer Zeit?

Der Apostel Paulus schreibt in Römer 10:16-18 folgendes über die Verkündung des Evangeliums:

Aber nicht alle haben dem Evangelium gehorcht. Denn Jesaja sagt: "Herr, wer hat unserer Verkündigung geglaubt?" Also ist der Glaube aus der Verkündigung, die Verkündigung aber durch das Wort Christi. Aber ich sage: Haben sie etwa nicht gehört? Ja, gewiss. "Ihr Schall ist hinausgegangen zu der ganzen Erde und ihre Reden zu den Grenzen des Erdkreises."

Der Apostel Paulus benutzt hier das gleiche Wort Erdkreis (griech. oikoumene), wie Jesus in Matthäus 24:14. Das Evangelium wurde auf dem gesamten Erdkreisverkündet. In Römer 16:25-27 schreibt der Apostel Paulus über die Verkündung des Evangeliums:

Dem aber, der euch zu stärken vermag nach meinem Evangelium und der Predigt von Jesus Christus, nach der Offenbarung des Geheimnisses, das ewige Zeiten hindurch verschwiegen war, jetzt aber offenbart und durch prophetische Schriften nach Befehl des ewigen Gottes zum Glaubensgehorsam an alle Nationen bekannt gemacht worden ist, dem allein weisen Gott durch Jesus Christus, ihm sei die Herrlichkeit in Ewigkeit! Amen.

Der Apostel Paulus benutzt hier das gleiche Wort Nationen (griech. panta ta ethne), wie Jesus in Matthäus 24:14. Das Evangelium wurde bereits allen Nationen verkündet. Denselben Sachverhalt wirst du auch für Markus 16:15 und Kolosser 1:6 finden. In Kolosser 1:23 sagt Paulus, dass das Evangelium in der gesamten Schöpfung gepredigt worden ist.

Immer wieder finden wir dasselbe Muster: Jesus sagte voraus, dass Evangelium verkündet werden muss und die Apostel sagen, dass es bereits verkündet worden ist.

Abschließender Rat:

Wenn wir dem Wort der Apostel vertrauen, wissen wir, dass das Ende bereits gekommen ist. Alle anderen sensationalistischen Spekulationen sind menschengemacht und abträglich für den Glauben an Gott und seine Verheißungen. Wie viele haben haben schon in ihrem Glauben Schiffbruch erlitten, weil sich die vielen neuzeitlichen Endzeiterwartungen nicht erfüllt haben. 

Wir sollten uns, wie Timotheus, von solchen unheiligen leeren Reden abwenden, damit wir nicht vom Glauben abkommen (1. Timotheus 6:20f.)

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Hallo Manniboy9,

in der Tat lässt die Bibel erkennen, dass "Ende" nahe bevorsteht. Wenn die Bibel jedoch vom "Ende" spricht, dann meint sie damit nicht die Vernichtung allen menschlichen Lebens, sondern die Beseitigung der heutigen bösen Welt.

Die Bibel gibt uns jedoch auch Anlass für Optimismus, da sie zeigt, dass Gott sein ursprüngliches Vorhaben, aus der gesamten Erde ein Paradies zu machen, niemals aufgegeben hat. Bekannterweise sind wir heute jedoch von paradiesähnlichen Verhältnissen weit entfernt. Es hat den Anschein, als ob Gottes ursprüngliches Vorhaben mit den Menschen gescheitert sei. Dem ist jedoch nicht so! Gott lässt stets das wahr werden, was er einmal beschlossen hat, wie das aus seinen eigenen Worten hervorgeht: "Denn so, wie der strömende Regen und der Schnee von den Himmeln herabkommt und nicht an jenen Ort zurückkehrt, es sei denn, er habe tatsächlich die Erde satt getränkt und sie [Ertrag] hervorbringen und sprossen lassen und dem Sämann tatsächlich Samen gegeben und Brot dem Essenden,   so wird sich mein Wort erweisen, das aus meinem Mund hervorgeht. Es wird nicht ergebnislos zu mir zurückkehren, sondern es wird gewiss das tun, woran ich Gefallen gehabt habe, und es wird bestimmt Erfolg haben in dem, wozu ich es gesandt habe" (Jesaja 55:10,11).

