Komme ich in die Hölle für meine homosexuelle Liebe?

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Gegenfrage:

Wenn Gott den Menschen nach seinem Angesicht geschaffen hat und Gott unfehlbar ist, warum soll dann ein Mensch in seiner gottgewollten Individualität Sünder sein, nur weil er auslebt, was in ihm steckt? Liebe ist Liebe. Und das kann auch Gott nicht missfallen, wenn es ihn denn gibt....

Oh, das erinnert mich an ein Bild, dass ich neulich in der Arztpraxis meiner Hausärztin gesehen habe. Es hatte einen sonnengelben Hintergrund und davor war eine schwarze weibliche Silhouette mit weit ausgebreiteten Armen. Und darunter stand die Frage: How is God? She is black! 

Also wer oder was ist Gott und warum solltest du ihm/ihr missfallen? Ich weiß, ich bin gerade etwas philosophisch, aber die pauschale Verurteilung von individuellen zwischenmenschlichen Lebensformen durch die Kirche und ihre Anhänger ist doch nicht mehr zeitgemäß. 

Frag ihn doch mal, warum sich die Kirche eigentlich erlaubt, andere Menschen wegen ihrer Überzeugung zu kritisieren und früher auch zu verfolgen, während einige ihrer Vertreter sich dem Vorwurf der Pädophilie ausgesetzt sehen und damit eigentlich eine viel größere Sünde begehen.

Und im Übrigen steht selbst in der Bibel ein Jesuszitat: "Wer frei von Sünde ist, werfe den ersten Stein!" (Johannes 8,7) 

Was für Religion auch immer, aber, soweit mir bekannt ist, dient der Sex in Religionen einzig der Zeugung eines Kindes. Bitte verbessert mich, falls das jetzt falsch war - danke. ^^ Hat denn dein Lehrer, wie auch ganz, ganz viele andere Religiöse nicht auch schon mal nur aus Spaß Sex gehabt? Würde nämlich auf's Selbe hinauslaufen und wäre doch eigentlich genauso eine Sünde?

  

Ich nehme an, dass einem dann die Hölle droht, weil Homosexualität doch angeblich unnatürlich sei. Schaut man sich aber in der Natur um, sieht man immer wieder andere (Tiere) natürliche Beispiele. Tatsächlich unnatürlich finde ich dagegen die Verhütung, wenn man es mal ganz genau betrachtet. Dafür kommt man wohl nicht in die Hölle? Ich meine, man verändert doch dann den von Gott geschenkten Körper. Etwas, das Homosexuelle schon mal nicht tun. Ist doch irgendwie total paradox oder?

Ich meine, man muss ja Homosexualität nix abgewinnen. Jeder hat da seine Ansichten und Meinungen und die sollte man meiner Meinung nach ebenfalls tolerieren. Zumindest solang, wie sie sachlich sind und niemandem schaden. Ich verstehe bloß immer dieses Unnatürlich-Argument nicht so recht. ^^'

 

Was deine Religion betrifft: 

Das musst du mit dir selbst ausmachen, ob du es mit ihr (Religion) vereinbaren kannst oder nicht. Da kann ich nichts dazu sagen, sorry.
Beides wird wohl schwierig werden, zwecks Doppelmoral. ^^' Ob du tatsächlich gläubig bist oder durch deine Eltern in einer Religion bist, ist ja auch noch das Nächste. Auch denke ich, dass dir wohl kein Mensch ;-) sagen kann, ob du dafür in die Hölle kommst oder nicht. 

  

Ich persönlich würde es am besten finden, wenn du das machst, was dich oder vielleicht auch euch, glücklich macht. :-)

Hölle ist das was wir aus unserem Leben machen, wenn wir nur nach veralteten unnatürlichen Zwängen leben oder jede Form von Gewalt, die wir anderen antun.

Jeder muss selbst wissen, ob er das Glück seines Lebens selbst in die Hand nimmt, oder darauf vertraut, dass der ganze Spaß erst nach dem Tod los geht.

Also wenn ich jetzt zu dir komme und sage; He, arbeite für mich und gibt mir all dein Geld, nach deinem Tod bekommst du es dann 10fach zurück, wirst du wohl nicht so lange darüber nachdenken das Angebot abzulehnen, oder?

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Hallo Garlond,

wenn man deinen Post liest könnte mann meinen das ein religiöser Mensch fast schon verpflichtet ist sein Leben auf der Erde zu ruinieren, falls du davon ausgehen solltest, möchte ich dich nur informieren.


