Kommen wir in einen Handelskrieg mit den USA?

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7 Antworten

Also ich sehe die Sache ganz entspannt.

Wenn die USA protektionistische Maßnahmen beim Handel ergreifen sollten, wird das ein Eigentor.

Viele Güter, die zwar deutsche Namen tragen, werden in den USA zusammengeschraubt, wobei ZUlieferer oft im Ausland sitzen.

Also ganz so einfach ist die Welt also nicht. Wenn nun eben diese Produkte aufgrund der Maßnahmen verteuert werden, wird es also auch eben um diese Arbeitsplätze in den USA gehen.

Tja Herr Trump, bis 3 zählen ist eben nicht jedermanns Sache.

Auch ist es unwahrscheinlich, dass bei Maßnahmen der USA diese von Seiten der EU unbeantwortet bleiben.

Was können wir dafür, wenn die USA entweder keine nachfragenswerten Produkte in ausreichender Menge herstellt, um die Handelsbilanz auszugleichen?

Was können wir dafür, wenn die USA keine nachfragenswerten Produkte in ausreichender Menge herstellt und diese nicht durch Abwertung des Dollars auf dem Weltmarkt ökonomisch attraktiver macht? Wir können den Dollar nicht abwerten.

Die Hausarbeiten müssen also die USA machen.

Bei Zollschranken werden alle verlieren.

Günter


KinderPolizei 30.05.2017, 15:16

Oh "wir" können eine ganze Menge dafür. Ich behaupte Kohl wusste das der Euro eine Weichwährung wird. BRD bezahlt einen hohen Preis für seine Weichwährungspolitik. Wären die Exportüberschüsse nicht, wäre der Euro der Reinfall des Jahrhunderts. Genau da setzt Trump an und ich hoffe er gewinnt.

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GuenterLeipzig 30.05.2017, 15:45
@KinderPolizei

Sorry, das aber ist haltlos.

Der Euro ist keine nationale Angelegenheit, sondern eine Angelegenheit, die die gesamte Eurozone betrifft.

Für einige Länder ist der Euro zu stark für andere zu schwach bezogen auf deren Lohnstückkosten.

Das der Euro, derzeit so eingestuft ist, wie er eingestuft ist, hängt doch maßgeblich damit zusammen, dass in den Südstaaten die Druckerpresse angeworfen wurde.

Auch ist die Kausalität genau umgekehrt, die Stärke oder Schwäche des Euros bewirken, ob Exporte einfacher oder schwerer zu realisieren sind und nicht umgekehrt.

Günter

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Im Bankensektor sind die USA bereits seit langem mit Deutschland in einem Handelskrieg angekommen.

Es kann durchaus sein, dass es da Probleme geben wird, aber man muss dann schauen für wen das dann problematischer wird.

Wir haben da immer noch die EU als Ass im Ärmel. Belegt Trump die deutschen Exportwirtschaft mit Strafen, trifft er damit die gesamte EU. Dann wird auch die EU darauf reagieren. Da säßen wir am längeren Hebel. 

KinderPolizei 30.05.2017, 15:20

Ui ui ui. Die EU ist böse auf Trump. Da kriegt der Trump bestimmt kein Auge mehr zu. 

Die EU hat so gut wie keine Handelsbeziehungen zu Amerika und irgendein Maul aufreissender EU Diplomat ist eher eine politische Peinlichkeit als ein Drohmittel.

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Fuchssprung 30.05.2017, 15:22
@KinderPolizei

Auch wenn du die EU nicht magst, solltest du dich hier nicht derart mit deiner Unwissenheit blamieren. Ist ja peinlich!

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Nein, kommen wir nicht. Dabei gewinnt niemand, deshalb will ihn auch niemand.

Zu einem Krieg braucht es zwei. Deutschland hat nichts zum Kämpfen. Somit wenn dann bekommen deutsche Fabriken eins aufgebrummt und Merkel darf betteln gehen. 

Aber auch das wird nicht passieren. Die Republikaner werden die Wünsche des Präsidenten einfach nicht befolgen. BRD war 70 Jahre ein treuer Vasal und Diener amerikanischer Interessen. Und jetzt soll schluß sein? Niemals.....

MaxNoir 30.05.2017, 15:00

Deutsche Fabriken bekommen eins aufgebrummt? Die ist schon klar, dass die Lohnstückkosten in den USA um ein vielfaches höher sind, als in Deutschland, wenn deutsche Fabriken dort abziehen, sind tausende Arbeitsplätze futsch.

Das einzige was die USA noch attraktiv machen sind die geringen Arbeitsschutzregeln, aber die findet man auch woanders.

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Schon möglich, wenn man sich die jüngsten Entwicklungen anschaut.

Hoffentlich nicht !

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