Komische aber dennoch Interessante frage Thema: Evolution?

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7 Antworten

Durch die Folgen des Meteoriteneinschlags vor ca. 65 Millionen Jahren wurde es für alle größeren Tiere schwierig sich zu ernähren. Anscheinend sind alle Tiere mit mehr als 50 kg Gewicht ausgestorben.

Ob ein Ökosystem große Tiere erlaubt oder nicht, hängt vom Nahrungsangebot ab und auch vom Klima. Größere Tiere haben ein günstiges Verhältnis von Oberfläche zu Volumen. Sie geben nicht so viel Wärme ab und können einen langsameren Stoffwechsel fahren. So braucht ein Elefant  sehr viel Futter, wenn man sein Körpergewicht in Kaninchen umrechnet, sind das ca. 1000, dann brauchen die  in der Summe mehr Futter als ein Elefant. Ein Elefant kann sich aber nicht in jedem Ökosystem ernähren, auf Inseln hat man eine "Verzwergung" auch bei Elefanten beobachtet (ausgestorbene Elefanten auf Sizilien).

Die Natur setzt nicht auf Riesenwuchs oder Kleinwuchs, sondern das, was an die jeweiligen Verhältnisse am besten angepasst ist, setzt sich durch.

Die Körpergröße des Menschen variiert sehr stark, in den letzten 100 Jahren hat sie in den Industrieländern im Durchschnitt zugenommen Das hat sicher mehrere Ursachen, die wahrscheinlichste davon ist die verbesserte Ernährung. Ein Auf- und Ab der Körpergröße gab es auch in der jüngeren Geschichte. Ab dem 13. Jahrhundert hat die Größe der europäische Bevölkerung von 1.73 auf 1.65 abgenommen. Grund dafür war eine Klimaverschlechterung und damit verbunden eine schlechtere Ernährungsgrundlage, auch die Pestzüge haben damit zu tun.

Ob die Zunahme der Körpergröße weiter so ist, wie in den letzten Jahrzehnten kann man bezweifeln, denn mit zunehmender Größe eines Menschen  gibt es mehr Probleme als die geeigneten Schuhe zu finden oder ein richtiges Bett. Die Stabilität der Knochen und Herz-Kreislauf Probleme  nehmen zu.

Letztlich ist die Größe eines Lebewesens durch die Gene bestimmt. Die geben eine Möglichkeit vor, die durch die Umwelt dann ausgeprägt wird.

Einer unserer frühen Vorfahren, der Homo erectus hatte durchaus eine Größe von 1.80m, auch der frühe Homo sapiens war recht groß. Mit der "Erfindung des Ackerbaus" ist er geschrumpft.

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Die Frage läuft ein bisschen verquer, finde ich. Die Größe des Menschen hat eigentlich mit den Dinos nichts mehr zu tun, da liegt einfach zu viel Zeit dazwischen. Evolution wird durch so viele einzelne Kleinigkeiten bedingt, man kann nicht sagen, dass, hätte es den Meteoriteneischlag (der meines Wissens auch nur Theorie ist) nicht gegeben, wir größer wären.

Schau dir mal diese Tafel hier an, dann verstehst du, was ich meine: http://www.spektrum.de/lexika/images/biok/fff413.jpg

Vor 144 Millionen Jahren starben die Saurier aus, der Mensch tritt mit viel gutem Willen vor 24 Millionen Jahren auf den Plan. Dazwischen sind 120 Millionen Jahre, da hat sich auf der Erde so viel verändert, dass man nicht sagen kann, dass genau der Meteor (der ja nicht bewiesen ist) ursächlich für unsere Größe ist.

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Latexdoctor 03.02.2016, 17:20

Die Tafel ist sehr Interessant, danke für den link :)

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mk2112 03.02.2016, 17:45

Die Dinosaurier sind vor ca. 64 Mio. Jahren ausgestorben und der Mensch existiert seit ca. 5 Mio Jahren (die Zahlen, die in der Tabelle in Klammern stehen)

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Spockyle 03.02.2016, 17:47
@mk2112

Ja, stimmt, hast recht. Dann sind die Zahlen nicht ganz soooo hoch, aber trotzdem noch groß genug. Danke fürs drauf Aufmerksam machen :)

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Der Riesenwuchs in der Zeit der Dinosaurier war vor allem dem hohen Sauerstoffgehalt der Atmosphäre zu verdanken. Nach dem besagtem Meteroiteneinschlag änderte sich unsere Atmosphäre.

