Kommt der barmherzige Sarazene in die Hölle?

15 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Nun bin ich auch kein Christ, der dich erleuchten könnte.

Und auch sonst bin ich keiner.

Ich bin aber auch kein Atheist.

Auch deshalb, weil Atheisten - nach meiner Erfahrung – meist recht dogmatisch an die Allmacht unserer Verstandeskräfte glauben.

Eine „Unglaubensgemeinschaft“ ist für mich auch eine Glaubensgemeinschaft, die oft mit einer radikalen Wissenschaftsgläubigkeit mir nicht weniger eingeschränkt erscheint, als etwa fundamentalistische Christen oder Moslems.

Zum Verhältnis von Gläubigen und Ungläubigen fällt mir das
schon erwähnte Gleichnis vom „barmherzigen Samariter“ ein:

Christus wird gefragt: Wer ist mein Nächster?

Er erzählt daraufhin die Geschichte von einem Menschen, der unter die Räuber gefallen ist und ausgeraubt, halbtot im Graben landet. Viele gehen achtlos vorbei. Nur ein Samariter leistet dem Fremden Hilfe. Er hat damit aus Freiheit einen Hilflosen zu seinem Nächsten gemacht. Dabei ist die Frage nach Religion oder Zugehörigkeit zu einem Volk völlig belanglos.

Mein Nächster ist derjenige, den ich als einfühlsamer und freier Mensch als meinen Nächsten erkenne.

Diese christliche Gewissheit hatte die von Dir dargestellten Vorstellungen von Himmel und Hölle, von Gläubigen und Ungläubigen schon zu Jesus Zeiten hinter sich gelassen. Was nicht heißt, dass in den nachfolgenden Jahrhunderten diese Gewissheit verdrängt und auch die christliche Religion zu einem fürchterlichen Machtinstrument verkommen ist, das mit Mord und Folter über „Ketzer“ und „Ungläubige“ herfiel.

Das Drohen mit Höllenqualen war immer ein probates Mittel der Unterdrückung. Atheisten sollten es sich aber nicht zu leicht machen:

Es gibt heute kaum noch christliche Theologen, die die Aussagen etwa des Alten Testaments nicht als Zeitdokumente verstehen, die aus dem historischen Zusammenhang erklärt werden müssen.

Für mich sind Himmel und Hölle Bilder, die das Gute und das Böse veranschaulichen sollten. Ihre Verwendung im Sinne einer „schwarzen Pädagogik“ mag in geistig zurückgebliebenen, fundamentalistischen Sekten der monotheistischen Religionen heute leider wieder vermehrt Anhänger finden.

Wenn du aber meinst, mit der Kritik an derartig rückwärtsgewandten Ideologien die Religionen insgesamt erledigen zu können, dann machst du es dir aus meiner Sicht viel zu einfach.

Die Frage nach der ganzen Wirklichkeit, die unsere Rationalität übersteigt, gehört zu unserem Leben.

Es gibt mehr Ding’ im Himmel und auf Erden, als Eure Schulweisheit sich träumt, Horatio.

Hamlet, 1. Akt, 5. Szene,
Hamlet, William Shakespeare

Du scheinst mich misszuverstehen. Wo habe ich Himmel und Hölle als christliche Absolute dargestellt? Ich habe lediglich hinterfragt, wie das Christentum heutzutage denken mag, um daraus Rückschlüsse auf mögliche Lösungsansätze innerhalb unserer Gesellschaft zu ziehen.

Ich hatte nicht die Absicht, über die Maßen kritisch zu erscheinen, verzeih, wenn ich diesen Eindruck gemacht haben sollte.

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@Implord

Ich fand ja, du hast humorvoll ein durchaus vorfindbares  religiöses Denken aufgespießt und damit einen fundamentalistischen Glauben auch gut karikiert:

ABER: Nicht an Gott geglaubt! Also dann, die Hölle ist den Gang runter, vierte Tür links, fröhliche Höllenquallen für die nächsten viertausend  Jahre (Es waren viertausend Jahre, richtig?), der Nächste bitte!"

Ich habe vielleicht ein wenig zu ernsthaft den Atheisten vorhalten wollen, dass sie ähnlich "glaubensfest" mit scheinbar unumstößlichen Fakten hantieren.

So etwas wie eine Abrüstung des Bewusstseins möchte ich den rigoros Gläubigen, wie auch den sich so ungeheur selbstsicher gebenen "Faktenfummlern" empfehlen.

Nun freut mich der Eindruck, dass du nicht zu ihnen gehörst.

Danke dir für deine anregende Frage!

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Weder der barmherzige Samariter, noch sonst ein Mensch können in die Hölle kommen.

Die Bibel spricht nicht von einem Ort ewiger Qual.

Was bedeutet "Hölle"?

