Kommt das Wasser in den Flüssen und Bächen jemals wieder zurück?

6 Antworten

Wir brauchen eine massive Aufforstung, anstatt immer mehr Bauland auszuweisen welches verdichtet und zubetoniert wird. muss umgedacht werden.Wenn es genug Bäume gibt, dann steigt auch der Grundwasserspiegel an. Man sieht doch in den Gegenden in denen alles abgeholzt wird, dass der Boden mit der Zeit verkarstet und nichts mehr darauf wächst.

Alleen abholzen damit die Strassen verbreitert werden können, das ist keine Lösung.

Bauland ausweisen auf dem dann 200 Einfamilienhäuser entstehen ist ebenfalls keine Lösung.

Wir werden , wenn wir etwas ändern wollen, in Zukunft in die Höhe bauen müssen, anstatt großzügig jeden verfügbaren Quadratmeter an Boden zu verdichten.

Gute Antwort. Ich möchte ergänzen, dass auch die Fundamente der Windkraftanlagen wertvollen Boden fressen.

Wichtig auch dein Hinweis mehr in die Höhe zu bauen. Die Heizkosten für ein freistehendes Einfamilienhaus sind ungefähr doppelt so groß wie für die gleiche Wohnfläche in einem Mehrfamilienhaus.

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Je mehr Menschen sich daran beteiligen, dass die Flüsse und Bäche irgendwann wieder mit Wasser befüllt sein werden und die Flusspegel wieder ansteigen werden, desto besser die Chancen, dass die Sache doch noch gut, einigermaßen gut, ausgeht.

Dürre in Europa | Doku HD Reupload | ARTE

https://www.youtube.com/watch?v=OgP496jn-XM&list=TLPQMjIwNzIwMjKFH0_uGXjCPg&index=3

hast du sicherlich schon gesehen. Wir werden alle mit anpacken und helfen, die Natur zu restaurieren. Es gibt viel Möglichkeit, da aktiv zu werden.

wenns irgendwann mal wieder eine zeit gibt in der mehr regen fällt klar dann kommen die auch teilweise wieder , bezüglich wasser notstand ist völlig sinnfrei darüber nachzudenken , wir haben bisher noch genug und falls wir in 10 jahren nicht mehr genug haben wirds aus nachbarländern importiert , wird zwar wieder ein "tritt ins gesicht" für unsere wirtschaft aber verdursten wird in deutschland niemand , außer vielleicht die pflanzen und bäume

Nein wir werden nicht verdursten, aber die Pflanzen und Bäume machen mir schon Sorgen. Ich habe ein Grundstück mit einem Auewald und finde den einfach toll. Wäre echt schade, wenn der mal verschwindet.

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@Silo123

musste wohl dann einfach selber gießen , ein anderer wird sich da wohl nicht drum kümmern und mit regen siehts in nächster zeit sehr schlecht aus , kannste wohl nur hoffen das der überlebt mehr optionen bleiben dir da nicht

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@Dust1900

Mit Gießen wäre das nicht getan. Ein Auewald ist halt ein Auewald, weil er dauerfeucht ist. Eigentlich könnte der Bach dazwischen auch mal über seine Ufer treten, ist bei dem Wald aber schon lange nicht mehr passiert, aber ich habe keine Ahnung, wie häufig das früher passiert ist. In den Annalen des Ortes sind im vorletzten Jahrhundert sogar Leute in dem Bach ertrunken, aber das ist echt schon lange her. Bei extremen Starkregen könnte das sicher auch heute wieder passieren. Aber auch das macht nicht unbedingt den Auewald aus. Er braucht halt Dauerfeuchte.

Und würde ich mein Grundstück künstlich bewässern, ich würde arm damit. Und wenn die Wasserknappheit so zunehmen würde, daß der eingehen würde, dann würde das Wässern obendrein verboten, weil das Trinkwasser knapp würde.

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@Silo123

PS: Noch kleine Zusatzanmerkung zu dem Auewald. Der Bauer, der seinen Acker direkt hinter meinem Grundstück hat, ist jetzt der einzige Bauer in der Umgebung, dessen Ernte NICHT vertrocknet ist. Es ist echt der WAHNSINN, das zu sehen., wie weit der Wald noch wirkt- Zu seinem Acker sind es schon etliche Meter. Nur die Bereiche, die weit weg von meinem Grundstück sind, die sind echt vertrocknet.

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Im Winter werden viele Pegel schon wieder ansteigen.

Aber es gibt auch mittlerweile Bäche, die dauerhaft ausgetrocknet sind und die waren früher ganzjährig wasserführend. Und nein, ich kann Dich leider nicht beruhigen. ich beobachte das schon seit vielen Jahren und die Änderung in den letzten Jahren: sowas gab es vorher in meinem ganzen Leben nicht. Ja, das macht auch mir große Sorgen.

Da ich jetzt aber von meinem langjährigen Wohnort wegziehe, kann ich das da nicht weiter beobachten und am neuen Wohnort weiß ich nicht , wie es früher war. Der Hauptarm des Baches an meiner Grundstücksgrenze führt zum Glück noch immer Wasser, die Nebenarme aber nur noch selten (nur im Winter). Da sie aber auf der Karte als Wasserläufe aufgeführt sind, vermute! ich mal, daß die früher mehr Wasser führten, aber ich weiß es nicht sicher

Wenn die Klimazonen nach Norden wandern, dann hätten wir in Deutschland mehr "Mittelmeerklima": trockene Sommer, nasse Winter. Vermutlich würde die Gesamtregenmenge dennoch abnehmen.

Die Zonen östlich der norddeutschen Tiefebene (Berlin, Polen) haben auch in früheren Zeiten schon öfter unter Dürreperioden leiden müssen. Ein kontinentaler Sommer eben.

Mit Geoengineering durch Aerosole kann man Wetter vermutlich nur lokal und vorübergehend beeinflussen. Das Prinzip: Was man hinzufügt, muss man woanders wegnehmen. (Kennt sich da jemand aus ?)

Unser CO2-Geplänkel ist klimatechnisch irrelevant, von dieser Stelle aus brauchen wir keine Hilfe erwarten.

Was vermutlich mehr hilft, wäre, unsere Flora intakt zu halten, insbesondere die Wälder.

Allerdings keine Fichten mehr, die bekanntermaßen trockenempfindlich sind. Man hatte aus diesem Grund schon nach dem großen Sturm im Jahre 1972 angeordnet, Kiefern zu pflanzen, als Kompromiss für die Holzwirtschaft, da die Laubwälder zu langsam erntereif werden.

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