Heute haben wir weitaus weniger Sauerstoff als damals und deswegen ist es auch mit den Giganten vorbei.

Wenn der Meteorit damals die Erde nicht getroffen hätte, dann wären wir tatsächlich zu einer großen Wahrscheinlichkeit um einiges größer als heute. Möglich wären sogar Körpergrößen von 4-5 Metern, denn auch unser Körper hätte von dem vielen Sauerstoff profitiert.

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Nicht wirklich, da eine solche Größe keinen nennenswerten evolutionären Vorteil bringen würde, gerade für einen Baumbewohner, wie es unsere Vorfahren waren.

Auch wenn es gerne so dargstellt wird: Die meisten Dinosaurier waren nicht sonderlich groß, eher etwas zwischen einem Huhn und einem Reh, also durchaus mit den heutigen Tieren vergleichbar. Es gab auch Megafauna wie den T-Rex, aber diese waren eigentlich eher evolutionäre Sonderlinge, nicht die Regel. Größe ist nicht zwingend ein Vorteil, auch wenn sie Verteidigung und Kampf erleichtert gibt es doch einige Nachteile, wie den höheren Energieaufwand, was gerade in Zeiten von Nahrungsmangel problematisch werden kann.

Wenn der Meterorit die Saurier damals nicht ausgelöscht hätte, gäbe es und Menschen in dieser Form sicher nicht, die Säugetiere hätten niemals die freigewordenen ökologischen Nischen der Saurier besetzt und wären auch heute noch primär kleine Nager und Resträuber.

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Nach der allgemeine Meinung starben die Dinosaurier aus noch ehe unsere Vorfahren auf der Welt waren, aber es gibt Indizien, dass der frühe Mensch und Dinosaurier Seite an Seite lebten (Fred Feuerstein lässt grüßen)

Sowohl der Beweis dafür, als auch dagegen stehen noch aus.

Im jahre 1950 dachten rennomierte Wissenschaftler noch, dass der Mensch im Jahr 2050 durchschnittlich 2m groß ist und keine Haare mehr am Körper hat, das hat sich ja nunmehr (fast) erledigt^^

Wären die Dinosaurier(Carnivoren, nicht die Herbivoren) nicht ausgestorben, dann würde es uns möglicherweise nicht mal geben, oder nur in so geringer Anzahl, dass wir Zivilisatorisch heut erst auf dem Stand von vor Jahrtausenden wären.

Grundsätzlich hast du recht, der Mensch wird im laufe der Zeit immer größer, aber wir können (noch) keine Prognose erstellen, ab wann der Durchschnittsmensch 2m groß ist, nur vermutungen sind möglich.

Deine Frage ob wir dann nicht 2-3m im durchschnitt wären kann weder mit Ja, noch mit Nein beantwortet werden, die Körpergröße muss ja auch sinnvoll sein, nur wenn die Natur einen Vorteil für die Spezies darin sieht werden die Wesen größer gemacht, warum wir aber größer sind als vor Jahrtausenden, das ist unklar, mir ist (bislang) noch kein Bericht untergekommen, der sich damit (wissenschaftlich fundiert) befasste, aber ich hoffe dass vielleicht andere etwas zu diesem Thema wissen, dann hoffentlich mit Link/Quellenverweis auf Literatur :)

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 z.B ein Vorfahrer vor 2000jahre hatte einen Durchschnitts größe von ca. 1,50m

das liegt aber nicht an der Evolution, sondern an der besseren Ernährung der heutigen Menschen. Vor 2000 Jahren wurden die Menschen auch noch nicht so alt wie heute.

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Nein. Der Meteor war ein so einschneidendes Ereignis in der Evolution, dass es eventuell nicht einmal diese Population von Säugetieren gäbe wie es jetzt der Fall ist. Außerdem achte bitte bei diesem Thema auf deine Formulierung.

Die Evolution hat nichts kleiner gemacht. Es sind nur alle großen gestorben. Die kleinen aus denen wir entstammen gab es schon.

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