Kommt das nur mir so vor oder spielen immer weniger Kinder draussen?

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6 Antworten

Ich habe Kinder in dem Baumkletteralter (9+12) und die Kinder in diesem Alter machen eigentlich alle organisierte Freizeitaktivitaeten wie Sportverein, Pfadfinder, Kurse, oder sie treffen sich in Parks oder auf Spielplaetzen. Ausserdem haben sie eine Menge Hausaufgaben.

Wir wohnen in der Stadt und auf der Strasse spielen geht nicht. Im Garten / Hof (KA was das ist) spielen die Kids schon, aber auch nicht so spontan wie frueher, wo die ganze Nachbarschaft jeden Nachmittag da war - die Kids sind einfach zu beschaeftigt und muessen sich absprechen.

Natuerlich spielen auch elektronische Medien da rein, aber zummindest meine Kinder haben dazu wenig Zeit, nach Verein und Hausaufgaben, vielleicht 1-2 Stunden abends.

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Die Phase scheint in meiner Nachbarschaft vorbei zu sein. Was ich begrüße. Jene Kinder die so gut wie nie draußen waren haben nun ihren Hauptschulabschluss und sind froh wenn sie überhaupt eine Lehre gefunden haben. 

Mittlerweile erlebe ich wie neu zugezogene junge Eltern mit ihren Kindern täglich draußen sind. Sind noch Minikinder. Da wird sich Zeit genommen damit die Kinder die Welt erforschen können. Auf den Spielplätzen sind eklige Sprüche verschwunden. Dafür sehe ich SOWOHL Männer als Frauen kleinen Kindern zusehen wie sie die Welt erforschen, klettern und tun. 

Bei uns in der Stadt gibt es darüber hinaus wohl in jedem Stadtteil ein sogenanntes Blaues Haus. Da können die Kinder hingehen. Es sind Fachmenschen da die ihnen Anregungen geben ihre Freizeit zu gestalten. - Nun ja. Nicht jedes Haus hat optimale Angebote aber es gibt ja Auswahl. Und die wird durchaus genutzt. 

Auf Bäume klettern ist bei uns nach meiner Kenntnis nicht möglich. Es fehlen die entsprechenden Bäume. Das liegt an der vorgegebenen Pflege. 

Bei uns sind zudem Hunde modern geworden. Die sorgen schon dafür dass auch die Kinder ausreichend draußen sind. 

Vielleicht spielt auch eine Rolle dass wir seit einigen Jahren in der Volkshochschule einen Kurs für junge Eltern haben damit sie ein wenig über menschliche Entwicklung lernen können. Vor allen Dingen die Väter reißen sich da um Zugang. 

Was mir auch positiv auffällt: 

Die jungen Eltern unterstützen sich gegenseitig. Sei es wenn es um das Zahnen geht, sei es wenn es um die Ich-Entwicklungsphase geht. Sie leben also soziale Kompetenz vor. Und daraus entwickelt sich ja dann automatisch nach meiner Erfahrung. 

Und, auch nicht unwesentlich: Mir scheint das Jugendamt hier darf anders arbeiten als unter C-Regierung. Auf diesen Bereich haben wir alle Einfluss in unserer jeweiligen Gemeinde / Kommune / Stadt. 

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Nein, es kommt nicht nur dir so vor. Auch in meiner Stadt bemerke ich es. Es ist die Erziehung schuld. Die Kinder werden früh verängstigt, dürfen nicht raus, weil zu schmutzig und gefährlich. Deshalb kommen Kinder schnell zu Spielkonsolen und Computer. Somit brauchen sie nicht mehr draußen spielen.

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Tja das ist die neue Generation ! :/ Leider alle nur noch am Handy und in ihrer Virtuellen Welt ! Echt schade ...

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Tja, heute "hängen" die Kids vom Smartphone oder sind am Gamen. Schade. Wir sind als Kinder (mit Hund) immer unterwegs gewesen... Mal sehen wo das hinführt.

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War bei mir damals auch so. Wir fahren erst nachm Sonnenuntergang Zuhause. Das machen halt die Medien

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Kommentar von jakibo
01.01.2016, 23:56

Danke für die Antwort :) genau das meine ich dieses Gefühl dass man nicht nach hause wollte obwohl man musste das gemeinsame Spielen mit 10 anderen Kindern ab und zu mal neue gegenden erforschen damit meine ich die Straße nebenan ^^ das fehlt doch alles und wenn die sich mittags RTL oder so reinziehen dann bekomme ich Gänsehaut vor der Zukunft.

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