Komme ich als Rentner mit einen großen Hund klar?

15 Antworten

Ein Junghund und "nicht so viel Bewegung" schließen sich schonmal aus. Auch Minihündchen wollen richtig laufen, nicht nur 10 Minuten um den Block zum pieseln.

Es gibt durchaus auch rüstige Hunderentner die damit zufrieden sind den halben Tag zu verdösen, sich knuddeln zu lassen und dann ne schön gemütliche Stunde oder zwei spazieren zu gehen.
Das sind auch nicht alles "kaputte" Hunde im Tierheim, viele haben schon einen Grundgehorsam, einige kennen auch Katzen. Auch sowas wie "Pomeranian in Not" oder ähnliche Seiten können helfen zu finden was ihr sucht.

Natürlich wissen wir nicht wie alt deine Großeltern sind, mit 65 kann man noch sehr fit sein und hat womöglich noch 20 Jahre vor sich, mit 80 sieht das schon ganz anders aus.

Alte Menschen und junge Hunde passen nicht zusammen. Und Rentner und grosse Hunde schon gar nicht. Ein einziges Mal nicht aufgepasst - der Hund spurtet los und Oma stürzt - das kann fatale Folgen haben.

Ab einem gewissen Alter hat der Mensch meist nicht mehr die Lust und die Energie einen jungen Hund zu erziehen - in die Hundeschule zu gehen oder sonstwas mit ihm zu machen. Meist endet das so dass der Hund dreimal am Tag um den Block geführt wird. Da er nicht folgt kommt er nie von der Leine etc. Der Hund wird unglücklich und die Menschen haben es sich auch anders vorgestellt.

Sucht Euch einen ruhigen, sourveränen älteren Hund. So ab ca 6 - 8 Jahre. Da sind sie durchaus noch fit aber nicht mehr so wild und arbeitsintensiv. Und sie können locker noch einige Jahre Leben.

Ich weiss jetzt nicht wie alt Deine Großeltern wirklich sind und wieviel Energie und Zeit sie wirklich noch ein einen Hund stecken können/wollen. Wenn sie nur einen Gefährten zum Spazierengehen brauchen wäre ein älterer Hund wirklich besser.

Genau solchen Leuten hätte ich in der Tat einen gut erzogenen Tierheimhund empfohlen. Auch da sitzen durchaus welche, die sich mit Katzen vertragen. Und gerade Rentnern, die auch noch Hundeanfänger sind, würde ich keinen Junghund ans Herz legen. Haben deine Großeltern wirklich noch die Energie, nachts alle 2 Stunden mit einem Welpen rauszugehen? Ihm die Stirn zu zeigen, wenn er ins Flegelalter kommt?

Nicht alle Tierheimhunde sind psychotische Problemfälle. Da sitzt so mancher nette Kerl, dem die Besitzer weggestorben sind. Auch das wäre übrigens ein Aspekt, den es meines Erachtens zu Bedenken gilt.

Ein älterer Hund muss auch nicht mehr gar so lange müdegespielt werden wie ein Junghund. Im Übrigen braucht auch ein kleiner Pomeranian reichlich Bewegung und Auslastung, nicht nur ein größerer Labrador.

Ich würde deinen Großeltern raten, sich bei Tierheimen etc. zu informieren, ob es irgendwo einen geeigneten Kandidaten gibt. Vielleicht auch jenseits der beiden Rassen die Augen etwas offen zu halten.

Danke, also hier geht es nun wirklich um die Größe des Hundes. Meine Großeltern sind noch unter 70 und in diesem Sinne noch gut zu Fuß. Wie schwierig das ist ein Welpen die ersten Wochen das alles einzugewöhnen und beizubringen ist mir bewusst. Sie würden natürlich rund um die Uhr Hilfe bekommen... Und damit wollten wir eigentlich einen Welpen, und kein Hund der in 5 Jahren oder so leider schon sterben wird. Und wir uns immer wieder einen neuen Hund holen müssen...

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@Nickbrantwort

Es geht dabei doch nicht nur um "gut zu Fuß", sondern auch um die restliche Energie.

Wer einen Welpen will, sollte vielleicht einfach mal für eine Woche jede Nacht ein paar Mal aufstehen und nach draußen gehen, um zu sehen, ob er das tatsächlich machen will.

