Komisches Inkasso Forderung?

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6 Antworten

Das eine (Inkasso-Brief) hat mit dem anderen (Forderungsübergang) nur bedingt etwas zu tun. Der Forderungsübergang bedeutet, dass das Inkasso deine Forderung tatsächlich aufgekauft hat.

Es ist also nicht wirklich merkwürdig, das zu lesen. Das einzig merkwürdige wäre, dass dann trotzdem Inkassogebühren gefordert werden und ob der tatsächliche Forderungsübergang nicht doch schon deutlich früher war. Aber beweisen lässt sich das vermutlich nicht.

Zu der Forderung selbst: Widerspruch einlegen, wenn du überzeugt bist, dass die Forderung zu Unrecht erhoben wird. Ziffer 2 im Widerspruchsformular ankreuzen ("ich widerspreche komplett") und per Einschreiben ans Gericht zurückschicken.

Dass du die Kündigung nicht mehr beweisen kannst ist schwierig. Hast du noch irgendwas von damals, was die Kündigung beweist? Wurde deine Handynummer damals von einem anderen Anbieter übernommen? Wie sieht es auf dem Konto aus, gab es beispielsweise einmal Lastschriften und die hörten damals einfach auf? Das sind keine klaren Beweisen, ggf. nur sogenannte Indizienbeweise, aber das ist besser als gar nichts. Sie stützen deine Geschichte von der Kündigung.

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Die Inkassobude wird zunächst mit dem Forderungseinzug beauftragt gewesen sein und die Forderung später aufgekauft haben, sowas ist nicht unüblich.

Zunächst ist erstmal wichtig ob die Hauptforderung berechtigt ist. Wenn ja wirst Du sie bezahlen müssen.

Allerdings werden auf dem Mahnbescheid auch die Inkassokosten stehen, die für die Forderungen aus 2015 angefallen sind. Diese Forderungen sind jedoch, zumindest größtenteils, nicht berechtigt. Du solltest daher dem Mahnbescheid in diesem Teil widersprechen. Wie das geht steht auf dem Mahnbescheid drauf.

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Wenn Du sicher bist, dass die Forderung zu unrecht besteht solltest Du innerhalb der Widerspruchsfrist (Belehrung steht im Mahnbescheid) Widerspruch dagegen einlegen.

Ansonsten wird der Mahnbescheid bindend und Du kommst aus der Nummer nicht mehr heraus.

Sollte die Forderung allerdings zurecht bestehen wäre die kostengünstigste Lösung endlich zu bezahlen.

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Weil eine Abtretung etwas anderes ist als eine Beauftragung.

Liste mal die Forderung einzeln auf.

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Naja, sie hätte ja 2015 den Auftrag bekommen und 2016 wurde es direkt an die abgetreten. Von der Logik wahrscheinlich.

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Ich würde mit soeinem schreiben lieber zum anwalt oder der Verbraucherzentrale.

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