komm ich in den himmel oder in die hölle wenn ich an nichts glaube?

31 Antworten

Hallo okkogott67,

wenn Du, wie Du schreibst an "nichts" glaubst, dann sollte es für Dich doch eigentlich gar keinen "Himmel" oder "Hölle" geben, oder? Da Du Dir dennoch Gedanken darüber machst, scheint ja doch ein Fünkchen Glaube in Dir zu stecken!

Die Frage, ob es einen Himmel und eine Hölle gibt, kann nur vom Glauben her beantwortet werden. Da jedoch niemand aus eigener Erfahrungen hierüber berichten kann, müssen wir uns auf das stützen, was die Bibel darüber sagt - und diese ist die zuverlässigste Quelle im Hinblick auf diese Fragen überhaupt!

Viele Religionen trösten die Menschen mit der Vorstellung vom Weiterleben im Jenseits. Es wird behauptet, der Mensch habe eine unsterbliche Seele, die den Tod überdauert. Das lehrt die Bibel jedoch nicht. Sie zeigt, dass der Tod kein Übergang in ein anderes Leben ist, sondern ein Zustand der Nichtexistenz. Das geht aus folgenden Worten der Bibel sehr deutlich hervor: "Denn die Lebenden sind sich bewußt, daß sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewußt, auch haben sie keinen Lohn mehr, denn die Erinnerung an sie ist vergessen. Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl, dem Ort, wohin du gehst. (Prediger 9:5,10)

Mit dem in diesem Text erwähnten Wort "Scheol" (oder Grab) ist kein buchstäblicher Ort gemeint, sondern vielmehr ein Zustand bzw. ein symbolischer Ort, an den alle Toten kommen; niemand ist dort bei Bewusstsein und es gibt auch keine Aktivität.

Dass der Tod ein Zustand vollständiger Bewusstlosigkeit ist, zeigen auch die 8 Berichte in der Bibel von Verstorbenen, die wieder zum Leben gekommen sind. (siehe 1. Könige 17:17-24 , 2. Könige 4:32-37 ,2. Könige 13:20, 21 ,Lukas 7:11-15 ,Lukas 8:41, 42, 49-56 ,Johannes 11:38-44,Apostelgeschichte 9:36-42 ,Apostelgeschichte 20:7-12 ).Nicht einer von diesen aus den Tod Zurückgekehrten berichtete davon, dass er sich an einem Ort der Glückseligkeit (Himmel) oder der Qual (Hölle) befand. Hätten sie das wirklich erlebt, so ist es doch ziemlich wahrscheinlich, dass sie anderen davon berichtet hätten.

Heißt das nun, dass man den Tod dennoch irgendwie fürchten muss oder man für immer verloren ist? Nein, denn die Bibel kündigt an, dass Gott die Gräber der Toten leeren wird. Die Bibel spricht hier von der Auferstehung. Dies ist keine vage Hoffnung, denn Jesus Christus sagte gemäß Johannes 5:28,29: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen werden, die, welche Gutes getan haben, zu einer Auferstehung des Lebens, die, welche Schlechtes getrieben haben, zu einer Auferstehung des Gerichts."

Ein treuer Diener Gottes namens Hiob, der lange Zeit vor Jesus lebte, kannte bereits die Hoffnung der Auferstehung. Es sagte: "Alle Tage meiner ... [Zeit im Grab] werde ich warten, bis meine Ablösung kommt. Du wirst rufen und ich, ich werde antworten." (Hiob 14:14, 15).

Die Hoffnung der Auferstehung, wie sie die Bibel lehrt, hat dem Tod den Schrecken genommen. Damit in Verbindung werden sich eines Tages auch die folgenden prophetischen Worte erfüllt haben: "Tod, wo ist dein Stachel?" (1. Korinther 15:55)

Fortsetzung...

Fortsetzung...

Das heißt nun aber nicht, dass man sich nun bequem zurücklehnen kann und sich in Sicherheit wiegt, auch wenn man an nichts glaubt. In unserer Zeit geschieht nämlich etwas, was Menschen dabei hilft, eine Entscheidung für oder gegen den Glauben an Gott zu treffen.

Gott hat dafür gesorgt, dass Menschen die Möglichkeit erhalten, ihn kennenzulernen und an ihn zu glauben. Es erfüllt sich nämlich gegenwärtig eine Prophezeiung, die Jesus einmal vor fast 2000 Jahren machte, als er sagte: "Und diese gute Botschaft vom Königreich wird auf der ganzen bewohnten Erde gepredigt werden, allen Nationen zu einem Zeugnis; und dann wird das Ende kommen." (Matthäus 24:14). Demnach sollten also weltweit Menschen unterwegs sein, die anderen eine "gute Botschaft" überbringen wollen.