"Von den frühen Übersetzern der Bibel ist viel Verwirrung gestiftet und sind viele Mißverständnisse dadurch hervorgerufen worden, daß sie das hebr. Wort Scheol und die griech. Wörter Hades und Gehenna ständig mit dem Wort Hölle wiedergegeben haben.“ (The Encyclopedia Americana, 1942, Bd. XIV, S. 81).

"Hölle" bedeutet nichts anderes, als "Scheol" oder "Hades" — nämlich "Grab".

Was ist gemäß der Bibel die Strafe für Sünde?

Röm. 6:23: „Der Lohn, den die Sünde zahlt, ist der Tod.“

Wird man auch nach dem Tod noch für seine Sünden bestraft?

Röm. 6:7: „Wer gestorben ist, ist von seiner Sünde freigesprochen.“

Läßt sich eine ewige Qual für die Bösen mit Gottes Persönlichkeit vereinbaren?

Jer. 7:31: „Sie [abtrünnige Bewohner Judas] haben die Höhen des Tophet gebaut, das im Tal des Sohnes Hinnoms ist, um ihre Söhne und ihre Töchter im Feuer zu verbrennen, etwas, was ich nicht geboten hatte und was in meinem Herzen nicht aufgekommen war.“

Wenn soetwas nie im Herzen Gottes aufgekommen ist, wieviel weniger ist dann anzunehmen, daß er so etwas in noch größerem Umfang tun würde.

Würden Eltern ihr ungehorsames Kind bestrafen, indem sie es quälen?

‘Gott ist Liebe’ (1. Joh. 4:8). Würde er etwas tun, was gute menschl. Eltern nie tun würden?

Es stimmt; einige Übersetzungen sprechen von einem "höllischen Feuer", und daß Menschen "in die Hölle, in das ewige Feuer", fahren (Matthäus 5:22; Markus 9:43).

Insgesamt gibt es in den Christl. Griech. Schriften 12 Verse, in denen z. B. Luther das griech. Wort Gehenna mit "Hölle" oder "höllisches Feuer" übersetzt.

Ist die Gehenna wirklich ein Ort feuriger Qual, während der Hades lediglich das Grab bezeichnet?

Das hebr. Wort "Scheol" und das griech. Wort "Hades" bezeichnen eindeutig das Grab.
In den Hebr. Schriften ist die Gehenna das "Tal Hinnom". Hinnom war der Name eines Tales vor den Mauern Jerusalems, wo die Israeliten ihre Kinder im Feuer opferten.

Später ließ der gute König Josia das Tal für diesen schrecklichen Brauch ungeeignet machen (2. Kö. 23:10). Es wurde zu einer gewaltigen Mülldeponie.

Als Jesus auf der Erde lebte, war die Gehenna somit der Müllabladeplatz Jerusalems. Durch die Hinzufügung von Schwefel unterhielt man dort Feuer, um den Abfall zu verbrennen.

In dem Werk Smith's Dictionary of the Bible, Band 1 lesen wir: "Es wurde der allgemeine Müllabladeplatz der Stadt, ein Ort, wohin man die Leichen von Verbrechern und Tieren sowie jederlei Unrat warf." Lebende Geschöpfe wurden dort jedoch nicht hineingeworfen.

Die Bewohner Jerusalems verstanden somit, was Jesus meinte, als er den bösartigen geistlichen Führern sagte: "Schlangen, Otternbrut, wie solltet ihr dem Gericht der Gehenna entfliehen?" (Mat. 23:33).

Jesus meinte nicht, daß diese geistlichen Führer gequält würden.

Denke daran, daß Gott, als die Israeliten ihre Kinder in jenem Tal lebendig im Feuer verbrannten, sagte, so etwas Schreckliches sei nie in seinem Herzen aufgekommen!

Jesus benutzte die Gehenna als passendes Sinnbild für ewige Vernichtung. Er meinte, daß jene bösartigen geistl. Führer einer Auferstehung nicht würdig waren.

Seine Zuhörer konnten verstehen, daß diejenigen, die in die Gehenna kämen, ähnlich wie Abfall für immer vernichtet würden.

Was ist denn der "Feuersee", der in der Offb. erwähnt wird?
Er hat eine ähnliche Bedeutung wie die Gehenna.

Er bedeutet nicht Qual bei Bewußtsein, sondern ewigen Tod oder Vernichtung.

Beachte, wie dies die Bibel selbst sagt gemäß Offb. 20:14: "Und der Tod und der Hades wurden in den Feuersee geschleudert. Dies bedeutet den zweiten Tod: der Feuersee" — den Tod, aus dem es keine Auferstehung gibt. 

Dieser Feuersee ist symbolisch, denn Tod und Hölle (Hades) werden dort hineingeworfen. Tod und Hölle können nicht buchstäblich verbrannt werden. Sie werden jedoch vernichtet werden.

Die Bibel sagt aber, der Teufel werde für immer im Feuersee gequält werden", mag jemand einwenden (Offb. 20:10).

