Kommen vermeintlich religiöse Menschen in die Hölle?

 - (Religion, Philosophie und Gesellschaft, Christentum)

14 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Denke schon das es so eine Art Hölle gibt und Seelen dahin kommen wenn sie was schlimmes gemacht haben wie Mord

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Erfahrung ist das Leben.
kann es doch im Grunde genommen nicht sein, dass man die Bibel heute auslegt, interpretiert und verwässert. 
Um dem ganzen noch ein praktisches Beispiel zu geben:

Ich finde das ein sehr gutes Beispiel, denn das Sternchen soll ja nur abbilden, was die Bibel bereits beschreibt, jedoch viele nicht wissen oder vor Augen haben (wie sich in deinen Zeilen ebenfalls zeigt).

Worauf ich hinaus will: Sind Religionen heute nicht vollkommen überholt

Mein tiefer Wunsch ist, dass der Mensch es hinkriegen würde, dass die Hoffnung auf ein besseres Leben im Jenseits überflüssig werden würde. Ein Blick in die Nachrichten genügt um zu zeigen, dass wir davon leider noch weit entfernt sind.

und müsste ein Mensch, der nach einer modernisierten Variante seines Glaubens lebt, nicht grundsätzlich trotzdem in die Hölle kommen, da er das Wort Gottes bricht?

Nein. Zum einen hast Du ein sehr seltsames, enges Verständnis von „das Wort Gottes“, zum anderen kann man nach christlichem Verständnis nichts dafür tun um errettet zu werden, das kann nur Gott.

Aber die Anleitung für das Seelenheil stellt dich das Befolgen der Bibel dar, oder nicht? Die Bibel spricht auch ausschließlich von Mann und Frau, was eine Auslegung zu Gunsten eines diversen Gott* eher schwierig macht, finde ich.

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@kleenemariee
Aber die Anleitung für das Seelenheil stellt dich das Befolgen der Bibel dar, oder nicht?

Joar.. die Anleitung ist recht simpel: "Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es". Eph 2,8f

Die Bibel spricht auch ausschließlich von Mann und Frau, was eine Auslegung zu Gunsten eines diversen Gott* eher schwierig macht, finde ich.

Hos 11,9 "Denn Gott bin ich und nicht ein [wörtlich] Mann". In der Bibel findet sich an mehreren Stellen, dass Göttliches keines Geschlechts bedarf. Dies will dieses Sternchen abbilden.

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Zum letzten Punkt:

Die Bibel sagt doch auch, dass Gott den Menschen als sein Abbild geschaffen hat. Nachdem die Menschen bekanntlich sehr divers, also unterschiedlich, sind, müsste dasselbe demnach doch auch auf die schöpfende Gewalt zutreffen.

So hat das die Katholische Jugend auch gesehen, indem sie Gott gendern will. Es gibt allerdings Dinge in der Bibel, die als "Norm" gelten und von denen nicht abgewichen werden darf, zum Beispiel die Ehe zwischen Mann und Frau, was ich jetzt als Indiz werte, dass es eben NUR Mann und Frau gemäß der Bibel geben soll und darf. Das ist jetzt nicht meine Meinung, aber eigentlich steht das so in der Bibel und lässt dann auch keine Interpretation offen.

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@kleenemariee
was ich jetzt als Indiz werte, dass es eben NUR Mann und Frau gemäß der Bibel geben soll und darf

Heißt das dann auch, dass wir inter* Personen abtreiben oder nach der Geburt töten sollen? Sie sind biologisch weder Mann noch Frau. Und wo kommen die her, wenn Gott das gar nicht will? Greift die Bibel da vielleicht etwas zu kurz? Oder macht die schöpfende Gewalt Fehler?

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@rei2017

Weiß ich nicht. Nach den ganzen Gewalttaten, mit denen gerade das alte Testament gepflastert ist, würde es mich nicht wundern, wenn sich das nach der Bibel vertreten ließe.

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In der Bibel steht Gott erschafft den Menschen nach seinem Abbild. Dieser Mensch ist Adam. Zudem Zeitpunkt gibt es keinen Mann und keine Frau nur den Menschen. Erst als Gott Eva erschafft, entsteht die Einteilung in Mann und Frau.

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@StehtimRegen

Dann gibt also die Geschlechter Mensch, Mann und Frau? Oder gab es das Geschlecht "Mensch" nur, bevor Gott aus Adams Körperteilen die Frau bastelte?

Eigentlich egal, weil deine Behauptung eh nicht stimmt. Der zweite Teilsatz lautet nämlich: "als Mann und Frau schuf er sie". Gott ist also mindestens Mann und Frau.

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So völlig daneben ist das Anliegen der katholischen Jugend gar nicht. Denn in der Bibel lesen wir:

Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau. (1. Mose 1,27)

Das bedeutet, dass wir bei Gott eben nicht in menschlichen Kategorien denken dürfen.

Wenn wir die Bibel lesen, dann ist das Christentum nicht überholt, sondern so wichtig wie vor 2000 Jahren. Denn was sagte Jesus ist das wichtigste Gebot: "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst."

Ferner, was soll beim Menschen an erster Stelle stehen? Die Liebe.

Das Neue Testament hat auch nicht die Hölle im Focus, sondern die rettende Botschaft des Evangeliums.

Jetzt sehen wir nur ein undeutliches Bild wie in einem trüben Spiegel. Einmal aber werden wir Gott von Angesicht zu Angesicht sehen. Jetzt erkenne ich nur Bruchstücke, doch einmal werde ich alles klar erkennen, so deutlich, wie Gott mich jetzt schon kennt. 13 Was bleibt, sind Glaube, Hoffnung und Liebe. Von diesen dreien aber ist die Liebe das Größte. (1. Korinther 13,12+13)

Nichts braucht die Menschheit zur Zeit so sehr wie diese Botschaft.

Er hat sein Leben für unsere Sünden hingegeben und uns davon befreit, so leben zu müssen, wie es in dieser vergänglichen, vom Bösen beherrschten Welt üblich ist. Damit erfüllte er den Willen Gottes, unseres Vaters. (1. Galater 1,4)

https://www.youtube.com/watch?v=oo7dnT2iDig

Da steht er schuf sie als Mann und Frau und nicht als Mann, Frau und *.

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Die Bibel ist überhaupt nicht für das eigene Leben anwendbar ohne Interpretation. Viele Inhalte sind dermaßen fremd (historisch, geographisch) oder seltsam (Offenbarung) und mehrdeutig, dass ohne Interpretation daraus kein ähnliches Weltbild für mehrere Gläubige würde. Deswegen hat ja jede Religion ihre Ausleger, ihre Lehrer. Sonst würde jeder einzelne nach dem Lesen einer heiligen Schrift zu ganz anderen Schlüssen kommen - oder das Buch einfach verwirrt weglegen.

Das wird so gemacht, weil wir seid 200 Jahren auf breiter ebene wissen, dass es nciht so sein kann, wie es die Bibel erzählt. Für die Menschen im Mittelalter war die Bibel die Wahrheit und harte Christen behaupten ja heute noch, die Evolution hätte es nie gegeben.

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@kleenemariee

Im Mittelalter haben sie sich auch die Köpfe eingeschlagen über Detail-Glaubenslehren innerhalb des Christentums.

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@Mirarmor

Richtig, weil man der Ansicht war, dass es nur eine Linie gibt. Auf die Idee, Gott zu einem geschlechtslosen Wesen zu machen und Conchita Wurst zur neuen Madonne zu erheben, wäre damals niemand gekommen.

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