kommen atheisten in den (christlichen) himmel?

38 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Was für eine Frage? - Wer Atheisten kennt, zumindest die bei GF vertretene Art, der weiß, dass sie sich heftig wehren würden gegen den Himmel.

Aber ernsthaft betrachtet muss man nach der Lehre des Neuen Testaments sagen, dass Menschen (es müssen nicht mal Atheisten sein) selbst mit einem theoretisch unterstellten tadelosen und verdienten Leben nicht in den Himmel kommen.

Man kann sich einen Platz im Jenseits nicht durch Werke erarbeiten oder verdienen. - Nur der Glaube an Jesus Christus und seine Kreuzestat machen vor Gott gerecht und berechtigen zu einem Platz im Reich Gottes. Das mögen viele als ungerecht empfinden, aber so steht es geschrieben.

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der weiß, dass sie sich heftig wehren würden gegen den Himmel.

Das ist natürlich richtig, aber wir haben einen Kader besonders ausgebildeter Spezialisten, die als Undercover-Agenten den Thron Gottes schwarz anmalen werden.

Ihr könnt Euch nie sicher sein, wer vor Euch steht.... oder fliegt, was man halt so macht im Himmenl

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@realsausi2
Ihr könnt Euch nie sicher sein, wer vor Euch steht.... oder fliegt,...

Wer ist "Ihr" bzw. "Euch"? - In den vorausgehenden Antworten hat sich niemand in den Vordergrund gestellt. - Es ist allein ein allgemeiner Report aus der Bibel. Also nicht schon wieder den "Futterneid" nähren.

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@pasmalle

Dass ihr für Ironie oder ein bisschen Hochnehmen keine Ader habt, hätte ich mir ja denken können. Aber dass ihr solche doch sehr akademische religiöse Fragen ernsthaft wälzt, ist mir doch schon sehr befremdlich.

Nichtsdestotrotz will ich doch etwas Wasser in den selbstgerechten Wein gießen: Es steht geschrieben in Matthäus 7,20: An ihren Taten (Früchten) sollt ihr sie erkennen! Und noch ein bisschen mehr. Der Stern, denke ich, ist sehr vorschnell vergeben worden!

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@realsausi2

Ihr könnt Euch nie sicher sein, wer vor Euch steht

Stimmt. Weshalb die Entscheidung, wer in den Himmel kommt, nicht von uns getroffen wird, sondern von Gott. Der kennt eure Gedanken besser als ihr, und Undercover hat bei dem keine Chance.

Auch nicht Leute, die sich für gute Christen halten, aber nicht mit Gott leben.

oder fliegt, was man halt so macht im Himmenl

Nach dem was in der Bibel steht, ist da erst mal ne große Feier (besser als Sex) angesagt, und außerdem gibt es da verantwortungsvolle Aufgaben, ungefähr so wie die Regierung einer unabhängigen Stadt

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Die Antwort ist einfach grundfalsch. Siehe meinen Beitrag unten.

Da wird ausreichend mit Bibelzitaten belegt, dass alles und jedes möglich ist und es überhaupt keine einheitlichen Aussagen dazu gibt.

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@Spaghettus

Seltsam nur, dass bei deiner vollmundigen Behauptung deine Antwort "ganz unten" steht, dort wo sie auch hin gehört.

Es gibt gegenüber meiner Erklärung keine weitere glaubhafte Alternative. Das weiß auch jeder christliche Theologe. Von "Spaghettimonstern" darf man allerdings nicht mehr erwarten.

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@pasmalle

Seltsam nur, dass bei deiner vollmundigen Behauptung deine Antwort "ganz unten" steht, dort wo sie auch hin gehört.

Hierbei mißachtest Du den Umstand, daß die Vergabe des Sterns eine Anwort automatisch nach ganz oben spült, wo sie vielleicht gar nicht hingehört.

Ansonsten bemißt sich das an den Daumen hoch. Und siehe da.... ;)

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@realsausi2

Ich weiß, dass du dich ganz gerne immer in den Vordergrund zu spielen versuchst. - Die meisten DH's bedeuten aber nicht zwangsläufig, die klügste Antwort! - Massen klatschen oft beim größten Blödsinn am lautetesten.

