Kommt da noch was oder war´s das mit meinem Leben?

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8 Antworten

Hallo tidey,

das hört sich echt schlimm an. ABER: Trotzdem kann da noch etwas kommen, das kann alles wieder werden, du hast dein Leben noch vor dir.

Schizophrenie kann man mit Therapie und Medikamenten in den Griff kriegen, auch wenn das jetzt schlimm für dich ist, mach die Therapie mit, so gut es geht, damit du möglichst bald wieder mit deinem Leben klarkommen kannst.

Dass deine Mutter sich umgebracht hat, hat nichts mit dir zu tun. Weißt du, wie sich Depressionen anfühlen? Ich habe mal eine kleine Vorahnung davon gehabt und das hat mir gereicht, um zu verstehen, dass manche Menschen sich überhaupt nicht freiwillig umbringen. Das kann so schlimm sein, dass man einfach nicht mehr anders kann, auch wenn man sein Kind liebt.

Dass dein Vater deine Homosexualität nicht akzeptiert ist der Fehler deines Vaters und nicht deiner, wenn du aber irgendwann nicht mehr bei deinem Vater lebst, kannst du ja trotzdem machen, was du willst.

Und wenn eine Beziehung zu Bruch geht ist das immer schrecklich, das heißt aber nicht, dass du nicht trotzdem irgendwann wieder jemanden findest, mit dem du glücklich sein kannst.

Wenn du 50 wärest, würde ich dir das so nicht schreiben, aber du bist noch keine 18, du hast dein Leben noch vor dir. Also: Auch wenn es schrecklich schwer fällt: Glaub an dich, kämpfe dafür, dass du dein Leben in den Griff kriegst und glücklich wirst und gib nicht auf. Du kannst stolz auf dich sein, dass du dich für eine Therapie entschieden hast, den Mut hat auch nicht jeder. Jetzt zieh das auch durch, auch wenn es schlimm ist. Du schaffst das! Und du hast dein Leben noch vor dir, da kann noch so viel kommen, also verlier nicht den Mut!

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Aufgeben lohnt sich nie weil dann haben alle gewonnen die dich fallen sehen wollten. Fang neu an rede mit nem Jugendheim oder so das du gerne in eine ganz neue Stadt möchtest totaler Neuanfang neue Leute neue Bekanntschaften neues vertrauen lernen
Eben ein Neuanfang. Es lohnt sich zu kämpfen ich habe es auch getan ❤ du schaffst das ich glaube daran

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Ich verstehe ein wenig deine Angst. Aber aufgeben sollte keine Variante sein!!!!

Wenns denn so ist, dann mach erst mal einen Schlußstrich. Fange jetzt bei null an und steh die Therapie durch. Sage aber auch, dass du dich nicht immer nur runtermachen lassen willst. Du bist ja auch wer!

Was mich nur interessiert, wieso Zwangstherapie? War das was du getan hast so schlimm, dass dich ein Gericht dahin geschikt hat, oder dein Vater?

Also total entmündigen und sich ganz aufgeben, das würde ich auf alle Fälle nicht tun.

Wenn aber eine Therapie nötig ist, dann mach es, sieh nicht immer nur das negative dabei, sei endlich mal ein erwachsener Mann und zeige, dass du auch anders kannst und beweise es doch denen, dass du es kannst. Nur du selber kannst dich aus dem Sumpf wieder herausholen. Dir schenkt niemand etwas. Du musst für dich selber kämpfen. Und glaube mir, es lohnt sich immer für sich und sein selbstbestimmtes Leben zu kämpfen. Sie können dir hilfe leisten, aber du allein musst wollen. Aufgeben ist da keine Option.

Sicher ist auch dieser Anfang sehr schwer, aber jeder noch so kleine Erfolg ist dein Erfolg. Es wir auch bestimmt nur mir sehr kleinen Erfolgen anfangen, aber dann immer mehr werden und dann irgend wann,wenn du es durchstehst, dann bist du der Sieger. Also tu etwas dafür und siege!

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Hoffe ich konnte helfen kannst mir auch gerne Fragen stellen ich helfe gerne 😏😄

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Du hast eine ziemlich holprige Lebenslinie, auf der Du stehst: Und insgesamt ein paar Entscheidungen, die in ihrer Individualität, in ihrer persönlichen Intimität und ihrer Auswirkung auf Dein gesamtes Umfeld nicht einfach zu treffen waren.

Und für jeden einzelnen Punkt in den oben genannten Aspekten gibt es in der Zeitung in hochgelobten Independentfilmen oder in Internetforen wahnsinnig überraschend positive Lebensläufe, die diese Entscheidungen für den Betroffenen als eine riesige Befreiung feiern und zum Schluß wurde alles gut.

Und bei Dir wurde das alles nicht so!! Alles scheint sich zu einer Belastung zu verdrehen.. woran liegts?

Kann es sein, dass Du einfach zu sehr die Wirkung aus deinem Umfeld benötigst um für Dich selbst "gut" zu sein? Deine Unabhängigkeit davon abhängig machst, dass das soziale Umfeld, also Familie und Freunde Verständnis zeigen, Applaus klatschen... Dir sagen "Gut gemacht!" ?

Du hast Entscheidungen getroffen... aber so wie ich das lese, nicht aus dem inneren Brustton der Überzeugung, sondern weil Du anderen Meinungen gefolgt bist, also eher getrieben und gedrängt wurdest... und nun genau diese Unterstützung weggebrochen ist.

Wer entscheidet darüber, welche Deiner Lebensentscheidungen "gut" ist,- in welchem Sinne auch immer? 

