Komische rituale... zwangsneurose?

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8 Antworten

Seufz, heutzutage wird aber auch alles immer gleich als psychische Krankheit interpretiert! Das ist mMn. nicht schlimm, jeder hat ein paar solcher Macken, und solange es nicht darum geht, 20 Minuten vorm Waschbecken zu stehen und sich krampfhaft die Hände zu waschen, oder andere, wirklich störende Zwänge, die dich richtig im Leben behindern, ist es auch nicht schlimm.

Wie du dir selbst helfen kannst? Variante Nr. 1: Akzeptier deine "Rituale" als einen Teil von dir selbst und gut ist. Variante Nr. 2: Lass die Rituale einfach mal weg und beweis dir selbst, dass nichts, wirklich gar nichts dabei passiert. Mit ein bisschen Selbstkontrolle sollte das klappen.

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Kommentar von Frogfoot
07.11.2015, 09:33

ja gut das war wichtig von jemandem zu hören ... probiert hab ichs natürlich schon ... und was mich halt beunruhigt das dann wirklich etwas daraufhin passiert dann verbinde ich es immer gleich damit .. es ist wirklich nervig und schwer seinen inneren schweinehund zu bezwingen..

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Kommentar von Frogfoot
07.11.2015, 09:48

ja stimmt ... bekannte aberglauben oder mythen können einen verdammt nerven.. sogar wenn es ins paranormale geht ... man weiss wie du schon sagtest es passiert nichts traut sich aber trotzdem nicht .. z.B. wie bloody marry am spiegel sagen und sonen kram halt oder das wenn man sich zu oft auf die hände guckt man sein geld verliert halt und all der quatsch

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Kommentar von cafibone
07.11.2015, 10:03

Genau. Es gibt kaum keine gesunden Kinder/Heranwachsende/Erwachsene - sondern nur zu wenig Ärzte und Diagnosen. Wer lange genug sucht, findet viele Krankheiten.

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Ich habe da einen Buchtipp für Dich:

Stuart A. Vyse - "Die Psychologie des Aberglaubens", Untertitel:  "Schwarze Kater und Maskottchen"

Darin geht es neben dem Volksaberglauben auch sehr ausführlich um dieses private abergläubische Verhalten, das sich aus dem Alltag entwickelt, wie es bei Dir ja auch zu sein scheint.

Vielleicht hilft Dir so eine Lektüre, Dein Verhalten mit etwas Abstand zu betrachten und so zu lernen, besser damit umzugehen.

Zu einem Psychiater / einer Psychiaterin würde ich an Deiner Stelle erst gehen, wenn das Ganze zu einem echten Problem wird und Dir die Gestaltung Deines Alltags erschwert. Vielleicht reicht es auch erstmal, mit einer Vertrauensperson oder dem Hausarzt / der Hausärztin darüber zu reden.

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Ja, ich glaube, dass es sich bei dir um eine Zwangsstörung handelt, mit der du dich an einen Psychiater wenden solltest. Du selbst wirst dir da nicht helfen können. Ein Psychiater kann dir helfen und dir sagen, wie du dir selbst helfen kannst.

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Naja, jeder hat denke ich seine kleinen Tagesrituale, schlimm ist es ab dem Moment, wo alles aus dem Ruder läuft, wenn diese nicht eingehalten werden können.

Solange solltest du dir keinen Kopf machen und dir diese Sicherheit gönnen, irgendwo ist das absolut normal.

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Ich habe mal gelesen, dass man Rituale pflegen soll, um sich in ein Gleichgewicht zu bringen. So habe ich auch meine Rituale. 

Auf einer anderen Seite habe ich dann gelesen, dass man nicht in Rituale verfallen soll. Sondern auch mal den Tagesablauf ändern. Das hält den Geist frisch. 

Wenn es bei dir jedoch so ist, dass du Pech erwartest, wenn du deine Rituale nicht einhältst, klingt das schon nach einer leichten Zwangsneurose. Da solltest du tatsächlich etwas dagegen unternehmen. 

Ob du nun deshalb zum Psychiater musst, kannst du selbst einschätzen, wenn du deine Ritaule mal nicht befolgst. 

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Kommentar von Frogfoot
07.11.2015, 10:07

Ja .. ich werde versuchen die nervigeren Rituale sein zu lassen die die nicht stören kann ich ja ruhig weiterhin machen... vielleicht lass ich es ja mal ganz wenn ich merke das daraufhin nichts schlimmes passiert

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Das ist nicht schlimm!

Wenn es dich stört, lass dich auf Aspi / Spektrum testen. Egal, davon wird nichts besser. Steh zu dir, lerne unauffällig zu sein usw.

Überlege lieber die Vorteile /Vorzüge deiner liebenswerten Besonderheiten. Was hast du dadurch für Vorteile. Ich sehe da viele Vorzüge - du kannst daraus etwas kreatives Formen. Viel Glück - du bist ok und nicht allein.

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Kommentar von Frogfoot
07.11.2015, 09:38

ja es macht mir halt selber angst... und ich komme mir wie ein psychopath vor vorallem weil ich es nach außen hin nicht zeige und so gut verbergen kann .. und wenn ich das freunden sagen würde und gleichzeitig fragen würde ist das bei euch auch so ? hab ich halt angst vor der Antwort ... und nervig sind die rituale in manchen situationen auch ... das schlimmste ist das ritual vorm schlafen gehen ich habe angst das wenn ich das nicht mache ich nicht mehr aufwache und das nervt verdammt wenn ich müde bin und nicht direkt einschlafen kann ... als ob ich eine stimme im kopf hätte die mir sachen befehlt

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Ist es nur ein Ritual, stellt das in der Regrlw kein Problem dar.

Beherrscht aber das Ritual dein Leben, dann solltest du dir fachliche Hilfe holen.
Diese kann dir hier vermutlich über das Internet niemand bieten.

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Kommentar von Frogfoot
07.11.2015, 09:42

ja mit fachlicher hilfe ist es halt auch nen problem ich denke schon das ich sie benötige ...ich bin allerdings bei der Bundeswehr und wenn die wind von einer psychatrischen behandlung bekommen kann das ziemlich problematisch werden da denke ich mal wird es denen egal sein worum es geht auch wenn das nicht meinen charakter beeinflusst... ich muss mich halt zu den ritualen zwingen es sind nicht automatisch ausgeführte rituale (nicht alle)

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Kommentar von Frogfoot
07.11.2015, 15:36

hm gut wie du oben schon sagtest ... ich bin keine gefahr für andere und es ist ja auch nur nervig ... ich leide nicht seelisch drunter ... ich versuch ersgmal es selber in den griff zu bekommen

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Solche kleinen Rituale hat jeder, ob nun bewußt oder meist unbewußt. Sie helfen den Alltag zu regeln und eine gewisse Struktur aufzubauen und machen also durchaus Sinn.

Da würde ich nicht gleich von einer Zwangsstörung oder gar einer Neurose sprechen.

Du hast eben kleine Tic's - Das ist menschlich...

:-)

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