Koma.. Aufwachen und was passiert danach?

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3 Antworten

Nach eine langen Liegedauer hat sich die Muskulatur quasi verflüchtigt und es ist nur noch das Nötigste vorhanden.

Mal eben aufstehen und eine Runde durch den Park gehen ist überhaupt nicht möglich.

Es dauert sicherlich, bis man wieder "voll da" ist, auch vom Kopf her.

Eine Reha wird auf jeden Fall gemacht, der Mensch muß ja erst mal wieder zu Kräften kommen, sprich laufen lernen, Tasse heben und halten, etc.

Wenn jemand aufwacht, wird der Physiotherapeut zum alltäglichen Begleiter, noch im Krankenhaus, ehe es überhaupt möglich ist, eine Reha anzutreten.

Es dauert dann eine Weile, bis der Mensch wieder so fit ist, daß er die simplen Dinge des Alltags erledigen und bewerkstelligen kann.

Was an Erinnerungen vorhanden ist, kann ich dir nicht sagen.

Dazu kommt ja auch noch, daß jeder Fall einzigartig ist, wie die betroffenen Menschen eben auch. Der eine ist fix auf den Beinen, der andere braucht viele Monate. Kommt ja auch auf die Ursachen an, die zum Koma geführt haben.

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Hallo 21Jumper,

Je nach Ursache des Komas, und auch abhängig ob künstl. Oder " natürliches" Koma kann das sehr unterschiedlich sein. Es gibt Leute die danach geistige und körperliche Schäden davontragen. Und auch alles wieder neu lernen müssen. Komplette Amnesie, nicht mehr in der Lage zu sprechen usw. Ähnlich wie bei einem Neugeborenen. Es kann aber auch sein, dass die Patienten danach den Umständen entsprechend geistig fit sind. Die Muskulatur verkümmert aber aufjedenfall. Nach einem langen Koma werden die Einschränkungen aufjedenfall größer sein wie nach einem kurzen künstlichen Koma.

Wenn der Patient fit genug ist, das Krankenhaus zu verlassen, kommt der Patient in Reha.

Liebe Grüße 

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Im ungünstigsten Fall (wie bei mir) hat man eine stramm gefüllte Blase, möchte zur Toilette gehen und wird durch med. Personal aus sitzender Position ins Liegen zurück gedrückt und gefragt, "Wo wollen Sie denn hin?" Als ich sagte "zur Toilette", wurde mir gesagt: "SIE KÖNNEN überhaupt nicht gehen. Hätte ich das tatsächlich versucht, wäre ich gepflegt auf die Nase gefallen (wie ich HEUTE weiß) Als "Einstieg" in die dreijährige REHA war dieses Erlebnis nicht besonders positiv zu sehen. Die gefüöllte Blase hatte ich mir übrigens nur eingebildet: Ich hatte einen "suprapubischen Katheder liegen: Aldo einen Schlauch in der Bauchdecke, der den Urin in einen Plastikbeutel leitete. Dummerweise führt diese Maßnahme oft zu Blasenentzündungen, die dazu führen, dass man ständig den Drang zu Blasenentleerungen hat, selbst wenn das Ding schon leer IST.

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