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@Spaghettus

Da wird ausreichend mit Bibelzitaten belegt, dass alles und jedes möglich ist

Nur, wenn mensch mit der Bibel "fuindamentalistisch" umgeht. Beim vernünftigen Umgang mit den Texten der Bibel zeigt sich, dass die aussagen sich nicht widersprechen. Siehe meine Antwort auf deinen Beitrag.

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Das steht vielleicht irgendwo in der Bibel geschrieben, doch stammt diese Aussage bestimmt nicht von Jesus; Jesus hat genau hat gesagt, man muss verzeihen, und zwar alles und immer ("sieben mal siebzig mal" oder so) und man muss ein zweites Mal , "durch den Geist" geboren werden um ins "Reich Gottes" gelangen zu können.

Zwischen dem, was Jesus gelehrt hat und dem, was Paulus gesagt oder geschrieben hat gibt es große Unterschiede; man sollte sich doch als Christ für das entscheiden, was Jesus gelehrt hat, sonst wäre man ja schließlich "Paulaner" und nicht Christ. Jesus selbst hat nicht gesagt, man müsse an ihn oder seinen Kreuzestod glauben, um ins Reich Gottes zu gelangen. Solches behaupten nur gewisse Glaubensgemeinschaften, die sich damit eigentlich zu Unrecht "christlich" nennen.

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@gottesanbeterin

Das steht vielleicht irgendwo in der Bibel geschrieben, doch stammt diese Aussage bestimmt nicht von Jesus; Jesus hat genau hat gesagt, man muss verzeihen, und zwar alles und immer ("sieben mal siebzig mal" oder so) und man muss ein zweites Mal , "durch den Geist" geboren werden um ins "Reich Gottes" gelangen zu können.

Jesu hat auch gesagt, dass die Sünde letztlich darin besteht, nicht an ihn zu glauben, das gehört zu dem, was der Heilige Geist den Menschen beibringt (Jh 16,9).

im Übrigen sehe ich nicht, wo der Gegensatz zwischen dem, was du von Jesus zitierst, und dem was pasmalle schrieb, sein soll.

Jesus selbst hat nicht gesagt, man müsse an ihn oder seinen Kreuzestod glauben, um ins Reich Gottes zu gelangen

Paulus hat das auch nicht gesagt, er spricht von dem Glauben an den Gott, der den Ungerechten gerecht spricht (Rö 4,5). Paulus erklärt natürlich deutlich, dass dies nur möglich ist, weil Jesus für uns gestorben ist, aber damit präzisiert er nur, was Jesus z.B. in Mk 10,45 sagt.

Es stimmt auch, dass Paulus auch davon redet, dass wir an Jesu als den HERRn glauben sollen, nur hat Jesus auch so was gesagt (von Mt 18,6 bis Jh 17,20, die bekannteste Stelle ist natürlich Jh 3,16).

Solche Gegensätze wie du kann nur jemand aufstellen, der die Bibel nicht gründlich genug gelesen hat.

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@helmutwk

Jesu hat auch gesagt, dass die Sünde letztlich darin besteht, nicht an ihn zu glauben, das gehört zu dem, was der Heilige Geist den Menschen beibringt (Jh 16,9).

Nicht "Jesus hat gesagt", sondern "Johannes hat gesagt, dass Jesus tun würde, wenn...", steht dort, helmutwk. ;)

Tatsächlich behauptet Matthäus das Gegenteil (Mt 25,31-46 --- "Vom Weltgericht"). Dort schreibt er, Jesus würde entscheiden nach

Was du dem Geringsten getan hast, das hast du auch mir getan.

Und das setzt sich in allen drei Evangelien (Lukas, Markus und Matthäus) beliebig fort. Sie alle sprechen einhellig von der "Werkgerechtigkeit" --- gern auch mit dem Glauben an Jesus verbunden; aber nicht verpflichtend.