Also wenn ich jetzt zu dir komme und sage; He, arbeite für mich und gibt
mir all dein Geld, nach deinem Tod bekommst du es dann 10fach zurück,
wirst du wohl nicht so lange darüber nachdenken das Angebot abzulehnen,
oder?

tolles Beispiel aber hat halt leider wenig mit Religion zu tun.



jedenfalls heist es ja net das ein religiöser Mensch unglücklich sein muss, ich frag mich warum ihr immer davon ausgeht.


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@TCdeniz

Nein, solange man im Sinne der Religion normal tickt, kann man ja glücklich werden. Wenn man das nicht ist, soll man sich gefällist so verbiegen das man im Sinne der Religion als normal angesehen werden kann, sonst wird einem dieser Quatsch mit der Hölle vorgehalen.
Dabei ist der Sinn oder Unsinn, der dahinter steckt völlig egal.

Es tut mir leid, dass du meine Metapher nicht verstanden hast. Vielleicht hift es, wenn du ein wenig darüber meditierst, dann wirst du die Parallelen zu Religion erkenen.

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@Garlond


Es tut mir leid, dass du meine Metapher nicht verstanden hast.
Vielleicht hift es, wenn du ein wenig darüber meditierst, dann wirst du
die Parallelen zu Religion erkenen.

ich habe es schon verstanden aber ich habe nicht nur auf die nachricht geantwortet sondern auf alle bisherigen.


(das Faschismus nicht gut ist selbstverständlich)

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Wieso wird der unzutreffende Terminus:Homophobie, als Abneigung gegen Homosexuelle benützt.?

Dass das nicht stimmen kann ist offensichtlich. Homophobie ist die Angst vor Gleichheit bzw. Angst vor Menschen(affen). Homosexualphobie ginge ebenfalls nicht, da es Angst vo Homosexualität bedeuten würde. Homophobe sind abgeneigt gegen Menschen(Ich gehöre dazu). Sie ahben keine Angst davor.

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hy,

Ich bin weiblich, 20 Jahre alt und wurde relativ streng christlich erzogen (Freikirche). zu mir: ich hatte noch nie einen Freund, Jungs sehen mich eher als Kumpel (was mich bis auf Einzelfälle nie gestört hat, ich verstehe mich sowieso besser/einfacher mit Jungs), bin noch Jungfrau und relativ verklemmt/ gehemmt in der Hinsicht, da ich meinen Körper bisher nicht so akzeptieren konnte. ich weis das klingt blöd aber jeder hatte schon solche Gedanken.

ich bin Anfang letzten Jahres alleine in ein fremdes Land gereist um aus dieser Umgebung zu fliehen und um mich zu ''finden''. Dort ist es dann passiert, mir ist ein Mädchen aufgefallen, dass zwar schon 25 war und ich zu dem Zeitpunkt noch 19 aber das war Nebensache, denn wir beide waren von Anfang an auf einer Wellenlänge. Haben den gleichen Humor und keine Ahnung, ich hab mich zu ihr hingezogen gefühlt auf eine Art und Weise, die ich bisher nicht erlebt habe. zu ihr: sie ist lesbisch.

wir waren ca einen Monat zusammen unterwegs und haben uns von allen Seiten kennen und lieben gelernt. bevor sie wieder nach Deutschland flog, küsste sie mich. Sämtliche Glückshormone wurden in diesem Moment bei mir freigesetzt. seitdem haben wir Kontakt gehalten, jeden Tag geschrieben/telefoniert. Ich war glücklich. auch wenn uns 400km voneinander getrennt haben, war sie stets bei mir.

haben uns nicht oft sehen können und waren auch nicht in einer Beziehung im klassischen Sinne, aber es hat sich so angefühlt. mein zwiespalt ist und war der Grund, weshalb Sie es beendet hat. Da mir meine Familie und mein Umfeld immer schon gesagt haben Homosexualität wäre eine Sünde, man würde in die ''Hölle'' kommen...ich hab oft darauf angespielt und sie gefragt was sie davon halten um herauszufinden, wie sie reagieren würden. Das war vllt der Fehler, ich weiß mit SICHERHEIT, dass meine ganze Familie und Verwandtschaft mich nicht so akzeptieren würden, sie würden mich versuchen zu heilen oder mir Schuld und Scham einreden..im schlimmsten falle ja sogar verstoßen.

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