Kommender Tod. Mein Freund am Boden, was soll ich tun? Ablenkung?

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25 Antworten

Deine Situation tut mir echt leid. Es ist aber gut, dass der Vater im Hospiz ist. Dort ist er prima versorgt und muß keine Schmerzen ertragen. Ich bin ehrenamtlich im Hospiz und mache dort Sterbebegleitung. Wann der Vater einschläft, kann niemand vorher sagen, auch dier Ärzte nicht. Der Sterbende bestimmt den Zeitpunkt selber. Da sein Blick ins Leere geht, befaßt er sich mit seinem Leben.Er geht sein Leben nochmals gedanklich durch. Er verabschiedet sich innerlich schon von dieser Welt. Es kann natürlich passieren, wenn sein Geb. vorbei ist, das es dann ganz schnell zu Ende geht. Sterbende suchen sich meistens einen Zeitpunkt zum Gehen aus, nach einem besonderen Ereignis. Sterbende möchten auch oft alleine für sich sein, um sich von der Welt zu, lösen. Es tut dem Vater gut, wenn ihr an seinem Bett sitzt. Es müssen keine Wort gesprochen werden, um sich zu unterhalten. Wenn es dann zu Ende ist und Dein Freund weint, lass die Tränen laufen, sei einfach für ihn da. Trost gibt es in dieser Situation sowieso nicht. Aufmuntern hat auch keine Zweck, macht ja auch keinen Sinn. Sei einfach da und höre ihm zu. Er wird immer wieder davon erzählen, korrigiere ihn nicht, hör einfach zu. Es ist eine schwere Zeit für euch. Es werden noch viele Tränen fließen. Laßt sie einfach laufen. Es kommt der Moment, wo er über Dinge spricht, die für Euch nicht sichtbar asind. Antwortet darauf und stellt keine Fragen. Sterbende sprechen oft in Symbolsprache, die wir nicht sofort deuten können. Es kann sein, dass er vom Verreisen spricht oder das jemand/ein Verstorbener Eltern/Geschwister - wie auch immer -bei ihm war und wollte ihn holen. Frag dann einfach, wann war er/sie denn da, wann kommen sie wieder? Das Thema ist zu komplex um ausführlich dir zu schreiben. google mal nach Symbolsprache, Terminalphase und Finalphase. Dort bekommst Du weitere Infos. Halte durch, es ist sehr sehr schwer, aber wenn alles vorbei ist, bist Du und auch Dein Freund, stolz es geschafft zu haben. Im Hospiz wird es auch eine Trauergruppe geben, die speziell ausgebildet ist, um Trauernden/Hinterbliebenden zu helfen. Es würde Euch gut tun, daran teilzunehmen. Denke bitte daran, Du kannst Deinem Freund helfen, in dem Du einfach da bist und zu hörst.Wie ich bereits oben erwähnt habe, auch ohne Worte findet Kommunikation statt. Ich wünsche dir und Deinem Freund ganz viel Kraft für die bevorstehende Zeit.

Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, von vielen Blättern eines.

Dies eine Blatt, man merkt es kaum, denn eines ist kein keines.

Doch dieses eine Blatt allein, war Teil von eurem Leben.

Darum wird dieses eine Blatt allein, Euch immer wieder fehlen.

Ich drück dich einfach mal ganz dolle, liebe Grüße - Iris-

Oh mein Gott ich hätte fasst angefangen zu weinen....und ich dachte, ich hätte ein schweres leben, es tut mir so leid für dich...

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@FinnM27

DH! Das hätte in dieser Situation wohl keiner besser und treffender formulieren können! Zudem ein aussagekräftiger und emotionaler Spruch...

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@sunnyGirl51

beachte: der Vater macht Späse - der Sohn isses der ins Leere starrt.

Dem Sohn wird der Vater bei sone enge Bindung als Schutzengel erhalten bleiben denk ich ma fest!