Einzig Paulus (der Jesus nie traf) und Johannes (von dem nicht einmal klar ist, wer es überhaupt schrieb) berufen sich auf die "Vergeistigung ihrer - längst im Entstehen begriffenen Kirche", von der Jesus bekanntlich nicht viel hielt:

Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen. (Mt 18,20)

und

Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht sein wie die Heuchler, die gern in den Kirchen sitzen und beten, damit sie von den Leuten gesehen werden. Wahrlich, ich sage euch: Sie haben ihren Lohn schon gehabt! Wenn du aber betest, so gehe in dein Kämmerlien und schließ die Tür hinter dir zu und bete ... und dein Vater, der im Verborgenen ist, wird dir's vergelten! (Mt 6,5-6)

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@Unsinkable2

Nicht "Jesus hat gesagt", sondern "Johannes hat gesagt, dass Jesus tun würde, wenn...", steht dort, helmutwk. ;)

Also dass die Sünde darin besteht, nicht an Jesus zu glauben, steht in Jh 16,9, und das ist Teil einer wörtlichen Rede Jesu. Meinst du, das hätte sich Johannes aus den Fingern gesogen?

Tatsächlich behauptet Matthäus das Gegenteil

Oberflächlich betrachtet.

Einzig Paulus (der Jesus nie traf) und Johannes (von dem nicht einmal klar ist, wer es überhaupt schrieb) berufen sich auf die "Vergeistigung ihrer - längst im Entstehen begriffenen Kirche"

Mir ist nicht ganz klar, was du mit "Vergeistigung" meinst. Rettung nur durch Gnade - das beste Beispiel dafür steht bei Lukas (23,43). Also von wegen nur Paulus, der übrigens Jesus getroffen hat (hast du nie gelesen, wie Jesus zu ihm sagte: "Warum verfolgst du mich?"?).

Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen. (Mt 18,20)

Das ist eine Erläuterung zu einer Entscheidung (Mt 18,18-19), die von der Kirche getroffen werden soll (Mt 18,17). Von "nicht viel halten" kannst du nur reden, wenn du diesen Vers aus dem Zusammenhang reißt. Jesus hat es im Gegenteil als sein Ziel bezeichnet, die Kirche zu bauen (Mt 16,18).

PS: Ich bin nicht katholisch (für den Fall, das wir aneinander vorbei reden, wenn es ums Thema "Kirche" geht).

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Nun, ich bin Christ und bin Mormone (denn da ich letzteres bin, bin ich ebenso auch ersteres). Im Gegensatz zur evangelischen oder katholischen Lehre glauben wir Mormonen nicht, dass es nur einen Himmel gibt, sondern drei verschiedene Grade der Herrlichkeit. Jeder Grad der Herrlichkeit ist mit einem unterschiedlichen Niveau an Gesetzen, Herrlichkeit und Gottesnähe verbunden, ebenso wie den Möglichkeiten, sich weiter zu entwickeln.

Simpel ausgedrückt, wird derjenige oder diejenige mehr Herrlichkeit und somit mehr Gottesnähe und Möglichkeit zum Ewigen Leben erfahren, wenn die betreffende Person über die weltlichen Gesetze hinaus, fähig ist, nach den geistigen Gesetzen und Bündnissen zu leben, die sie angenommen hat, und die zum Erreichen dieses Grades der Herrlichkeit vorgesehen sind. In den zweiten Grad der himmlischen Herrlichkeit gelangen die, welche zwar nach weltlichen Gesetzen lebten, aber die trotz besseren Wissens nicht nach den geistigen Gesetzen gelebt haben. Für sie wird diese Herrlichkeit sicher ebenso schön sein, wie die größte Herrlichkeit für die Glaubenstreuen, denn diese zweite Herrlichkeit entspricht ihnen am Besten und fordert daher nicht zu viel von ihnen. Die dritte himmlische Herrlichkeit ist diejenige, wo diejenigen hingelangen, die schon ihre Konflikte mit den geistigen und weltlichen Gesetzen hatten und nicht unbedingt davon umgekehrt sind. Diese Herrlichkeit ist nicht so hoch wie die der irdischen Welt, aber entsprechend ihrer Bedürfnisse. Dann gibt es noch einen Bereich der Ewigkeit, welcher am ehesten zu interpretieren mit der Hölle ist. Dort kommen diejenigen hin, die besonders schwere Sünden begangen haben und auch keinen Ansatz zur Umkehr zeig(t)en. Sie sehen war die Möglichkeiten, wie sie hätten werden können, aber werden, solange sie nicht umkehren, in dem Zustand der geistigen Qualen verbleiben, bis sie zumindest dort von ihren Sünden umgekehrt sind.