An vielen Stellen in der Bibel kann man davon lesen, dass Gott noch immer vor hat, aus der Erde ein Paradies zu gestalten, das von Menschen bewohnt wird, die nicht mehr dem Tod und der Unvollkommenheit unterworfen sind. Hier sind einige Auszüge aus der Bibel, die das klar und deutlich belegen:

„Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, und sie werden immerdar darauf wohnen.“ (Psalm 37:29)

„Die Erde besteht sogar auf unabsehbare Zeit [oder: für immer].“ (Prediger 1:4).

„Er wird tatsächlich den Tod für immer verschlingen, und der Souveräne Herr Jehova wird gewiss die Tränen von allen Gesichtern abwischen.“ (Jesaja 25:8).

„Zu jener Zeit werden die Augen der Blinden geöffnet, und die Ohren der Tauben, sie werden aufgetan. Zu jener Zeit wird der Lahme klettern wie ein Hirsch, und die Zunge des Stummen wird jubeln. Denn in der Wildnis werden Wasser hervorgebrochen sein und Wildbäche in der Wüstenebene.“ (Jesaja 35:5, 6).

„Er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer noch Geschrei noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“ (Offenbarung 21:4).

"Die ganze Erde ist zur Ruhe gekommen, ist frei geworden von Ruhestörung. Die Menschen sind fröhlich geworden mit Jubelrufen" (Jesaja 14:7).

„Sie werden gewiss Häuser bauen und sie bewohnen; und sie werden bestimmt Weingärten pflanzen und deren Fruchtertrag essen. Sie werden nicht bauen und ein anderer es bewohnen; sie werden nicht pflanzen und ein anderer essen. Denn gleich den Tagen eines Baumes werden die Tage meines Volkes sein; und das Werk ihrer eigenen Hände werden meine Auserwählten verbrauchen.“(Jesaja 65:21, 22).

Diese kleine Auswahl an Bibeltexten zeigt, dass Gott sein Vorhaben mit der Erde und den Menschen nicht aufgegeben hat. Die Zeit, in der Gott den Menschen sich selbst überlassen hat, wird bald zu Ende sein. Dann werden auch die folgenden Bitten des "Vaterunser" in Erfüllung gehen, die da lauten: " Dein Reich komme, dein Wille geschehe wie im Himmel, so auch auf der Erde" (Matthäus 6:9,10).

Um das erleben zu können, reicht es allerdings nicht, die Hände in den Schoß zu legen und abzuwarten. Durch sie folgenden Worte des Apostels Paulus wendet er sich im Grunde an uns alle: "Wohl hat Gott über die Zeiten solcher Unwissenheit hinweggesehen, doch lässt er jetzt den Menschen sagen, dass sie alle überall bereuen sollten.  Denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er die bewohnte Erde in Gerechtigkeit richten will durch einen Mann, den er [dazu] bestimmt hat, und er hat allen Menschen eine Gewähr [dafür] gegeben, indem er ihn von den Toten zur Auferstehung gebracht hat" (Apostelgeschichte 17:29-31).


Was gibt es denn, was Menschen "bereuen" sollten? Nun, das ist ganz einfach: Es sollte uns allen Leid tun, sofern wir bisher nicht nach Gottes Willen gelebt haben. Wenn man an diesem Punkt angelangt ist, dann verspürt man den inneren Wunsch, Gott und seine Anforderungen kennenzulernen und kommt der folgenden Einladung gerne nach: "Naht euch Gott und er wird sich euch nahen" (Jakobus 4:8). Das zu tun, bildet die beste Garantie dafür, das nahende Ende zu überleben.

LG Philipp

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"Dies aber wisse, dass am Ende der Tage schwere Zeiten eintreten werden, denn ..." 2. Thimotheus 3,1

Der Ausdruck die letzten Tage bezieht sich auf die Tage zwischen der apostolischen Zeit und der Erscheinung Christi zur Aufrichtung Seines (Frieden) Reiches.