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Dankeschön, deine Antwort hat mir echt weiter geholfen! :)

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In dieser Situation kannst du nicht viel machen.Dein Freund braucht jetzt dich um diese schlimme Zeit durchzustehen.Nimm ihn einfach in die Arme und höre zu.Jeder geht anders mit dieser Situation um.es ist wie ein Schockzustand. Ratschäge zu geben ist sehr schwierig,es braucht einfach Zeit,wenn ein lieber Mensch gehen muss.

Ich kenne so eine Situation sehr gut, und ich würde dir raten, er soll einfach jz sienem vater beistehen, solange er noch lebt und mit ihm reden und wenn er dnan gestroben ist, kannst du mit ihm reden und ihn ablenken und ihn unterstützen wo es nur geht... wichtig ist nur dass du ihm zeit lässt zum verarbeiten...

ich wünsch euch alles gute :)

Ja, die Zeit wird er brauchen..

Danke :)

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In so Situationen hilft es ungemein wenn man weiß, dass jemand immer für einen da ist wenn man reden möchte..

Zwing ihn zu nichts aber sei für ihn da, er wird dir dafür sehr dankbar sein, auch wenn er es im Moment nicht so zeigen kann, später auf jeden Fall. Jeder geht mit Tod/Trauer anders um, du musst seinen Weg akzeptieren und ihn darin unterstützen. Falls es zu schlimm wird würde ich ihn Vorsichtig mal auf einen Psychologen ansprechen, er muss da ja nicht immer hin, aber das ist grade eine schwere Zeit und viele werden mit sowas nicht alleine fertig. Auch wenn sich das jetzt echt hart anhört, aber manchmal ist diese Ungewissheit an der Sache, schlimmer als die Sache an sich..

Das mit dem Psychologen habe ich schonmal angesprochen..aber naja. Und ja, ich denke auch das die Ungewissheit das schlimmste an der Sache ist.

Danke für deine Antwort! :)

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Man kann sich nicht immer nur ablenken! Leider gibt es in unser aller Leben Situationen, die wir durchleben und aushalten müssen. Daran wachsen wir Menschen und entwickeln uns weiter!

Die Situation Deines Freundes ist eine Andere als Deine. Bei ihm geht es um den baldigen Verlust des Vaters, der ihm sein ganzes Leben lang vertraut ist. Wenn das Verhältnis gut war, wird der Verlust um so schmerzhafter sein. Dein Freund muss und wird diese Trauer durchleben und irgendwann wird er auch wieder positiv in seine Zukunft blicken.

Du hast Deinen Freund sicher sehr sehr gern und möchtest nicht, dass er traurig ist. In diesem Fall muss er aber traurig sein dürfen, weil es ihm helfen wird, den Verlust zu verarbeiten. Ablenken würde dem Verdrängen ähnlich sein und ist beim Verlust eines sehr nahen Angehörigen nicht der richtige Weg! Die Trauer würde später wieder in Deinem Freund aufsteigen, vielleicht viel heftiger sein und evtl. sogar zu einem Zeipunkt kommen, wo er sie gar nicht gebrauchen kann.

Sei einfach da und weine mit ihm, wenn er weinen muss. Rede, wenn er reden will und vor allem, höre ihm immer zu, wenn er Dir was berichten möchte. Auch wenn er Dir zum 100sten Mal die gleiche Geschichte erzählt.

Ganz viel Kraft wünsche ich Euch allen und viele besinnliche Momente mit seinem Vater.....auch wenn es Momente des Abschieds sind, sie werden Deinem Freund trotzdem helfen weiter zu leben.....

Alles klar..dankeschön für deine Antwort! :)

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Mehr als für ihn da sein und versuchen, ihn ein bisschen auf andere Gedanken zu bringen, kannst du glaube ich nicht machen. Aber ich bin der Meinung, dass du ihn auch nicht zwingen solltest, wenn er iwas nicht machen wil. Zeig ihm einfach, dass du da bist....Allerdings solltest du nur soweit gehen, wie du es auch kannst, da es dich ja auch sehr belastet. Du sollt/willst/kannst für ihn da sein, darfst dich aber nicht aus den Augen verlieren. Das würde ihm ja auch nicht helfen. Trotzdem alles Gute!

