Komische Frage.. Darf ein Lehrer...?

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9 Antworten

Das Recht auf freie Meinungsäußerung gilt auch im Unterricht. Gerade der Lehrer als staatlich Beauftragter hat sich besonders ans Grundgesetz zu halten. Wenn man es juristisch drauf ankommen lassen würde, würde der Lehrer ziemlich sicher verlieren.

Jemanden wegen einer solchen Bemerkung rauszuschmeißen, würde ihn überdies als Pädagogen völlig disqualifizieren.

Mein Relilehrer war unter anderem ehemaliger ev. Pfarrer und Dr. der Geschichte. Obwohl ich ihm ständig widersprach, mit allem Respekt und höflich, und wir teils heftige Diskussionen hatten, erhielt ich dennoch eine 1 wegen intensiver Mitarbeit. Er war allerdings auch souverän genug, Widerspruch gelassen hinzunehmen.

Von ihm bekam ich das Argument zu hören: "Sie mögen ja vom Affen abstammen, ich bestimmt nicht". Das habe ich ihm wiederum nicht übel genommen.

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Kommentar von needhelp1212
31.10.2016, 17:22

Ja, danke für deine Antwort!

Aber die Menschen stammen nicht vom Affen ab, sie haben nur mit dem Schimpansen denselben Vorfahren.

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Kommentar von Evoluzzer213
10.11.2016, 01:44

Bei dem Argument einfach sagen :"Komisch, ihr Verhalten scheint aber ziemlich affenähnlich" und abwarten

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Wart es doch mal ab. Wenn Reli Pflicht ist (wie hier in Hessen) gibt es auch erfahrene Lehrer dafür, die damit umgehen können, dass Schülerinnen nicht an Gott glauben und den Bohei um die Religionen für einen Irrweg oder Ablenkung von den wirklich wichtigen Problemen halten.

Ein Lehrer, der jemanden deshalb bestrafen oder sonstwas will tut sich und seiner Religion keinen Gefallen. Wenn du auf einen unerfahrenen Kollegen triffst der dich missionieren will, wende dich an Klassen-/Vertrauenslehrer oder Schulleitung, so etwas hört in der Regel schnell auf.

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Ist ein Grenzfall: Wenn der Schüler eine ehrliche Überzeugung äussert, darf der Lehrer in keinem Fall bestrafen. Er muss weiterfragen, wieso der Schüler so etwas behauptet. Wenn der Schüler das nur sagt, um zu provozieren oder den Unterricht zu stören, darf der Lehrer nicht strafen, sondern muss den Schüler unter vier Augen zur Rede stellen. (Oft liegt die Ursache im Elternhaus.)

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Kommentar von needhelp1212
31.10.2016, 14:09

Das war eine Frage für den kommenden Reli-Unterricht..
Was haben denn die Eltern damit zu tun, die können auch niemanden zu einem Glauben oder zu einer Lebensweise erziehen.

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Kommentar von needhelp1212
31.10.2016, 14:18

Bei uns muss man, Freistunden gibt's nicht.

Und..

Meine Eltern sind meine Meinung nach fehlgeschlagen mit der Erziehung, wir haben völlig unterschiedliche Lebensweisen und ich richte mich nicht nach denen, da ich mein eigenes Leben führen will und werde.

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Klar darf man seine Meinung vertreten. Andererseits sollte man sich im Unterricht auch mit anderen Meinungen auseinandersetzen.  Das funktioniert am besten, wenn man seine Meinung vernünftig formuliert, niemanden dabei angreift und andere Meinungen nicht abwertet. Ist das gelungen, kann ich mir kaum vorstellen, dass man dann rausgeworfen wird.  Im Zweifel hilft ein anschlie´ßendes Gespräch unter vier Augen.

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Kommentar von needhelp1212
31.10.2016, 14:19

Wieso sollte ich schuld sein, wenn man nachgefragt hat?

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Ob man einen Schüler bestrafen darf, kann ich nicht sagen.

Jeder darf seine Meinung haben und die auch äußern. (Grundgesetz)

Aber ich möchte gerne auf eine Formulierung hinweisen:

das es keinen Gott gibt und diese Religionen nicht richtig sind

klingt nicht mehr nach einer Meinung. Denn ob es Gott gibt oder nicht ist nicht bewiesen. Und Religionen sind nicht falsch oder richtig sondern man gehört einer Religion an und lebt danach oder eben nicht. 

Korrekt wäre demnach der Satz: "dass man selbst nicht an Gott GLAUBT und Religionen nicht angehört"

Wenn also die Ausdrucksweise so wie oben war, dann war sie leider nicht sachlich.

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Kommentar von needhelp1212
31.10.2016, 14:11

Nein, dass stimmt nicht.
Man kann doch sagen, dass für einen etwas falsch ist.
Mir sagen Gläubige doch auch immer das ich alles falsch mache und da kommt keiner der denen sagt, dass das unsachlich ist.

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Kommentar von needhelp1212
31.10.2016, 14:22

Hilft nicht, die anderen sind in der Überzahl, ich bin irgendwie völlig anders. Man muss zurückschlagen, ansonsten wird man immer unterdrückt. Glaub mir, diese Erfahrung habe ich 12 Jahre gemacht.

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JA man darf seine Meinung äussern der Lehrer hat falsch gehandelt er kann nicht einfach jemand aus dem Unterricht schmeissen nur weil er eine andere meinung hat am besten zum rektor gehen beschweren 

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Kommentar von Manioro
31.10.2016, 13:53

Ich habe den Verdacht, dass es eher die Art und Weise wie die Meinung vorgetragen wurde, was zum Rauswurf geführt hat.

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Kommentar von Martin17020401
31.10.2016, 14:03

warum geht man im Religionsunterricht, wenn man gegen die Religion ist und sagt es gibt kein Gott.

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Wenn ein Schüler mit Religion nichts am Hut hat, dann soll er sich aus dem Religionsunterricht abmelden (lassen) und den Ethikunterricht besuchen.

Ich würde jeden, der den Unterricht (das ist, wie  der Name sagt Unterricht und keine Diskussionsrunde) trotz Aufforderung stört, erst mal zum Chef und dann nach Hause schicken (mit Nachricht an die Eltern) und dann dem Ethikunterricht zuführen.

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Kommentar von needhelp1212
31.10.2016, 14:55

Wir haben kein Ethik.

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Warum habe ich gerade das Gefühl, das dies nur ein kleiner der kompletten Geschehnissen ist?

Und was ist denn wirklich sachlich? Man kann auch sehr penetrant sachlich sein und gar nicht erst darauf hören was andere sich vorstellen..

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Kommentar von needhelp1212
31.10.2016, 14:08

Das ist eine Frage, die auf keinem Geschehen basiert.

Ich will nur vorsorgen, dass ich nächstes Jahr nicht rausfliege und damit blamiert bin..

Wenn ich meine Meinung sage.

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Hallo,

er kann seine Schüler doch nicht zu einem bestimmten Gott überreden.

Selbst wenn Du an Budda glaubst, ist das nicht seine Sache. Beschwere Dich.

Alles Gute

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