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hallo ! 

deine bibelkenntnisse sind ja recht gut, dein problem ist offensichtlich lediglich die reihenfolge der kuenftigen ereignisse.  vermutlich  (einiger deiner wortgebraeuche nach ) bist du zj-geschult ?

ich wuerde dir empfehlen deine frage im gebet vorzubringen,ER wird sie dir nach deinem vermoegen und reife beantworten.  als wiedergeborener christ bist du bereits gerettet, bereits "durch das gericht hindurchgegangen", unabhaengig wann das ende kommt (vor oder nach deinem biologischen ende). viele der endzeichen sind bereits wahrzunehmen ( die uhr ist am ablaufen, das ist mal sicher !), wichtig ist aber lediglich, ob du christus angehoerst oder nicht.

mara natha!   jurgen

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Biblisch gesehen, wird das Ende der gegenwärtigen bösen Weltzeit hereinbrechen, wenn Jesus Christus als Weltenrichter wiederkommen wird (Mt 24,36–44; 2. Tim 4,1). Dieser Tag kommt nicht, bevor nicht das Evangelium – die Heilsbotschaft Gottes – allen Völkern und in allen Sprachen verkündigt worden ist (Mt 24,14; Mk 13,10; Offb 7,9ff.).

Die Zwischenzeit wird gekennzeichnet sein von Anzeichen, die den Niedergang dieser alten Welt garantieren (Kriege, Hungersnöte, Seuchen), allerdings ohne dass diese Anzeichen irgendeinen zeitlichen Aufschluss hinsichtlich der Nähe des Weltendes liefern würden (im Ggs. zur Behauptung vieler, auch neuzeitlicher, falscher Propheten, die versuchen, anhand der Dichte von Katastrophenmeldungen das Weltende zu terminieren).

Kurz vor dem Kommen Christi wird sich die Bedrängnis verdichten, das jüdische Volk zu Christus bekehren, das Christentum weltweit offen angegriffen werden, und übernatürliche Phänomene werden deutlich machen, dass die kosmischen Ordnungen aus den Fugen geraten. Dann beginnen die göttlichen Gerichte, die sich über die Erde ergießen. Gerettet wird, wer Jesus Christus als seinen persönlichen Herrn und Retter angenommen hat (Joh 3,16–18.36; 5,24; 1. Thess 1,9f.).

Für mehr Infos zum Jüngsten Gericht und zum christlichen Glauben überhaupt (ein Video zum „Weltende“ wird auch noch folgen) siehe folgenden Kanal:

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Kommentar von KaeteK
28.08.2016, 10:48

Christen gehen nicht durch die Drangsal...lg

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Kommentar von 666Phoenix
31.08.2016, 19:24

So einen Pisskram habe ich selten gehört!

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Lieber manniboy9,

ich glaube, dass du ein Zeuge Jehovas bist, denn deine Wortwahl ist dafür typisch. Aber es soll kein Vorwurf sein. Du hast schon einige Antworten bekommen. Die meisten sind spöttisch bis verneinend, wenn es um das Ende geht. Und es wurde dir auch schon geschrieben, dass man Zeit und Stunde nicht weiß. Die Bibel ist hier eindeutig: Nicht einmal die Engel oder Jesus wissen den Zeitpunkt. Und was man nicht wissen kann, läßt sich auch nicht errechnen, wie es die Zeugen Jehovas immer wieder versucht haben.

Ich fasse die Aussage der Offenbarung einmal so zusammen: Die Geschichte der Menschheit hat ein Ende! Bevor das Ende kommt, werden die Verhältnisse auf der Erde immer bedrohlicher. Nach dem "großen Krieg Gottes"  bricht das Reich Gottes an.

Das steht nun ganz und gar im Gegensatz zu den optimistischen Vorstellungen aller jener Menschen, die nur im Haben, im Hier und Heute leben, ohne Glauben und ohne Gott. Dann wundert es mich nicht, dass sie spotten und ein Ende der Geschichte nicht wahrhaben wollen.

Haben wir eine Zukunft?

Das hängt davon ab, was wir von ihr erwarten. Wenn es stimmt, dass die Zukunft immer im Heute beginnt, dann sieht es für uns schlecht aus.

Wenn ich an die vielen Nachrichten der vergangenen Jahre denke, dann habe ich nur eine allgemeine Erinnerung, einen Eindruck, der immer wieder bestätigt wurde: Die Nachrichten sind über mich hereingebrochen wie ein donnernder Wasserfall. Eine Unglücksmeldung jagte die nächste. Es schien sich alles zu überschlagen und man kam gar nicht dazu etwas zu verarbeiten, dann war schon die neue schreckliche Nachricht da.