Hörst Du, wie andere darüber befinden.... " das lief aber Scheibenkleister?"

Abgesehen von Deiner Erkrankung.... Du wirst nicht davon abkommen, zu überlegen, wie Du Dein Leben führen willst, was Deine Lebensziele sein können... und dann die Verantwortung dafür zu übernehmen. 

Das heißt: Den nächsten Schritt unternehmen um diese(s) Ziel(e) zu erreichen. 

Z. B.: Schulabschluß machen - oder überlegen, wie Du Deine Homosexualität leben willst... offen oder sehr privat.... evtl. ob Du Dich nicht besser freistrampeln willst und Dich selbständig machst. Wenn mit der Familie sowieso alles im Argen liegt... geh weg!  Mach Dich frei.

Du bist krank? Dann übernimm die Verantwortung: 100%ige Therapie und Medikamentenplan einhalten.... das ist Dein Job!

Ja, jammern ist leicht- aber deswegen ist es doch an der Zeit, den Ar@ hochzuheben und "in die Pötte" zu kommen.

Alles andere hilft nicht!

Oder... Spring!  Ist es das was Du willst?

Dann wäre die Entscheidung sowieso schon gefallen... und was immer hier jemand an "Lebensmutmacher" hier von sich gibt vollkommen nutzlos: Weil Du Dich in diesem Fall ja sowieso nur gegenteilig verhalten würdest.

Aber das glaube ich nicht! Du hast Dir Mühe gegeben Deine Lage zu beschreiben >>> Ich sehe da jemanden, der leben möchte,- gut leben möchte... nur gerade nicht weiß wie.

Aber da hilft dann manchmal nur der Tritt in den Allerwertesten... gemeinsam ins Taschentuch heulen mag Nähe herstellen... aber drückt den emotionalen Kompass nur in den Keller

Also: Auf! Auf!

Sincerely, Norbert

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Kommentar von tidey50
17.11.2016, 09:32

Vielen Dank für deine ausführliche Antwort. Ich geb dir da mit jedem deiner gesagten Worte recht. Ich hab leider schon immer nach Anerkennung gesucht und diese durch Familie, Freunde oder Schule nie gefunden. Daduch bin ich wahrscheinlich größenteils auch so verkorkst wie Ich es gerade bin. Aus der Depression heraus kann Ich nur sagen, dass Ich oft schon an Punkten stand, an denen Ich wirklich nicht mehr weitermachen wollte. Aber irgendwer hat sich dann immer gefunden, dem Ich mich anvertrauen konnte. Zwar waren das nicht immer die richtigen Personen und manchmal hat mich die Gegenreaktion der anderen mehr geschädigt als es sollte...aber irgendwie gab´s immer wen. Ich bin ja auch ein Mensch der sich gerne und oft anderen mitteilt und (wenn es nicht gerade um das interne meiner Familie geht) verstecke Ich auch meine Probleme nicht wirklich. Wie Ich bereits in meinem Text geschrieben hab: Ich hab viel Mist mitmachen müssen. Gleichzeitig sehe Ich aber genauso stark ein, dass Ich für viel Mist auch selbst verantwortlich war bzw. bin. Aus Angst vor der Reaktion anderer Menschen war Ich nie immer zu 100% ehrlich, hab den Leuten das gesagt was sie hören wollten und in der Schule habe Ich mich aufgrund meiner Homosexualität dann auch komplett verstellt. Durch meinen Exfreund hab Ich dann damals den Mut gefunden, mich komplett öffentlich zu outen und dadurch habe Ich viele gute Erfahrungen machen dürfen, neue Freunde gefunden, aber mehr "Freunde" verloren. Das war auch ein zweischneidiges Schwert.

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Angst hast du nur vor dir selber. Nur wenn du tatenlos selber zu siehst wie alles den Bach runtergeht wird es für dich aussichtslos.

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Wieso meinst du, dass dich alle nur wie dreck behandelt haben? du sagst, dass DU in deiner beziehung viel mist gebaut hast und schuld an der trennung bist, damit, dass deine mutter sich umbrachte, kann sie dich ja nun auch nicht wie dreck behandelt haben und dein vater sorgt sich um dich wegen deiner schizophrenie und depression. also ich les da von keinen leuten, die dich immer und durchgehend nur wie dreck behandelt haben. du hattest sogar einen partner, der dich geliebt hat.

Ja, steh es durch. es kommen immer bessere zeiten. auch wenn man sie gerade nicht sehen kann.

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Kommentar von tidey50
17.11.2016, 00:17

Sorry, Ich hatte keine Zeichen mehr frei und konnte nicht sehr umschweifend schreiben. Mit 'wie Dreck behandelt' meine Ich, dass meine Eltern beide krank sind bzw. waren. Mein Vater hat Borderline, meine Mutter hatte Schizophrenie. Durch die Borderlineerkrankung von ihm hab Ich immer leiden müssen , hatte außerdem panische Angst davor, dass er mir was antut. Ich lebe ja auch zur Hälfte bei meinen Großeltern. Mein Opa und mein Vater sind beides Choleriker und rasten stehts aus , können beide keine  Alkohol ab und zumindest mein Opa ist absolut Homophob ,  deshalb darf Er es auch nicht wissen, dass ich schwul bin.

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Lol aufgeben lohnt sich nicht. änder dein leben. motivier dich selbst. mach dir ziele im leben. trau dich mehr und beweg deinen arsc*. 

Sorry wenn es komisch rüber kommt 

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