Und einem Welpen hat man nicht in einigen Wochen alles beigebracht. Bis ein Hund vernünftig erzogen ist, bist du 1,5 Jahre beschäftigt. Bevor der Hund nicht durch die Flegelphase durch ist, ist er nicht fertig erzogen.

Ich habe den Eindruck, ihr unterschätzt massiv die Zeit und Energie, die ein Welpe und später ein Junghund brauchen.

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Grade bei Tierheimhunden ist doch sogut wie immer bekannt, ob sie sich mit Katzen verstehen oder nicht. Auch ist bei Tierheimhunden der Charakter meist schon gut bekannt und viele Hunde werden dort bereits trainiert, sodass bei vielen ein Grundgehorsam schon vorhanden ist.

All das ist beim Welpen meist ein Überraschungspaket. Zumal ein Welpe ( besonders für Rentner) viel viel anstrengender ist als ein bereits erzogener, älterer Hund der die Pubertät schon hinter sich hat.

Ich würde dem Tierheim wenigstens eine Chance geben. Geht mal da hin, schildert die Sachlage und eure "Wünsche" (also zum Beispiel das mit den Katzen) und die Mitarbeiter werden euch dann schon sagen, ob sie grade Hunde da haben, die dazu passen könnten.

Je nachdem wie alt und vorallem wie fit deine Großeltern noch sind, würde ich von einem Welpen (egal welcher Rasse) eher abraten.

Hier mal ein paar hunderassen die für mich in Fragen kommen würden für Senioren:

Cavalier King Charles Spaniel

Meist sind sie die Ruhe selbst. Sie sind weder streitsüchtig noch nervös, sondern immer gut gelaunt, unternehmungslustig und leicht zu erziehen. 

Pudel

Klein, mittel, groß? Pudel gibt es in allen Größen! Sie sind sehr bemüht, es ihrer Familie recht zu machen und begeistern durch ihre Intelligenz und Zuverlässigkeit.

Mops

Der kleine Kult-Hund gilt als ausgeglichen und fröhlich. Die gutmütige Rasse besticht durch seinen Charme und seine Intelligenz.

Maltipoo

Die kleinen Hybridhunde aus Malteser und Pudel sind nicht nur bei Allergikern sehr beliebt. 

Bichon Frisé

Die kleinen Bichons sind wachsam und mutig, aber ebenso geduldig und fähig, schnell etwas zu lernen, was sie zu einem idealen Anfängerhund macht. 

Labradoodle

Der bekannte „Designerhund“ vereint die Eigenschaften, die ihnen Labrador und Pudel mitgegeben haben: Sie sind klug, gelehrig, familienfreundlich und anhänglich. 

Malteser

Sie zählen zu den kleinen Hunden. Zwar besitzen sie langes Haar, das regelmäßig gekämmt werden muss, aber sie verlieren kaum Haare.

Französische Bulldogge

Die kleine Rasse ist verspielt, anhänglich und liebenswürdig. Sie gehört prinzipiell weder zu den Kläffern noch weist sie einen besonders großen Jagdtrieb auf.  

Chihuahua

Sie hängen sehr an ihrem Menschen, sind sehr aufmerksam und für ihre geringe Größe ganz schön mutig.  

Yorkshire Terrier

Die kleinen Yorkies brauchen weder viel Platz noch Auslauf. Allerdings muss ihr seidiges Haar gut gepflegt werden. Sie sind liebevoll, tapfer und forsch.

Papillon

Die kleinen Hunde mit den großen Ohren sind freundlich und gelehrig. Die Rasse ist seit Jahrhunderten ein beliebter Familienhund.

Es sollte nicht auf dem Preis kommen sondern eher wohin die liebe hinfällt..

Diese hunderassen sind mir sehr oft entgegen gekommen beim Gassi gehen mit Senioren z.b und z.b haben meinen Älteren Familien Mitglieder/bekanntschaffen diese rassen Angeschafft

Es kommt auch drauf an wie die Fellpflege ist sowie Auslauf, Charakter usw.

Am besten wäre es wenn man einen Welpen zu sich nimmt dann kann man nämlich wie z.b das Katzen vertragen antrainieren.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

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