Kommt die Milchpreiserhöhung auch den Bauern zu gute?

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5 Antworten

Ein wenig,da nur 17% der Milchproduktion in die Trinkmilch gehen. 40% in die Industrie wie Oetker, Kraft,Nestle. Da in EU z.Z. 356.000 t Milchpulver und 306.000 t Butter auf Halde liegen, wird hier auch nicht viel mehr erlöst. Die EU hat diese Mengen für 21 cent äqualent eingelagert, und beginnt nun langsam wieder auszulagern und den Markt wieder belasten für 30 cent. Intervention ist ein großes Geschäft für die Eu aber nicht für die Bauern. Ganz im Gegenteil.

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Nein, nur den Konzernen wir sind momentan in einer schlimmen Situation die Milchquote ist ja weg die Bauern produzieren dadurch mehr Milch weil sie auf Gewinn hoffen. Das Überangebot an Milch drücht allerdings den Milchpreis in den Keller ein Todeskreislauf. Höfe sterben und nur noch Riesenbetriebe und mini Hobby Nebenerwerbslandwirte können so überleben. 

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Ja, Baarney.

Aber nur, kaufst du etwa Bergbauernmilch, Weihenstephan, die Standort nah produzieren.

Bei Ja! sprich Eigenmarken der Discounter kommt die Milch aus der EU, nicht aus Deutschland.

Man erkennt es am Seitenstempel, der im Fall von Penny sagt: AT 40138 (Zahl variabel) EG

Käme die Milch etwa aus Bayern stünde statt EG BY oder für Sachsen SN oder für Thüringen TH drauf..., lG.

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Hallo! Wichtig wäre es wenn man damit auch die Haltungsbedingungen verbessern würde, alles Gute.

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Kommentar von Nogli
28.11.2016, 09:02

Milch und Fleisch täglich billigst einkaufen (günstiger wie vor 30 Jahren) und auf "Massentierhaltung" schimpfen ist nicht fair. Gerade das selbstlose verzichten der Milcherzeuger auf Anpassung der Kosten durch Inflation, Steigerungsrate haben doch zum Wohlstand der Bevölkerung geführt. 10% des Einkommens wird heute für Nahrungsmittel aufgewendet (1970 = 50%), damit heute 34% für Urlaub/Unterhaltung ausgegeben werden kann.

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Ja... allerdings in ganz, ganz geringem Ausmaß. Jeder andere in der Kette von der Kuh bis zu Dir auf den Tisch hat mehr davon!

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