Kriege (ich glaube, dass dies nicht mehr das richtige Wort ist), Naturkatastrophen, Umweltzerstörungen, kleine Weltuntergänge, Ungeheuerlichkeiten, Bedrohungen, perspektivlose und gewissenlose Politik, Entsetzen und Grauen: Das geschieht täglich und wird zu unserem Alltag. Und dann die allgemeine Lage: Jeder verliert jeden, jeder scheint gegen jeden zu sein. Ist das schon der Untergang oder erst seine Ouvertüre?

Das ist alles nicht neu! Mich würde interessieren, wie frühere Generationen die Welt wahrgenommen haben. Lange suchen muss man nicht. Schon ein Papyrus aus dem alten ägyptischen Reich schreit heute noch eine Klage in unsere Ohren über die unzumutbaren Verhältnisse, mit denen ein kleiner Mensch am Nil nicht mehr zurechtkam. Und so geht es weiter. Die ganze Geschichte hindurch hatten die Menschen immer mehr oder weniger das Gefühl, die Welt sei aus den Fugen geraten. Das ging soweit, dass man immer wieder den Untergang erwartete. Bisher ist er ausgeblieben. Aber wie lange kann das noch so weitergehen?

Wir sind uns heute sicher, dass das Leben immer stärker bedroht wird. Es sind Waffenarsenale vorhanden, die alles, was bisher möglich war, in den Schatten stellen. Und es ist auch die Gesinnung da, welche den Funken bilden kann, um die Katastrophe auszulösen. Die Umweltzerstörung schlägt schon auf uns zurück; das Wasser steht uns fast bis zum Hals. Die Folgen eines hemmungslosen und unverantwortlichen Wirtschaftens stehen vor unseren Augen. Weltweiter Hunger, weltweiter Krieg, weltweite Seuchen, weltweiter Terrorismus, weltweite Flüchtlingsströme, weltweite Anarchie: Alles , alles Unheil rückt näher und steht morgen schon vor uns.

Natürlich wird davor gewarnt; das wird in Talkshows breitgetreten, das wird in Filmen vorweggenommen, das ist Grund für so viele Ängste geworden. Über die Ursachen herrscht Konsens, aber über die Lösungen dieser Probleme streitet man, bis es zu spät ist. Und alle sehen sich an und ahnen die Katastrophe.

Wie geht man damit um? Wo ist Licht in dieser Dunkelheit? Die Antwort auf diese Fragen muss jeder selbst finden. Viele haben sie in der Bibel gefunden und erwarten das Ende der Zeit.

Es füllen sich die blutigen prophetischen Bilder der Offenbarung (das letzte Buch der Bibel) mit Bedeutung und Leben! Ja, die Welt ertrinkt im Blut! Man versammelt sich gegen Gott! Man rüstet zum letzten Krieg gegen Gott! Und die Menschen werden immer stärker manipuliert, betrogen und geängstigt. Ohne Orientierung irren sie umher und bekommen von Menschen „die es wissen“ und welche sie führen, billige und wirkungslose Rezepte gegen die größte Krise vorgehalten. Glaubt man daran noch? Nach meinem Eindruck scheinen es immer weniger zu werden.

Und ich? Ich hoffe, glaube und liebe. Und sonst noch etwas? Doch: Ich habe mich umgedreht, ich mache nicht mehr mit. Das fällt mir um so leichter, je älter ich werde. Was las ich in Jesaja, Kapitel 26, Vers 20?
„Geh hin mein Volk, tritt in deine inneren Gemächer und schließe die Tür hinter dir zu verbirg dich für einen kleinen Augenblick, bis der Zorn vorübergehe.“

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Kommentar von EXInkassoMA
31.08.2016, 19:04

Nicht vergessen : durch die permanente Dauerberichterstattung der Medien entsteht der falsche Eindruck das alles schlimmer wird.  Stimmt aber nicht. 