ich kann dir nur den rat wie jeder andere hier geben...sei einfach nur für deinen freund da.ich spreche da aus erfahrung,da dieses jahr mein schwiegervater gestorben ist.auch bei ihm wussten wir,das seine zeit auf erden bald abläuft.allerdings wurde er zuhause bis zum ende gepflegt.ich habe nach seinem tod versucht,das die normalität weitergeht und trotzdem immer gezeigt,das ich für meinen mann da bin ohne ihn unter druck zu setzen,das er darüber reden "muss"....jeder verarbeitet das sterben einen geliebten menschen anders und das sollte man respektieren....ich wünsche dir und deinem freund viel stärke und rückhalt...lg conny1709

Ich denke dein Freund muss das jetzt einfach verarbeiten, ich denke auch nicht dass er viel mit dir darüber reden wird, vielleicht versucht er er zu verdrängen oder sich damit abzufinden jedoch ist es trotzdem gut wenn du ihm beistehst wenn er Hilfe braucht.Es ist zwar ne traurige Sache aber sowas passiert halt.Jedoch siehst du, dass der Vater sich damit abgefunden hat "er macht ja Späße und ist fröhlich" und ich denke das wird dein Freund auch wenn er jetzt nicht aufeinmal depressiv wird oder so.Aufjedenfall kannst du da meiner Meinung nach nicht viel tun, dies scheint allgemein so bei seelischen Problemen zu sein. Mein Beileid.

Danke für die Antwort :)

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Dein Freund wird es dir danken das du bei diesen schweren Lebensabschnitt an seiner Seite bist,und ihm dadurch Halt gibts.Es gibt keinen Menschen auf der Welt der sich an seine eigene Geburt erinnern kann,und darum ist der Tod auch für viele eine Sperre im Kopf.Weil niemand weiß was da kommt,aber es gehört zum Leben dazu genau wie die Geburt eines Menschen.Sein Vater ist da jedenfalls sehr gut aufgehoben,und es ist toll das es so etwas überhaupt gibt.Wichtig und schön ist das ihr beiden auch habt,euch gegenseitig Kraft und Halt gibt.Wenn es dann vorbei ist,und sein Vater erlöst wurde,dann sollte auch ein Abschluß erfolgen.Vielleich sollte er mal alle guten Erinnerungen sammeln,für die er seinem Vater noch danken möchte und diese mit einem Himmelslicht auf Reisen schicken....das eigene leben geht weiter.

In einer Gesellschaft wie wir sie in Europa im 19. Jahrhundert hatten, war der Tod noch ein selbstverständlicher Vorgang, er fand mehr nebenbei statt. Heute haben wir den Tod aus unserer Gesellschaft herausgedrängt, er findet nicht mehr unter dem häuslichen Dach statt, sondern zu 80 Prozent in Institutionen.

Und ein Elternteil ein Hospiz zu überlassen kann einen sensiblen Menschen sehr stark belasten, denn er weiß ja er zweifelt an der Rechtfertigung ...er ist da sehr gut aufgehoben. Allein diese Worte finde ich grausam, evtl. hat Dein Freund jetzt Schuldgefühle, weil er & seine Familie seinen Vater abgeschoben haben, denn ein Hospiz ist eine reine Sterbe- Einrichtung , weil das Sterben auch zu Haus funktioniert gibt es verstärkt ambulante Hospizdienste, weil es doch wohl für alle Beteiligten besser ist in der gewohnten/vertrauten Umgebung Abschied zu nehmen.

Ps.. es gibt schon über 1500 ambulante Hospizdienste, nicht umsonst ist diese Zahl steigend..m.l.G.h

Wir leben aber nicht im 19. Jahrhundert.

Sein Vater hat von sich aus entschieden dorthin zu gehen weil die Wohnung nicht behindertengerecht ist und damit die Mutter wieder arbeiten kann (..) also nicht ständig jemand da sein muss. Er ist im Hospiz besser aufgehoben, das meint die ganze Familie.

ja, es ist eine Sterbeeinrichtung. Aber warst du schonmal in einem Hospiz? Man stellt es sich anders vor als es ist. Er fühlt sich dort zuhause.

