Komische Krankheit, Ratlos, Kopf und Realitätsverlust. Kann mir jemand seine Meinung sagen?

2 Antworten

Okay, ich bin kein Arzt, Krankenpfleger oder sonstiges, nur Laie!

Wenn ich mir den Text so durchlese, würde ich als Laie erst mal einen Entzug in einer Klinik durchführen, also unter kontrollierten Bedingungen. Erst wenn du wirklich völlig clean bist, im Wortsinne, nichts mehr im Blut ist und kein (oder wenig) Verlangen mehr nach einer der genannten Drogen besteht, würde ich die Symptome weiter beobachten/ diagnostizieren lassen.

Mich erschreckt, dass du im Text schreibst, "X verschlimmert/ verbessert die Symptome"! Man weiß aus der klassischen Pharmakologie von Wechselwirkungen von Medikamenten. Daher würde ich im eignen Interesse in eine Klinik gehen, ehrlich den vergangenen und aktuellen Konsum erzählen, dabei auch die Symptome erwähnen, genau sagen (so weit mögich) (bis) wann was genommen wurde und wie das (vermeintlich) wirkte. Ich denke, in deinem Fall kann eine Diagnose erst stattfinden, wenn kein Zweifel mehr besteht, dass eine Wechselwirkung der genommenen Stoff in irgendeiner Form besteht und Auslöser mindestens einer der Symptome ist. Außerdem würde ich in eine kontrollierte Umgebung (Krankenhaus, Suchtklinik etc.) gehen, weil dort besser als zu Hause nachvollzogen werden kann, was evtl. als Auslöser in Frage kommt (Medikamente, Essen, Stoffe im Zimmer etc. sind ja dort bekannt oder können schnell recherchiert werden). Zu Hause können zig Faktoren in Frage kommen, die du versehentlich nicht erwähnst und die die Ärzte nur vom Hörsensagen, wenn überhaupt, kennen.

Danke für das Lesen. Der Text war ursprünglich doppelt so lang. Doch die Seite hat eine bestimmte höchstlänge. Ich habe letztes Jahr mich mit chemischen drogen sehr eingeschränkt. 1x im Monat. Ich hatte nach eigenen ermäßen nie eine starke Sucht bei der ich Hilfe bräuchte. Ich bin auch seit Dezember komplett Clean. Damals auch eine 3 Monatige Pause eingelegt da ich dachte es liegt daran, half jedoch nichts. Diese Vermutung lag aber natürlich im Raum. Aber ich kann Ihnen versichern das es keine derartige Behandlung braucht, der Konsum an sich stellte nur selten ein Problem da. Ich war informiert und wusste mich zu beherrschen. Trotzdem danke

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Auch sollte der Drogenkonsum nicht im Fokus bei der Diagnose liegen. Diesen Fehler machen leider auch viele Ärzte. Es gibt normale Konsumenten und es gibt Junkies. Ich hatte im Leben viele risikofaktoren an etwas zu erkranken. Und Drogen sind da nur eine kleine Option von vielen. Finde ich.

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@GreenandNetflix

Guten Abend! Ich schließe mich der Meinung des Users Tasha an.Keine Kritik! Aber ich würde mich einmal bei einem renommierten Suchtexperten nach den Folgen von Drogenkonsum,der nach vielen Jahren,noch präsent ist,erkundigen.Gute Nacht!

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@GreenandNetflix

Ich bin auch kein Arzt,aber seit 40 Jahren Krankenschwester, u.a.auch in der Notaufnahme einer Uniklinik und habe meine Erfahrungen gemacht.Gruß

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@GreenandNetflix

Das Problem ist mMn, dass der Drogenkosum und Schimmel ein Faktor in deinem Leben waren. Es gibt noch andere. Es ist aber unklar, ob einer davon Auslöser ist oder eine Wechselwirkung davon oder etwas anderes.

In einem Krankenhaus hat man bestenfalls das Glück, verschiedene Fachärzte vor Ort zu haben, die ihr Wissen poolen können. Geht man von Arzt zu Arzt, hat jeder immer nur SEIN Fachwissen und bestenfalls einen (oft extrem kurzen) Arztbericht. Und sehr oft kann der Patient relevante Informatione nicht geben!

Ich war mit meinem Wellensittich zig mal beim Tierarzt, immer mit dem gleichen Symptom, das sporadisch auftrat (Atemnot). Mein Tierarzt redet sehr gern. Irgendwann erwähnte ich, dass der Vogel einmal ein Korn "quer im Hals hatte" und lange brauchte, um das wieder los zu werden. Der TA erzählte daraufhin von Obduktionen größerer Papageien, bei denen kleine Gegenstände in der Luftröhre gefunden wurden. Das ist nun unsere vorläufige (nicht am lebenden Vogel zu verifizierende) Diagnose.

Ohne dieses Gespräch wäre aber die Idee gar nicht gekommen.

So ist das mit den Diagnosen bei Menschen auch manchmal: Man verschweigt unbewusst relevante Informationen. In der Klinik würden aber Ärzte und Pfleger ungefähr wissen, was als Auslöser in Frage kommt, womit man Kontakt hatte etc.

