Komisches Geräusch im Ohr nach Schwimmen?

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3 Antworten

Da ist noch Wasser im Ohr. Versuch mal, auf einem Bein zu hüpfen und den Kopf dabei so zur Seite zu legen, dass das betroffene Ohr nach unten zeigt. Hört sich komisch an, kann aber durchaus helfen.

Wenn es gar nicht weg geht und morgen immer noch da ist, geh mal zum Arzt, dann hast du möglicherweise einen aufgequollenen Ohrenschmalzpfropf im Ohr. Den kann der Arzt ausspülen.

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Hallo,

das geht wohl wieder weg, aber um
die Hintergründe zu verstehen, sollte man zunächst einmal den
Zeigefinger und Daumen einer Hand nehmen und damit die Nase zu halten.
Sodann bläst man die Atemluft gegen die zugehaltene Nase .

 In den Ohren macht es leicht "klick" und der Druck ist ausgeglichen,
völlig ohne Schmerz. Das kann man öfter auf dem Sofa trainieren, denn
es stärkt den Muskel des Ohres.

Schmerz wird
in den Ohren nur empfunden, wenn man beim Abtauchen den Druckausgleich
nicht machst. Druckausgleich ist beim Tauchen schon nach dem ersten
Meter erforderlich, und zwar bei jedem Taucher. Und danach immer wieder
und wieder, sobald sich Druck aufbaut und bevor der Schmerz beginnt.
Druckausgleich darf nich weh tun und tut es auch nicht, drück man die
Luft nur sanft gegen die Ohren, bis es "klick" macht.

Der
Druck des Wassers (Umgwebungsdruck), auch auf die Ohren, steigt mit
zunehmender Tiefe; pro 10 m Wassertiefe = 1 bar. Der Schmerz entsteht
dadurch, dass der Außendruck des Ohres vor dem Trommelfell größer ist
als der Innendruck hinter dem Trommelfell. Diesen Druck muss der Taucher
ausgleichen, sost würde das Trommelfell reißen und Hörverlust
eintreten. Und dieser Druckausgleich wird durch das Blasen von Luft aus
den Atemwegen gegen zugehaltene Nasenlöcher erreicht. Und das immer
wieder beim Abstieg, um den jeweils erforderlichen Innendruck in den
Ohren wieder herzustellen. Der Nasenerker in der Tauchermaske hilft
dabei,
die Nasenlöcher bei Bedarf mit den Fingern zu schliessen. Gelingt der
Druckausgleich nicht, zum Beispiel nach oder während einer Erkältung,
kann nicht getaucht werden.

Je
nach Fähigkeit, Fertigkeit und körperlicher Beschaffenheit des Tauchers
gibt es noch andere Möglichkeiten. Schlucken oder auch nur die Kiefer
bewegen gehören dazu. Letztere beiden Methoden funktionieren aber nicht
bei allen Menschen. Es zu auszuprobieren lohnt sich, vielleicht geht es
ja ohne die Finger zu benutzen. Ich möchte hier noch eine Methode
anführen, die viel Übung erfordert, nicht jeder kann und die ich auch
noch nicht versucht habe: DELONCA. Hier wird die Zunge gegen die obere
Zahnreihe gepresst und gleichzeitig der Kopf zurück gestreckt. Und wie
gesagt; der Druckausgleich ist immer nur bei Abstiegen erforderlich.

Ein
Tipp: auch wenn ein Flugzeug landet entsteht bei vielen Menschen ein
Druck auf den Ohren, der sich durch Blasen gegen zugehaltene Nasenlöcher
abbauen lässt.

Sporttaucher
tauchen bis 40 Meter, sog. TEC-Taucher über 100 m tief. Es geht sogar
noch tiefer. Aber nie ohne Druckausgleich, schon ab den ersten Metern
kommt keiner ohne aus, und zwar bis in jede Tiefe.

Nach
und während einer Erkältung sind die Atemwege fast zugeschwollen. Dann
funktionert kein Druckausgleich und das Tauchen muss ausfallen.

Gruß Klaus

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Wasser im Ohr. Leg dich auf das Ohr wenn du dich schlafen legst. Dann tut die Schwerkraft ihren Job erfüllen. Morgen ist dann alles wieder gut.

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