Schau dir die Verbrechen und Kriege der vergangenen Jahrhunderte an. Teilweise noch heftiger 


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Im Buch von Max und Moritz vom W. Busch steht nichts über einen Weltuntergang. Wieso man jetzt Bibeltexte heranziehen muss, verstehe ich nicht. Wer kannte denn den Johannes oder Matthäus? Das waren doch auch alles nur Amateure, die sich als Geschichtenerzähler versucht haben, sich Namen zu machen. Leider hat es funktioniert und viele Menschen glauben den Schwa.... den Mist. Ich guck noch mal in den Geschichtsbüchern von den Gebrüder Grimm, ob da was über den Weltuntergang steht. Dann würde ich mich nochmal melden. Übrigens... für viele Menschen gibt es jeden Tag einen Weltuntergang. Ist immer nur definotionssache. Für mich z.B. gibt es einen Weltuntergang, wenn eine meiner Katzen sterben wird.

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Es kommt immer was danach. Selbst wenn es die Erde, die Sonne und unser Universum nicht mehr gibt. Das liegt an der Energie, die weder zu erzeugen noch zu vernichten ist - nur umwandeln lässt sie sich nicht. Sie hat deswegen ewigen Bestand. Und die nächsten Universen warten schon

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Der genauen Zeitpunkt der Wiederkunft Jesu kann nicht ausgerechnet werden. Das sagt Jesus klar in Markus 13,32.

Die Entrückung der gläubigen Christen kann aber schon zu jeder Zeit stattfinden (Naherwartung). In 1. Thessalonicher 4,18 steht, dass die Christen sich mit diesen Worten ermuntern sollen (also mit der Vorfreude auf die Entrückung)!

In 1. Thessalonicher 4,17 beschreibt Paulus die Entrückung: "Danach werden wir, die wir leben und übrigbleiben, zusammen mit ihnen entrückt werden in Wolken, zur Begegnung mit dem Herrn, in die Luft, und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit."

In 2. Thessalonicher 2,7 steht, dass der Antichrist erst offenbar werden kann, wenn der Heilige Geist und die christliche Gemeinde (alle gläubigen Christen, in denen der Heilige Geist wohnt) von der Erde genommen wurden: "Denn das Geheimnis der Gesetzlosigkeit ist schon am Wirken, nur muss der, welcher jetzt zurückhält, erst aus dem Weg sein."

Offenbarung 3,10 untermauert, dass die Entrückung vor der Trübsal stattfinden wird: "Weil du das Wort vom standhaften Ausharren auf mich bewahrt hast, werde auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die über den ganzen Erdkreis kommen wird, damit die versucht werden, die auf der Erde wohnen."

In Römer 8,23 schreibt Paulus über die "Erlösung des Leibes": "Sondern auch wir selbst, die wir die Erstlingsgabe des Geistes haben, auch wir erwarten seufzend die Sohnesstellung, die Erlösung unseres Leibes."

Was meint Paulus damit? Erlöst sind wir Christen doch schon seit unserer Bekehrung. Warum sollten wir also auf eine Erlösung warten? Damit ist m. E. die Entrückung gemeint, in der der "Leib" erlöst wird. Unser Körper ist im Moment noch anfällig für Krankheiten, Leid und Tod. Nach der Entrückung wird das ganz anders sein. Dann wird auch unser Leib erlöst sein.

Wie gesagt, die Entrückung könnte zu jeder Zeit stattfinden und würde auch gut in unsere Zeit passen, wie du in deiner Frage passend formuliert hast. Deshalb sollen wir immer in der Naherwartung leben, dass Jesus uns zu jeder Zeit entrücken und zu sich holen könnte...

Es ist aber nicht möglich einen genauen Zeitpunkt zu errechnen. Wenn Menschen dies tun und genaue Daten der Wiederkunft Jesu angeben, wie es leider immer wieder geschieht, ist Vorsicht angesagt, da dies nicht der Lehre der Bibel entspricht.

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Kommentar von KaeteK
28.08.2016, 11:15

Danke für deinen Beitrag. lg :-)

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das Aktuelle Ende der Welt ist Aktuell mal wieder sehr nahe....Darauf folgt dann das nächste Ende der Welt , das dauert aber noch ein bisschen.