Was bedeutet das? Als Jesus auf der Erde lebte, wurden Gefängniswärter manchmal "Peiniger" genannt.

Jesus sagte in einem Gleichnis über einen Mann: "Und sein Herr ward zornig und überantwortete ihn den Peinigern, bis daß er bezahlt hätte alles, was er ihm schuldig war" (Mat. 18:34).

Da diejenigen, die in den "Feuersee" geworfen werden, in den "zweiten Tod" gehen, aus dem es keine Auferstehung gibt, werden sie sozusagen für immer im Tod gefangen gehalten.
Sie bleiben wie unter der Aufsicht von Gefängniswärtern für ewig Tot.

Die Bösen werden nicht buchstäbl. gepeinigt, denn wie wir gesehen haben, ist ein Verstorbener völlig aus dem Dasein geschieden. Er hat kein Bewusstsein mehr.

Die Begebenheit, wo Lazarus und ein reicher Mann ihre Plätze tauschen, ist  eine Metapher, die veranschaulicht, dass eine zuvor geachtete Geistlichenklasse plötzlich geistig arm — und eine zuvor unterpriviligierte Gesellschaft plötzlich geistig reich sein wird.

Also war die ganze Bible eine große Metapher?

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@Implord

Nein. Nicht die ganze Bibel, sondern einzelne Begebenheiten. Jesus hat viel in Bildern geredet, weil sich sowas besser einprägt.

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Zuerst muss ich mal (ganz dezent) lachen ...;)

Du bist Atheist und fragst, ob ein Ungläubiger = Haide = selbstverständlich ein Atheist, nach seinem Tod in die Hölle kommt?

Diese Himmel-Hölle-Geschichte ist doch ein Teil von Religion(en) ... und diese verkünden IHREN Gläubigen, dass sie nach ihrem Tod als Folge ihrer Taten entweder in den Himmel oder in die Hölle kommen würden.

Nun ... logische Schlussfolgerung kann daher nur sein, wer nicht an Gott und an eine bestimmte Religion glaubt, der kann doch auch nicht an einen Himmel (Gottes Aufenthalt) oder an eine Hölle (Satans Aufenthalt) glauben. Denn beide "Orte" sind unlösbar mit einem Gott verbunden da er sie geschaffen und den Menschen als Aufenthaltsort nach deren Tod "versprochen" hat.

So weit so einleuchtend ... und ... für deine Erleuchtung musst du selbst sorgen das kann niemand für dich tun ... ;)

Verzeih, wenn ich selbst lache, denn du verstehst offenbar nicht, worauf ich mit meiner Frage hinauswollte.

Das Ziel meiner Recherche besteht darin, ein Modell der Religionen und Glaubensgemeindschaften zu finden, nachdem sich jeder Mensch von gleich auf gleich in die Augen sehen kann, nicht mit Hass ("Ihr teilt meinen Glauben nicht und seid daher böse!"/"Ihr Religiösen seid für alle Kriege verantwortlich, mein Atheismus ist so toll und selbstgerecht, woob woob!") oder Herablassenheit ("Ich liebe dich, weil Gott alle liebt. In die Hölle kommste trotzdem, ich haber nicht, lol!"/ "Uh, ihr Religiösen seid so dumm, erblickt meine tolle Weisheit, ich bin so schlau, ich hatte mal eine 1 in Physik, bin also quasi ein Wissenschaftler! Mit Fedora!").

Und wenn ich erleuchtet werden will, drücke ich auf den Lichtschalter. Oder trinke Radium.

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@Implord

Das Ziel deiner Recherche hast du nicht "herausgearbeitet".

Du schreibst unter anderem:

"Was ich mich jedoch frage: Was erwartet diese heidnischen Freunde nach dem Tod. Werden sie für ihre guten Taten belohnt, oder heißt es: "Mal sehen, die Leben vieler Menschen gerettet ... "

Wenn du ernsthaft und vor allem seriös recherchieren willst, dann hast du DIch nicht zu fragen ... sondern ... NUR ... neutral = objektiv - nach Fakten zu suchen, diese zu prüfen und am Ende einen Auszug daraus als Ergebnis deiner Recherche zu präsentieren, und du darfst vor allem dabei keinesfalls deine subjektive Meinung einbringen und die von dir "befragten" Personen Fall durch deine persönliche Meinung ... (die "Färbung" der Frage)  zu beeinflussen versuchen.

Letzteres tust du jedoch im besonderen Maße ... und ... auf diese deine Einstellung habe ich geantwortet.

Und zur Erleuchtung schreibst du hier:

"Könnte mir einer der werten Christen dieser Community ein Nächster sein und mich diesbezüglich erleuchten?" 

Und genau darauf habe ich mich bezogen.

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Aber ich glaube auch das es gewollt ist von Allah, das es verschiedene Religionen gibt. Ich mein wenn Moslems nur die richtigen sind, warum hat Allah nicht alle zu Moslems gemacht? ich denke das würde keinen Sinn machen.

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