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@ThePummelFee

die oben Frage da " Dein" Freund NUR VOR SICH HINSTARRT und was Du tun kannst ihm zu helfen hat keinen Bezug zu Deinem Schrieb, Du kannst Dir nicht mal vorstellen das es Menschen gibt, die ein schlechtes Gewissen kriegen, weil sie den so schön sterilen Weg der Entsorgung von Fam.mitgliedern wählen.** Kein Wunder das er schweigt.**

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@himako333

Ehm. Naja. Vielleicht weil sein Vater sterben wird? -.-'

Klar kann ichs mir vorstellen, aber nicht bei denen.

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Ja das ist nicht so leicht,ich muß mic im Moment auch damit beschäftigen .Oft sitze ich da und denke das schaff ich nicht.Es ist doch ein großer Liebesbeweis,wenn er mit dir weinen kann.Er hat schon genug damit auseinander gesetzt vvl.mag er das thema nicht mehr.Sei aufmerksam,beobachte Veränderungen sei immer für ihn da.Es gibt auch tolle Selbsthilfegruppen. Könntest in der Wohnung eine Gedenkstätte einrichten,mit schönen Sachen die er mochte.Ich habe im Regal mal ein Teddy,auf dem Nactschrank ein Bild.Wünsche euch eine schöne Restzeit zusammen

Du darfst dir gar nicht erst denken, dass du das nicht überstehst!

Ja das werde ich auf jeden Fall tun..

Ja später einmal in der Wohnung..wir sind erst 16. :)

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Es ist immer wieder ein Thema und es läßt uns nicht los. Dem Tod ins Auge zu sehen ist grausam und schmerzlich. Wenn man jung ist, scheinen immer die anderen zu sterben, den Tod kennt man nur vom Hörensagen. Wer das erste Mal bewußt damit in Berührung kommt, weil es einen nahestehenden Menschen trifft, erleidet erstmal einen emotionaler Schock. Je älter wir werden, desto häufiger werden wir damit konfrontiert, das wir uns von Menschen die wir lieben verabschieden müssen. Das schlimmsteTrauma ist neben dem Verlust des Ehepartners, der Tod eines Kindes oder Elternteils. Der letztere Fall kommt dem Verlust seiner Wurzeln gleich.

Wie wir damit umgehen kann sehr unterschiedlich sein, auch wie lange es dauert sich mit dem Unvermeidbaren abzufinden und es zu verarbeiten...

Der Vater hat sich offensichtlich mit seiner Situation arrangiert und und das Beste draus gemacht. Bewundernswert soviel Tapferkeit! Dann ist er vermutlich sehr gläubig und/oder eine starke Persönlichkeit.

Deinem Freund dagegen fällt es (verständlicherweise) schwer seine Gefühle zu ordnen, vor allem nicht unter dem Druck der ablaufenden Zeit. Doch es kommt jetzt darauf an, die momentane Lage zu meistern, alles andere kommt danach. Hilf ihm also sich zu sammeln, indem Du für ihn da bist, nimm ihn in den Arm - tröste ihn. Er muß nichts sagen, wenn er nicht kann - aber Du könntest ihm etwas sagen...

Er soll sich bewußt machen - noch lebt sein Vater ! Niemand kann dessen restliche Lebenszeit verlängern - wohl aber vertiefen!

Was bestimmt beiden gut tun würde - diese Zeit noch gemeinsam zu nutzen. Warum nicht einmal überlegen, was das Herz des Vaters besonders freuen würde? Können sie nicht noch etwas in Angriff nehmen, was beiden Spass macht - oder alte Erinnerungen weckt? (evtl.Spaziergang an die Orte der Kindheit oä.) ...Warum nicht jetzt die Gelegenheit ergreifen, das noch zu sagen, was man früher zwar gefühlt - aber nie in Worte gefaßt hat. Oder dem Vater einen Brief schreiben, indem er besondere Ereignisse seines Lebens erwähnt, persönliche Momentaufnahmen bei denen der Papa eine besondere Rolle gespielt hat - alles wofür er dankbar ist...