Das letzte Ende der Welt war glaub ich 2012, dicht gefolgt vom Ende der Welt 1999.. das war aber nicht so spektakulär

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Hallo Manniboy9,

Du sprichst aus, was angesichts unserer Weltlage vielen Menschen durch den Kopf geht  aber dann auch wieder verworfen wird, denn wer das Thema anschneidet, setzt sich der Gefahr aus, verspottet zu werden.

Tatsächlich aber ist „das Ende“  unserer Gesellschaftsordnung schon seit rund 2.000 Jahren ein Gesprächsthema. Bereits kurz nach seinem Dienstantritt  machte Jesus  auf einen Wechsel hin zu einer neuen Welt-Regierung aufmerksam und  „. . . fing  an zu predigen und zu sagen: „Bereut,  denn das Königreich der Himmel hat sich genaht.“  (Matthäus 4:17)

Als mahnende Veranschaulichung erinnerte er an die Tage Noahs oder auch an den Untergang von Sodom und Gomorra.  Damals wie heute  begegnen uns zwar zuerst die Spötter, die alles anzweifeln möchten, was Gottes Wort  zu dieser Frage sagt, aber die Bibel entgegnet darauf (wörtlich):  „Wenn manche also behaupten, Gott würde seine Zusage nicht einhalten, dann stimmt das einfach nicht. Gott kann sein Versprechen jederzeit einlösen. Aber er hat Geduld mit euch und will nicht, dass auch nur einer von euch verloren geht. Jeder soll Gelegenheit haben, zu Gott umzukehren“.   (Lukas 17:26-30;  2. Petrus 3:3-13 Hoffnung für alle)

Grundsätzlich also sollten sich gottergeben Menschen immer bewusst machen, dass es keinerlei  Nachteil hat, wenn man seine Hoffnung auf die absolute Zuverlässigkeit des Wortes Gottes „zu früh“  -   und seien es tausende von Jahren zu „zu früh“   -  dokumentiert, indem man auf Gottes Wegen wandelt.  Dass aber jeder, der dem Zweifel Raum geben möchte und zu spät kommt,   vor verschlossener Tür stehen wird. 

Ob ein Abel oder ein Mose oder ein anderer der treuen Menschen aus alter Zeit, sie alle werden mit großer Freude das „wirkliche Leben“ auf einer heilen Erde begrüßen dürfen (1. Timotheus 6:19).

Wer allerdings in unserer heutigen Zeit den „schmalen und beengten Weg“, der nach Jesu Worten zum Leben führt, als unzumutbar empfindet und sich deshalb lieber auf dem „breiten Weg“ entfalten möchte, muss sich im Klaren  darüber sein,   dass  „die Vielen“, die auf  diesem Weg unterwegs sind geradewegs ins Verderben laufen  (Matthäus 7:13-14)

Und daher lautet die eigentliche Antwort auf Deine Frage so: 

Das Ende kann für jeden Menschen augenblicklich kommen, denn keiner von uns weiß, ob er morgen noch am Leben ist  -  und nur wenn man lebt, kann man seine Gottergebenheit durch sein Denken und Handeln unter Beweis stellen.

Soweit es allerdings den absoluten Zeitpunkt des Endes betrifft, den Du im Sinn hast, da findest Du die ganz konkrete Antwort der Bibel in Matthäus 24:14  -  und deshalb hier zitiert aus drei verschiedenen Übersetzungen:

  • „Und diese gute Botschaft vom Königreich wird auf der ganzen
    bewohnten Erde gepredigt werden, allen Nationen zu einem Zeugnis; und dann wird das Ende kommen.“ (NWÜ)
  • „Aber die Gute Nachricht, dass Gott schon angefangen hat,
    seine Herrschaft aufzurichten, wird in der ganzen Welt verkündet werden. Alle Völker sollen sie hören. Danach erst kommt das Ende.“(GNB)
  • „Die rettende Botschaft von Gottes neuer Welt wird auf der
    ganzen Erde verkündet werden, damit alle Völker sie hören. Dann erst wird das Ende kommen“ (HfA)

Wichtiger also als das ungeduldige Warten auf ein baldiges Ende ist nach Auskunft der Bibel etwas ganz anderes  -  und das liest sich so:

„Wenn das alles [die zuvor erwähnte gottlose Menschheit] auf diese Weise vergeht, wie wichtig ist es da, dass ihr ein durch und durch geheiligtes Leben führt, ein Leben in der Ehrfurcht vor Gott! . . . Und weil ihr also auf diese Dinge wartet, liebe Freunde, setzt alles daran, euch vor dem Herrn als untadelig und ohne Makel zu erweisen, als Menschen, die Frieden mit ihm haben. Begreift doch: Die Geduld, die unser Herr ´mit uns` hat, bedeutet ´unsere` Rettung“  (2. Petrus 3:11-14)

Das also wären meine Denkanstöße auf Deine Frage  -  und vielleicht helfen sie Dir ein Stückchen weiter.

