Komische Reaktionen anderer Leute zum Thema Glauben?

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11 Antworten

Dass du andere Leuten mit den verschiedensten Glaubensrichtungen akzeptierst, spricht für deine frühkindliche Erziehung und deine ausgeprägte Toleranz als Charakterzug. In der Gesellschaft läuft das alles jedoch etwas anders ab. Die Menschen passen sich an, hören nur das, was sie hören wollen und belächeln jeden, der sich deren Idealschema nicht bereitwillig anpasst, sondern eine eigene Meinung vertritt. Alles ist eine Frage der Toleranz, egal ob das Thema Sexualität, oder Glaube im Vordergrund steht. Lass dir von deinen Mitmenschen nichts einreden, es ist wichtig, zu glauben (vor allem an sich selbst) und hinter bestimmten Ansichten zu stehen und eine Position einzunehmen. Später wirst du bewundert werden, deinen Weg gegangen zu sein und hinter dem zu stehen, was dich ausmacht und was du befürwortest. GLG GreenCaraway

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WhoNose 27.11.2015, 19:44

Eine schöne Antwort ... (Wollt ich persönlich anmerken ;x)

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Ja, das ist mir auch schon aufgefallen! Ich habe aber nichts gegen Leute, die ihrem Glauben abschwören. Allerdings erwarte ich, dass diese auch den gläubigen Menschen den Respekt und die Akzeptanz entgegenbringen wie umgekehrt. Das sollte doch selbstverständlich sein!  Ich kann von mir nicht behaupten, dass ich so fürchterlich gläubig bin. Ich kann es aber trotzdem nicht leiden, wenn man meinen Glauben angreift. Selbstsicheres Auftreten und eine gewissen Kaltschnäuzigkeit helfen auf alle Fälle.

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Versuch mal, mit einem gläubigen zu diskutieren. Wenn es z.B. um eine Thema wie die gleichgeschlechtliche Ehe geht: Ich könnte eine menge Argumente bringen, wieso es in keinster Weise schlecht ist und es in Deutschland genauso behandelt werden sollte wie die Ehe zwischen Mann und Frau. Aber wenn jemand einen starken Glauben hat, der dagegen ist, wird diese Person durch verschiedene psychologische Effekte kaum zu überzeugen sein (https://de.wikipedia.org/wiki/Kognitive_Verzerrung -> da ist einiges davon zu finden. Besonders zu den Stichworten "Kognitive Dissonanz" und "Bestätigungsfehler"/"Confirmation Bias" würde ich da mal was nachlesen).

Und selbst WENN ich so viele Argumente hätte, dass man sie eigentlich garnicht mehr wirklich entkräften könnte (theoretisch), wird sich wohl kaum jemand dazu entscheiden, plötzlich zu sagen: "Oh, du hast Recht, da hat Gott/Mohammed/Allah/Jesus/das fliegende Spaghettimonster/Buddha/Zeus/Jupiter/Jehowa/Uncle Ben's/Darth Vader/etc. wohl unrecht." (oder kurz: Wenn irgendein Gott oder Führer das vorschreibt, ist es halt so)

Sorry, wenn jemand seinen Glauben wirklich für sich lebt, ist es mir egal; wenn es aber die Rechte Anderer Menschen behindert (z.B. keine gleichgeschlechtliche Ehe, Beschneidung ist in Deutschland immernoch erlaubt, gläubige Eltern setzen den Glauben beim Kind vorraus...) oder einfach nur dafür sorgt, dass eine Argumentation zu nichts führt, dann stört es mich. Und das ist dann meine Meinung.

(Und das ist noch nicht einmal darauf bezogen, wie irrational ich Religionen eigentlich halte :P )

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Kommt darauf an woran du glaubst......an Außerirdische, an den Keks der letzten Hoffnung, an den Weihnachtsmann? Man sollte bedenken dass ein Großteil der Menschheit nicht gläubig ist oder nicht mehr an was glaubt, entsprechend sind die Reaktionen zum Thema Religionen.

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Schwoaze 27.11.2015, 19:21

Warum sollte stoe oder ich oder sonst irgendjemand bedenken, dass ein Großteil der Menschheit nicht gläubig ist - wie Du schreibst? Das ist doch vollkommen egal, was die anderen machen! Selber sollte man so leben, wie man es für richtig findet.

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DrChimpanzee 28.11.2015, 20:39

Schön wär's, nur etwa 10-12% der Menschheit haben keinen religiösen Glauben.

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Ist doch gut das sie sich für deinen Glauben interessieren. Wenn sie fragen, kannst du antworten. Diskussionen sind wichtig und Selbstreflexion auch, das kann fast nicht oft genug gesagt werden, darum werde ich hier wie so oft wieder mal Daniele Ganser zu Wort kommen lassen:

Ist hier auf 9/11 bezogen gilt aber genauso für Glaubensdiskussionen. 

Zweifel und Zweifelszweifel sind wichtig, so kommst du der Wahrheit näher. Ich weiss nicht an welchen Gott du glaubst, aber mein Gott ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Ich kann Gott nur näher kommen wenn ich nach Wahrheit suche.

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Wieso glaubst Du, dass es Ausdruck mangelnden Respektes ist, wenn jemand Fragen stellt? Wer nicht gläubig ist, wird sich sicher fragen, wie es ist, warum jemand sowas tut.

Je nach Grad der Gläubigkeit gibt es allerdings auch echten Anlass zur Verwunderung und sogar zu Spott.