Er soll jetzt nochmal aktiv werden - Zeit zu trauern bleibt noch genug wenn der Vater gegangen ist.

Und helfen können auch Gespräche über das 'Danach' - ich weiß ja nicht ob ihr Christen seid. Wenn ja, dann könnte auch die verläßliche Hoffnung der Bibel, das es mal eine 'Auferstehung von den Toten' geben wird, ein Trost sei (weil sie ein Wiedersehen verspricht). Ein Abschied auf Zeit ist leichter zu ertragen, als ein Abschied für immer.

Und wenn der Vater Humor hat, wie seine Späße mit dem Personal vermuten lassen, sollte man auch diesen nicht verlieren - Er soll seinen Vater ruhig nach seinen Wünschen fragen - Papa was hältst Du davon, wenn wir...? Noch bist Du ja nicht weg :) Ein gewisser Galgenhumor rettet oft über unaussprechliche Momente hinweg und kann manchmal mildern und verbinden, wo Worte fehlen.

Ich wünsche Dir/Euch viel Kraft und alles Gute! LG IID

Danke :)

Ja das mit dem Brief finde ich, ist eine echt gute Idee..werde ich meinem Freund morgen mal vorschlagen.

Und ja, wir sind Christen, und seine Familie ziemlich gläubig. Und ja, der Glaube auf das Leben danach gibt denen allen Kraft.

Dankeschön :)

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IlsaLundt - wieder einmal eine sehr gute, einfühlsame Antwort von dir, geprägt von Lebenserfahrung - DH!

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"...Einfach dem ganzen zusehen müssen und zu wissen:Ich kann nichts tun, außer ein offenes Ohr anbieten..."

Mehr kannst und solltest Du nicht tun ThePummelFee!

Meine Erfahrung: Wenn Angehörige sterben, befindet sich der Mensch unter einer Art "Glasglocke". Es ist eine Auszeit, man selber ist "wie nicht von dieser Welt"... Mir selber hat geholfen in Ruhe gelassen zu werden... Angenommen zu werden, in meiner Trauer. Keine Rolle einnehmen zu müssen...

Nicht ablenken oder aufmuntern - versuchen, so wie immer zu sein! Da sein. ...Mehr kannst Du nicht tun!

...Schön finde ich, dass der Vater Deines Freundes seinen eigenen Weg gewählt und gefunden hat!

Mut und Kraft wünscht Dir das Beutelkind!

schöne Antwort ;-)

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@Salviadivina

Ja ich denke halt nur das es ziemlich schwer sein wird, falls mein Freund dann in Ruhe gelassen werden will, wovon ich auch irgendwie ausgehe..

Aber dankeschön für deine Antwort! :)

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Ich glaube, dass du einfach da sein musst. Anfangs wird er bestimmt nicht viel sprechen oder unternehmen wollen, aber sei trotzdem da für ihn. Als klar wurde, dass eine Oma bald sterben würde, hatte mein Vater auch oft nur dagesessen und sich kaum bewegt und nichts gegessen und so weiter, wir haben ihn nie wirklich alleine gelassen und waren immer da, im Nachhinein hat er gesagt, dass wir genau das Richtige für ihn getan haben, dass wir ihn nicht bedrängt haben zu darüber zu sprechen und geduldig it ihm waren. Vielleicht hilft es dir was!

Danke für deine Antwort! :)

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Das ist schon eine bedrückende Situation.

Aber im Hospiz ist er gut aufgehoben - und er sieht das Ganze gelassen und hat sein Schicksal angenommen. Das dürfte ein gewisser Trost sein.

Der (absehbare) Verlust eines lieben Menschen ist i.d.R. mit Trauer verbunden. Das kann schon ein bisschen dauern.

Allerdings sollte man sich - auch wenn es schwer fällt - nicht zu sehr vom Leiden anderer runterziehen lassen - insbesondere wenn das eigene Leben und die eigene Beziehung davon zu sehr in Mitleidenschaft gezogen werden .