Wenn Du die Frage, ob das Ende der Welt  eher Furcht oder vielleicht mehr Faszination oder doch Frustration bedeuten,  noch vertiefen möchtest, dann  findest Du hier weitere biblische Gedanken dazu:

https://www.jw.org/de/publikationen/zeitschriften/wp20130101/angst-vor-ende-der-welt/

Alles Gute

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Kommentar von EXInkassoMA
31.08.2016, 18:45

Die Führung der Zeugen Jehovas in den USA haben schon 5 mal das ende der Welt vorausgesagt. (1914,1916,1918,1925,1975) 

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Kommentar von 666Phoenix
31.08.2016, 19:51

„Wenn das alles [die zuvor erwähnte gottlose Menschheit] auf diese Weise vergeht, wie wichtig ist es da, dass ihr ein durch und durch geheiligtes Leben führt, ein Leben in der Ehrfurcht vor Gott! . . . Und weil ihr also auf diese Dinge wartet, liebe Freunde, setzt alles daran, euch vor dem Herrn als untadelig und ohne Makel zu erweisen, als Menschen, die Frieden mit ihm haben. Begreift doch: Die Geduld, die unser Herr ´mit uns` hat, bedeutet ´unsere` Rettung“ (2. Petrus 3:11-14)

Hier interpretiert Simon Petrus seinen "Bruder Paulus"  (denn das Zitat endet nicht mit "Rettung"), wahrscheinlich um die Widersprüche zwischen ihnen (Stichwort "Antiochenischer Zwischenfall") zu kaschieren!

Wieso soll diese zunächst interapostolische Streiterei und dann A.-kriecherei untereinander ein Maßstab für alle Gläubige oder sogar für alle Menschen sein? Das ist Heuchelei!

Haltet doch Ihr Christen und Pseudo-Cristen Euch erstmal an die Worte Eures "Herrn"! Dann wären wir schon ein Stück weiter!

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Nur so als Tipp: Selbst wenn das Strafgericht, wie es in der Offenbarung des Johannes steht, kommt, liegen 1000 Jahre zwischen der Rückkehr Jesu Christi (siehe Offenbarung 1,7 und Apostelgeschichte 1,11) und dem Weltgericht. Da Christus noch nicht, wie beschrieben, also für alle offensichtlich, zurückgekehrt ist, sind es auf jeden Fall noch mehr als 1000 Jahre, sofern man derxOffenbarung wirklich glauben kann.

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Kommentar von marinchen65
28.08.2016, 08:27

hi !   die tausend jahre sind nicht unbedingt buchstaeblich gemeint, es wird damit nur eine lange, ueber ein menschenalter lange zeit gemeint.  bei den schoepfungstagen ist das auch so, der tag meint nicht 24 std, sondern den abschnitt von beginn dieser arbeit bis zum ende.

mara natha!   jurgen

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Kommentar von KaeteK
28.08.2016, 11:13

Hallo JTKirk, die Offenbarung gehört zu Gottes Wort und darum ist dieses Buch genauso vertrauenswürdig, wie alle Bücher des NT und AT. lg

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Ich bin gewiss das bald Jesus wieder kommt und dann werden nur die zu ihm Hinauf kommen die an ihn glauben also du musst dir da keine Sorgen machen. So viele Zeichen deuten darauf hin dass Jesus bald wieder kommt.
Außerdem die ganzen Daten mit Weltuntergang haben nichts mit dem Christentum zu tun sondern mit Hirngespinsten.