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@Tasha

Nochmal als Gegenargument. Ich durchdenke die Möglichen Risikofaktoren und Auslöser fast täglich. Hatte ja genug Zeit. Den ärzten verbarg ich meinen Konsum nie und ich war sehr ausführlich. Habe mir das vorher auch immer zusammengeschrieben. Ich arbeitete selbst einige Zeit im medizinischen Bereich also sind mir Grundlegende Sachen bewusst. Auch kenne ich mich gut mit den Substanzen aus. Ich konsumiere ja nichts ohne vorher wissen zu sammeln. Ich weiß wie was wann wirkt und welche Folgen es haben kann. Natürlich kann ich aber die streckstoffe nicht miteinbeziehen aber ich hatte meist saubere Quellen. Wie gesagt eine Suchttherapie ist nicht von nöten ich habe keinerlei verlangen und konsumierte nur wenn ich es auch konnte und hielt meine pausen ein. M

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Ich glaube das es doch ein HWS Syndrom ist. Vielleicht in einer speziellen Form. Ich schlafe oft auf der Couch und bin oft Zugluft ausgesetzt. Die röntgen aufnahme kann evtl etwas verborgen haben. Die Symptome würden passen und es ist sogar bewiesen das Cannabis diese verschlimmert.

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Nachdem du entzogen hast, verschwinden nicht gleich alle "Symptome". Das braucht viel Zeit. Hoffentlich bleibt nichts zurück.

Undichte Fenster sind in der Regel positiv zu bewerten, da Sauerstoff reinkommt. Schimmel kann man mit verschiedenen Mitteln beseitigen. Er verursacht nicht solche Symptome. Geht mehr auf die Atmungsorgane, soweit ich weiß.

GottseiDank hast du "nur" Wahrehmungsveränderungen und keine Paranoia, wie viele andere, die kreuz und quer konsumiert haben.

Neue Chemie aus einer Klinik würde ich dem Ganzen nicht hinzufügen wollen. Meine persönliche Meinung, muß niemand teilen.

Du könntest selbst zu deinem Entzug eine gesunde Entgiftung versuchen mit Wassertrinken, Obst essen am Vormittag (leitet aus) , rohe Haferflocken, Eier statt Fleisch, Honig statt Zucker usw. Mach dich kundig!

Such dir Nahrungsmittel, die du magst, obwohl sie gesund sind!

Ich halte viel vom selbstständigen Umkehren aus einer dummen Lebensweise.

Dann sehen, ob es hilft. Neue Abhängigkeiten von Therapien etc. führen oft zu Rückfällen, wenn der Schonraum Klinik etc. wegfällt.

Überlege, ob du nicht autonom werden willst und das Baby-hafte Konsumieren und Sich-treiben-lassen aufgeben möchtest.

Du hast große Angst, daher weg mit Drogen.

Mußt du als Elektroniker giftige Dämpfe oä. einatmen? Besser wäre ein Beruf ohne das.

Rauchen, da gibt es Filter, Mundstücke, E-dampfer, diverse Hilfen, um das Gift, den Teern und die Zusatzstoffe und das Nikotin, rauszufiltern, usw. Es gbt Nikotinkaugummis, notfalls, inder Apotheke.

Bitte kämpf um dich!

Vielen Dank erstmal. Ich bin in einem Umschwung, ich schaffe diesen aber meist aus eigenen Stücken. Bei der Sache mit Entgiftung, du wirst lachen aber ich habe das schon oft gemacht. Gibt da gewisse Shakes aus Gurken Sellerie Ingwer und cucumber. Dannach viel Wasser und ich mag Saunagänge. Das mit zusätzlichen Chemikalien im Sinne von Medikamenten da teile ich deine Meinung sogar. Ich halte nichts von viel zu leichtsinning verschriebenen Medikamenten, vorallem diese Schmerzmittel bspw. Ibuprofen oder Paracentamol. Ich meide das meist und schaffe es meist mir selbst zu helfen. Gewisse natürliche Gerichte oder Pflanzen helfen einem meist e besser. Auch wurd ich in den letzten 2 Jahren sogut wie nie krank. Der Konsum fiel letztes Jahr stark ab, ich wollte es sowieso aufhören da ich ja auch am Verkehr teilnehme. Meist konsumierte ich wenn ich wusste ich habe 2-3 Tage Zeit und muss nirgendwo hin. Ich glaube aber es ist eine Mischung aus HWS Syndrom und der ungesunden Lebensweise. Die Drogen verschlimmern das ganze denk ich nur aber verursachen es nicht. Das ist bisher nur meine Ansicht und erklärung da die Symptome des HWS 1:1 passen und Foren Einträge meine Problematik bestätigen. Dadurch das mein Nacken theoretisch jede Nacht Zug ausgesetzt ist und ich auch oft auf der Couch schlafe wundert es auch nicht das da ein wenig Massage und paar Übungen nicht sofort helfen. Ich denke ich gehe erneut zu einen Orthopäden o.ä. Sofern das MRT unauffällig ist schließe ich eine Drogenbedingte Krankheit dann auch aus. Es scheint vielleicht etwas schlimmer als es ist, ich wollte es nur deutlich sagen um euch evtl. Zusammenhänge zu erleichtern. Dennoch war ich nie einer derjenigen der Übertrieb. Höchstens mal mit Cannabis, was aber legitim ist da Toleranz sich schnell entwickelt und es mir nie schadete. Einige gesündere Wege werde ich aber für mich selbst in nächster Zeit gehen. Nichtnur wegen dieser Krankheit sondern auch im generellen. Trotzdem Danke für diese Antwort.

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@GreenandNetflix

Fenster kann man mit Moltofillband abdichten. Du kannst mit einem Schal um den Hals schlafen, damit er warm bleibt.

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