Es gibt in unserer Kirche auch die Möglichkeit stellvertretender Heiliger Handlungen, welche von würdigen Mitglieder für ihre verstorbenen Vorfahren durchgeführt werden können. Dazu zählen Taufe und Konfirmation, Endowment (unter anderem eine Darstellung der Schöpfungslehre), und Siegelungen sowohl an Ehepartner, Kinder und Eltern. Diese stellvertretenden Handlungen sind allesamt auf der Basis, dass man damit im Glauben an ein Leben nach dem Tod den Verstorbenen quasi eine zuvor verschlossene Tür aufschließt, welche die Verstorbenen dann im nachirdischen Dasein entweder öffnen können, oder es bleiben lassen können. Das "Öffnen der Tür" bringt neue Bündnisse mit sich und Möglichkeiten des Erreichens einer höheren Herrlichkeit. Diese "aufgeschlossene Tür" ist jedoch eine Möglichkeit, die nicht wieder verfällt, sondern der/n betreffenden verstorbenen Person/en so lange zur Verfügung steht, wie diese braucht, um sich vielleicht irgendwann dafür zu entscheiden. Aber wie erwähnt, stellten diese stellvertretenden Handlungen keinen Zwang für die Entscheidungen der Verstorbenen dar und sind daher auch in keiner Hinsicht überheblich, sondern bieten lediglich die Möglichkeit, dass die Verstorbenen diese annehmen. Auch sind diese Handlungen in der Hinsicht nicht überheblich, da sie lediglich in dem Interesse vollzogen werden, im Glauben an ein Leben nach dem Tod den Verstorbenen, die nicht die Möglichkeit dieser Bündnisse und Segnungen im irdischen Dasein fanden, die größtmögliche Herrlichkeit zu erlangen, und mit denen in der Ewigkeit wieder vereint zu sein, die sie im irdischen Dasein geliebt haben.

Hallo shockheaded,

die Frage ist zwar schon lange her, aber mir liegt trotzdem etwas daran, sie zu beantworten.

Dass gute Menschen in den Himmel kommen, ist eine weit verbreitete Lehre, die allerdings NICHT biblisch ist.

Die Bibel sagt in 1. Korinther 6:9 nämlich, dass weder Lügner, noch Diebe, noch Lästerer, ... in den Himmel kommen werden.

Und da jeder von uns mit ziemlicher Sicherheit schon einmal gelogen hat, gelästert hat,..., würden wir alle am Tag des Gerichts laut 1. Korinther 6:9 vor Gott nicht bestehen können.

Gott wird niemandem seine Sünden einfach so vergeben, nur weil man ein "guter" Mensch war.

Wenn jemand wegen Mordes vor Gericht kommt, dann wird der Richter einen ganz sicher nicht gehen lassen, nur weil man sagt: »Hey Richter, ich habe zwar jemanden umgebracht, aber ich habe auch gute Sachen in meinem Leben getan.«

Jetzt stellt sich natürlich die Frage: wenn wir alle Sünder sind und Gottes hohen Ansprüchen nicht gerecht werden können, sind wir dann nicht hoffnungslos verloren?

Nein, denn Gott hat vor 2000 Jahren etwas Wunderbares getan, um Dich vor der Hölle zu retten :-)

Er ist Mensch geworden und hat am Kreuz den Preis für Deine und meine Sünden bezahlt. Genauso, wie wenn Dich jemand vor Gericht freikaufen würde.

»Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.« - Johannes 3:16

Lg

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Dieser These widersprach ich, denn es gehört zum Atheismus doch viel mehr, als nur die Existenz eines Gottes abzulehnen. Jeder Atheist lehnt doch auch alles andere Übernatürliche wie Magie, Geisterglauben, Zukunftsvorhersagen etc. ab. Außerdem empfiindet er Kulthandlungen und Gebete als unnütz, ja manche werden sogar ganz dastisch und bezeichnen sie als reine Zeitverschwendung. Und er ist überzeugt davon, dass alles wissenschaftlich erklärbar ist - auch wenn wir es nicht erklären können, bedeutet das nicht, dass es nicht irgendwann erklärbar sein wird. Das Fundament ihres Überzeugseins ist also die Wissenschaft. Diese Überzeugungen vertritt jeder Atheist, es ist also nicht zu leugnen, dass diese Überzeugungen einen verbindenden Charakter haben. Atheismus ist damit nichts Individuelles mehr.

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