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Auch wenn du diese Frage ernst meinst, ist das hier die falsche Adresse. Die meisten Antworten hier bestehen in solchen Posts nur aus Beleidigungen gegenüber Gläubigen und ihrem Lebensweg. Und in hasserfüllten Diskussionen über die Existenz Gottes. 

Aus theologischer Sicht gibt es keine definitive Antwort, sondern Indizien für das von dir angesprochene Ende. Das ist allerdings ein breites Thema, für das du dich an einen studierten Theologen wenden solltest, der dir dazu auch weitere Bibelausschnitte bereit stellen kann.

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Kommentar von DeMonty
28.08.2016, 09:00

studierter Theologe... 😂

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Das Buch der Offenbarung ist voller verstörender Bilder, die auf die verschiedensten Weisen interpretiert werden können. Wenn man kreativ ist, kann man darin Weltkriege, Attentate und wahrscheinlich sogar den Erdolg Helene Fischers als wahrgewordene Vorrausage ausfindig machen. Aber wird das Endgericht kommen? Das kann sich noch etwas hinziehen. Jesaja glaubte bereits, dass es unmittelbar bevorstünde, Jesus auch, Martin Luther und viele andere ebenfalls. Die Erde sollte das letzte mal 2012 untergehen, ich glaube für September diesen Jahres ist der nächste Termin angesetzt. Bislang haben alle Vorraussagen dazu nicht gestimmt, und da es schon tausende Falschmeldungen gab, beschleicht mich so langsam die Gewissheit, dass alle diese Vorraussagen nur dazu dienten, den Gläubigen richtig viel Angst einzujagen um sie zu braven kleinen Lämmern zu machen, die man gut kontrollieren kann.

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Kommentar von EXInkassoMA
31.08.2016, 18:52

Der oberhammer :Das Erscheinen von helene fischer wird in der Bibel vorausgesagt :-) 

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Glaub bloß nichts, was in der Bibel steht! Was denkst Du, was Du da noch für Qualen erleiden müsstest, bevor das "Ende" Kommt!

Kommt eigentlich bald das Ende?

Ich denke, wenn Trump die Präsidentschaftswahlen gewinnen sollte, dann ist es nicht mehr weit!

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Wann Ragnarök stattfindet, daß weiß kein Mensch.

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„Kommt eigentlich bald das Ende?“ 

Ja, und die GF-User, die solche Fragen stellen, sind die ersten, die zur Hölle fahren. 

Der Rest der Menschheit hat noch rund 4,5 Mrd. Jahre Zeit. 

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Es kommt immer darauf an, was du unter 'Bald' verstehst. 

Die 'Zeichen', die du in deiner Frage anführtest sind kein Beweis für die Nähe des Endes. Warum nicht?

Ihr werdet von Kriegen hören; ihr werdet hören, dass Kriegsgefahr droht. Lasst euch dadurch nicht erschrecken. Es muss so kommen, aber das Ende ist es noch nicht. (Matthäus 24,6)

Was ist gemäß der Aussage Jesu das wirkliche Zeichen, dass das Ende und somit die Befreiung nahe ist, sodass man wirklich den Begriff 'Bald' benutzen kann?

Und dann werden sie den Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit auf einer Wolke kommen sehen.  Wenn diese Dinge zu geschehen beginnen, richtet euch auf und fasst Mut, denn dann ist eure Erlösung nahe. (Lukas 21,27-28)Und dann werden sie den Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit auf einer Wolke kommen sehen.  Wenn diese Dinge zu geschehen beginnen, richtet euch auf und fasst Mut, denn dann ist eure Erlösung nahe. (Lukas 21,27-28)

Du siehst also, dass die Heilige Schrift dir keinen Anhaltspunkt dafür liefert, dass es 'Bald' soweit sein wird. Die Ereignisse die du beschreibst sind in den Evangelien NICHT als Zeichen für das nahe Ende zu werten - eine ganz klare Aussage im obigen Text.

Nur wenn Menschen das (übernatürliche) Zeichen des Kommens Christi sehen werden, ist das Ende bald da....

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Wenn du die Bibel so gut kennst, dann hast du auch dort gelesen,  dass nicht einmal die Engel im Himmel wissen, wann das jüngste Gericht tagt  

Matthaeus 24:36

Von dem Tage aber und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel nicht im Himmel, sondern allein mein Vater.

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