Wer die Bibel wörtlich nimmt und z.B. den Schöpfungsmythos zu Lasten der Evolutionstheorie vertritt, muss sich nicht wundern, wenn man ihn nicht ernst nimmt.

Es muss immer unterschieden werden. Menschen als Person geniessen, ungeachtet ihres Weltbildes unverbrüchlichen Respekt, hingegen das von ihnen vertretene Weltbild keineswegs.

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Weil in der heutigen Zeit kaum noch einer ernsthaft gläubig ist. Zudem sind die meisten Menschen intollerant. Ignorier es einfach, jeder kann glauben was er möchte. 

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comhb3mpqy 28.11.2015, 21:37

Also ich bin, meiner Meinung nach, ernsthaft gläubig. Gründe, warum ich an Gott glaube findest du auf meinem Profil.

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Ich glaube, dass viele Menschen, die sich als Atheisten bezeichnen, in Wirklichkeit doch ein wenig gläubig sind ( ohne dass es ihnen bewusst ist). Atheist zu sein, ist für einige Leute gleichbedeutend  mit dem Gefühl der "Aufgeklärtheit", im Sinne von: An Gott zu glauben ist dumm, weil wissenschaftlich nicht belegbar und außerdem bin ich so fortschrittlich, dass ich mir diesen Bären nicht aufbinden lassen

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realsausi2 28.11.2015, 13:05

An Gott zu glauben ist dumm, weil wissenschaftlich nicht belegbar und außerdem bin ich so fortschrittlich,

Atheismus ist keineswegs etwas Fortschrittliches. Es gab einen Zeitpunkt in der Kulturgeschichte des Menschen, an dem er die Götter erfand. Um das zu tun, muss er intellektuell schon in der Lage gewesen sein, so ein abstraktes Konzept zu postulieren.

Aber eben in der Zeit, vor diesem Moment waren alle Menschen Atheisten. Bei gleicher intellektueller Ausstattung.

Der Atheismus ist folglich älter als der Gottesglaube. Tatsächlich waren die zurückliegenden Jahrhundert sehr vom Glauben geprägt und der Atheismus spielte keine große Rolle. Dass das nun allmählich wieder besser wird, heisst aber eben nicht, dass Atheismus an sich etwas neumodisches wäre.

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an was genau glaubst du denn? lg

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Heutzutage sind die meisten Menschen dumm ( wissenschaftliche Studien belegen das die Intelligent sinkt ) aber halten sich für intelligent und wahnsinnig aufgeklärt. - Verständnislose Reaktionen sind Reflexe von dummen Menschen die auch keinen Instinkt dafür haben was richtig ist. Darauf würde ich nichts geben !!!

 

 

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Hater4Life 27.11.2015, 21:57
Heutzutage sind die meisten Menschen dumm

Intelligenz ist relativ; wenn die meisten Menschen dumm wären, dann wären sie nicht mehr dumm, sondern man würde erst als "dumm" gelten, wenn man relativ gesehen weniger Intelligent ist (wobei man da sowieso SEHR vorsichtig mit der Beurteilung, wer dumm ist und wer nicht, sein muss).

Zudem ist deine Aussage eine ziemlich unbedachte Behauptung.

( wissenschaftliche Studien belegen das die Intelligent sinkt )

Bei Studien ist das so ne Sache: Zu einem Thema kann es Studien geben, die sich widersprechen und angeblich das genaue Gegenteil der Anderen Studie beweisen.

Hättest du mal ne Quelle für eine dieser Studien? Zumindest, damit ich einen Anhaltspunkt hätte.

aber halten sich für intelligent und wahnsinnig aufgeklärt.

So ähnlich kommst du mir gerade vor. Ist aber grundsätzlich nichts aussergewöhnliches ( https://en.wikipedia.org/wiki/Illusory_superiority ).

Verständnislose Reaktionen sind Reflexe von dummen Menschen die auch keinen Instinkt dafür haben was richtig ist.

Solche Reaktionen als einen "Reflex von dummen Menschen" abzustempeln ist auch nicht gerade "schlau". Würdest du solche Menschen nicht direkt so abstempeln, dann würdest du vielleicht auch die Reaktionen solcher Leute etwas besser nachvollziehen können.

Zudem sind "Instinkte" bei Menschen umstritten (ob Menschen überhaupt "Instinkte" haben).
Erst recht nicht, wenn es um einen Instinkt geht, der Menschen zeigen soll, was "richtig" ist. Richtig und Falsch, gut und böse hängt immer von der Perspektive ab. Und Verhalten, welches wir grundsätzlich als "schlecht" oder "falsch" bezeichnen, hat oftmals seine Ursprünge in der Entwicklung eines Menschen, im sozialen Umfeld, etc. und ist erstmal ncht auf irgendeinen angeborenen "Instinkt" zurückzuführen.

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Gondor94 28.11.2015, 11:51
@Hater4Life

@Winkler123 Kannst du mir eine Quelle für diese wissenschaftliche Studie nennen?

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Wieso bindest du denn jedem deinen Glauben auf die Nase? Hast du keinen anderen Gesprächsstoff? Oder glaubst du an das 'Fliegende Spaghettimonster'? 

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stoe16 03.12.2015, 17:16

Wo hab ich genau geschrieben, dass ich meinen Glauben anderen auf die Nase binde? Ich glaube NIRGENDWO. 

Es ging darum mit anderen zu reden. Wer damit anfängt, wurde von mir nicht gesagt.

Genauer lesen hilft.

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