Als der Apostel Paulus einmal zu den Bewohnern Athens sprach, die zwar an "etwas" glaubten, nämlich an ihre falschen Götter doch nicht an den wahren Gott, sagte er zu ihnen: "Wohl hat Gott über die Zeiten solcher Unwissenheit hinweggesehen, doch lässt er jetzt den Menschen sagen, dass sie alle überall bereuen sollten.  Denn er hat einen Tag festgesetzt, an dem er die bewohnte Erde in Gerechtigkeit richten will durch einen Mann, den er [dazu] bestimmt hat, und er hat allen Menschen eine Gewähr [dafür] gegeben, indem er ihn von den Toten zur Auferstehung gebracht hat" (Apostelgeschichte 17:31,31).

Ebenso lässt Gott heute Menschen sagen, dass "sie überall bereuen sollen". Das bedeutet also, dass die ewige Zukunft eines Menschen davon abhängt, wie er auf das Predigen reagiert, das durch Jesus Christus ins Leben gerufen wurde. Dabei kommt es nicht darauf an, ob jemand überhaupt an etwas glaubt, sondern ob er an das Richtige glaubt. Und was ist das Richtige? Nun, das können diejenigen, die als Überbringer der "guten Botschaft" weltweit tätig sind, anhand der Bibel ganz sicher erklären.

LG Philipp

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Weder noch, denn das was sich viele unter der Hölle und dem Gegenteil davon vorstellen, gibt es nicht. Es gibt eine Verantwortung, die jeder Mensch vor Gott hat, egal ob er gläubig ist oder nicht. Niemand weiß mit Gewissheit, was mit der Seele nach dem Tod passiert, in eine Hölle, mit Fegefeuer, Teufel usw. kommt sie genauso wenig wie in den Himmel über uns, um dann auf einer Wolke zu sitzen, Harfe zu spielen und Manna zu essen. Denn die Begriffe Himmel und Hölle sind abstrakte Begriffe, die symbolisch zu verstehen sind und nicht realistisch existieren.

Glaubst du an nichts, weil du nicht zum Glauben geführt worden bist oder weil du ihn selbst ganz bewusst abgelehnt hast? Das ist ein großer Unterschied!

Ich habe allerdings den Eindruck, dass doch ein Fünkchen Glaube in dir steckt, der sicher genährt und entfaltet werden kann, wenn du es nur willst. Du brauchst nichts zu befürchten, denn dein Vater im Himmel liebt dich und steht dir auf jeden Fall zur Seite!

Es gibt übrigens nicht nur Himmel und Hölle, sondern verschiedene Grade der Herrlichkeit, die der Apostel Paulus im Neuen Testament mit denen von Sonne, Mond und Sternen vergleicht (1. Korinther 15:40-41).

(1. Korinther 15:40, 41) Und es gibt himmlische Körper und irdische Körper; doch die Herrlichkeit der himmlischen Körper ist e i n e Art, und die der irdischen Körper ist eine andere Art. 41 Die Herrlichkeit der Sonne ist e i n e Art, und die Herrlichkeit des Mondes ist eine andere, und die Herrlichkeit der Sterne ist eine andere; in der Tat, Stern unterscheidet sich von Stern an Herrlichkeit.

Pinky, vergleiche doch bitte Vers 40 mit:(Lukas 12:32)  Fürchte dich nicht, du kleine Herde, denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Königreich zu geben. . .und mit:

(Johannes 10:16) Und ich habe andere Schafe, die nicht aus dieser Hürde sind; auch diese muß ich bringen, und sie werden auf meine Stimme hören, und sie werden e i n e Herde werden [unter] e i n e m Hirten. 

Diese Bibelstellen werden von den Mormonen anders verstanden, als von den Z.J. Darf ich dir möglichst kurz unser Verständnis dazu erklären?

1. In 1. Kor. 15:40, 41 werden zwei verschiedene Arten von Körpern beschrieben, die so unterschiedich wie der Glanz der Sonne und des Mondes sind - himmlische und irdische Körper.

2. In Lukas 12:32 verspricht Jesus seinen Jüngern das Königreich,siehe Off. 20:6= Freuen dürfen sich die Auserwählten, die an der ersten Auferstehung teilhaben. Der zweite Tod, der endgültige, kann ihnen nichts anhaben. Sie werden Gott und Christus als Priester dienen und tausend Jahre lang mit Christus herrschen. (das ist also die kleine Herde).

3. In Johannes 10:16 werden die "anderen Schafe", die "große Volksmenge" aus Off. 7:9  (Nach diesen Dingen sah ich, und siehe, eine große Volksmenge, die kein Mensch zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Zungen ...) beschrieben.

Alles Gute Pinky!

stine


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