Trauern ja - aber nicht in der Trauer versinken !

Alles Gute !

Danke für deinen Rat, den werd ich mir echt zu Herzen nehmen! :)

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Viel mußt du gar nicht tun. Einfach nur da sein, mit deinem Freund trauern und weinen, ihm zuhören wenn er reden will, mit ihm schweigen wenn er schweigen will.

Du brauchst ihn aber nicht ablenken oder aufmuntern. Dein Freund muß - und will auch - seine Trauer ausleben. Dieser Abschied tut einfach weh, und nur die Zeit hilft über den Schmerz hinweg.

Also, zuallererst brauchst du viel Geduld und Verständnis für deinen Freund, dann kommen auch wieder fröhlichere Zeiten für euch. Ich wünsch euch dafür alles Gute.

Das ist sehr traurig -.- wenn ich in der Situation des Jungen wäre würde ich mich über jmd. Freuen der mich aufheitert, mir beisteht in dieser extrem schwierigen zeit....

Und ein Tipp für dich, Lass dich auf keinen fall mit runterziehen, sonst haben wir da bald zwei traurige Persönlichkeiten sitzen...

Ja damit bin ich auch schwer am kämpfen..damit es wenigstens einen in der Beziehung gibt der den anderen irgendwie..unterstützen oder bei Bedarf ablenken kann.

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Es tut mir aufrichtig Leid, das hier zu lesen und ich wünsche dir und vor allem deinem Freund und seinen Angehörigen viel Kraft für die nächste Zeit.

Ihr könnt euch verabschieden, was ich persönlich als Vorteil sehe (meine Mutter starb im Mai und wir wussten es die letzten Tage). Alles, was du tun kannst, ist, für deinen Freund da sein. Du kannst ihn umarmen, wenn er weint und deine Umarmung zulässt. Wenn er das nicht will, sei nicht traurig, nimm es so hin. Hör zu, wann immer er von seinem Vater erzählen will.

Frag ihn einfach mal, was er möchte. Ob er möchte, dass du ihn ablenkst, wie du dich verhalten sollst.

Das Schlimmste ist nicht der Tod des Angehörigen, schließlich weiß man, dass er nun nicht mehr leiden muss, dass es ihm besser geht. Schlimm ist, zu wissen, dass man nichts tun konnte, um es aufzuhalten, dass man ihm nicht helfen konnte. Und das muss man lernen zu akzeptieren. Auch das braucht seine Zeit, genau wie die Trauer selbst.

Steh im einfach bei, sei bei ihm, wenn er dich braucht und lass ihn allein, wenn er allein sein will.

Geh mit im zum Grab (später) und scheut euch nicht, auch gemeinsam in Erinnerungen zu lachen. Ein Friedhof muss nicht immer nur ein trauriger Ort sein.

Denkt daran, wie sein Vater selbst alles mit Humor genommen hat, gerade in der letzten Zeit. (Ich habe mir den Bericht gesucht und ihn gelesen. ein toller Mann.)

Dankeschön :)

Ich finde es echt cool von dir das du meine Frage nicht einfach so "überflogen" hast sondern dich auch irgendwie dafür interessiert hast.

Und ja, ein toller Mann.:)

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  • Verständnis zeigen
  • einfach mal in den Arm nehmen
  • Besuche mit ihm machen

Ich finde man sollte es nicht hinter andere Sachen schieben. Sein Vater ist ihm sehr wichtig und da finde ich, muss er gar nicht abgelenkt werden. Klar ist es schlimm, aber ich denke, wenn er es verdrengt, dann wird es nicht besser! Alles alles Gute wünsche ich euch! :|

  • Nutzt die verbleibende Zeit so gut es geht zusammen mit seinem Vater !

  • Sprecht (ihr zwei) über euren Kummer + drüber wie es euch geht

  • Ihr dürft deswegen trotzdem glücklich sein + müsst nicht 24h die Nase in die Suppe hängen ;-)

Alles Gute !

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